Samstag, 21. April 2018

Delphine LaLaurie - Spukhaus

Dem ein oder anderen wird der Name sicherlich etwas sagen, Delphine LaLaurie... oder? Die Fans von der US-Horror-Serie "AHS - American Horror-Story" dürften sie in Verbindung mit der Staffel "Coven" bringen können. Und zwar wurde Delphine LaLaurie von Kathy Bates gespielt.

Sie war für die Misshandlung und Tötung ihrer Sklaven in ihrem Haus in New Orleans bekannt - dies ist nicht fiktiv, sondern Realität. Noch heute gibt es Berichte, wonach in dem Haus die Seelen der Opfer der LaLaurie herumgeistern sollen.

Bildquelle und weitere Bilder (u.a. "Geisteraufnahmen): LINK (hauntedneworleanstours.com)


Zitat von Wikipedia:

"1831 heiratete sie den Arzt Louis LaLaurie. Das Paar erwarb im selben Jahr eine Villa von ihrem Vater Louis Barthelmy de McCarthy in der Royal Street 1140. Delphine war eine angesehene Person in der Gesellschaft von New Orleans, obwohl ihre sadistische Neigung, die sich in der Misshandlung ihrer Sklaven äußerte, nicht unbekannt war.
Auch wenn derlei Taten in der damaligen Zeit nicht konsequent verfolgt wurden, kam Delphine LaLaurie 1833 erstmals mit dem Gesetz in Konflikt, als sie ein zwölfjähriges Sklavenmädchen über das Dach ihres Hauses verfolgte, woraufhin dieses vom Dach sprang und an den Folgen des Sturzes starb. LaLaurie wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, und die Sklaven wurden konfisziert. Dennoch gelang es LaLaurie, sie über Mittelsleute und Verwandte zurückzukaufen.

In der Nacht zum 10. April 1834 brach während einer Gesellschaft ein Feuer in der Küche der Villa aus, das vermutlich von einem dort angeketteten Sklaven gelegt worden war. Ein anwesender Richter forderte LaLaurie auf, ihm den Schlüssel zum Dachboden der Villa auszuhändigen, nachdem Gerüchte laut geworden waren, dass sich dort noch Sklaven befanden. Als LaLaurie sich weigerte, wurde die Tür zum Dachboden aufgebrochen. Dort fand man sieben Sklaven mit zum Teil schwersten Verletzungen. Alle waren schwer misshandelt und mit herumliegenden Instrumenten gefoltert worden.
In der Ausgabe der "New Orleans Bee" Zeitung vom 11. April 1834 wird beschrieben, dass Feuerwehrleute während des Brandes die verstümmelten Sklaven in einem Zustand entdeckt haben, der sich laut Zitat "nicht mit Worten beschreiben lässt".
Wortlaut im Original: "Language is powerless and inadequate to give a proper conception of the horror which a scene like this must have inspired. We shall not attempt it, but leave it rather to the reader's imagination to picture what it was."
Am Tag darauf berichtet die gleiche Zeitung über einen aufgebrachten Mob, der sich in Absicht der Selbstjustiz zum LaLaurie Haus begeben hat und dort große Sachschäden anrichtete. Die offiziellen Behörden schritten ein um die aufgebrachte Menge zu beruhigen. Delphine LaLaurie wird in dem Artikel nicht erwähnt.
Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie mit großer Wahrscheinlichkeit in Paris, wo sie anscheinend 1842 verstarb."




Donnerstag, 29. März 2018

Die ideale Geisterjäger Hündin, aber warum? - Podcast



Nun auch als Podcast, anhand von  zwei Beispielen (Location Heimschule am Laacher See und App "Ghost Tool App") zeige ich auf, warum sie eine ideale Ergänzung für unser Team (Ghosthunter-NRWUP & RLP) ist.

Dienstag, 27. März 2018

Bella, die ideale Ghosthunter-Hündin


Warum unsere Bella ein guter Indikator und ein perfekter Ghosthunterdog ist, zeigt sich besonders dann, wenn wir sog. Hotspots besuchen, wo sich (oftmals) vermeintlich böse Geister aufhalten sollen (zur Thematik der bösen Geister hatte ich bereits mal eine Episode bei TomsTalkMystery gemacht – und ich lasse es mal so stehen).

  
Vor einigen Monaten hatte ich bereits zu dem Thema Hunde vs. Geister etwas veröffentlicht und möchte dieses mit den nachstehenden Zeilen noch untermauern; ganz besonders im Hinblick auf meine dort aufgestellte These, dass Geister für Hunde (wie auch anderen Tieren) etwas vollkommen Normales sind. Denn wenn davon ausgeht, dass Hunde mehr wahrnehmen (allein schon aufgrund eines besseren Gehörs und Geruchssinns), dann wäre es auch vollkommen normal und ein Ist-Zustand, dass sie Geister wahrnehmen können. Demzufolge wäre das „Auftreten“ von Geistern für sie nichts Ungewöhnliches. Logisch?

Bei unserer Bella handelt sich um eine recht ängstliche Hündin, die sehr wachsam und aufmerksam ist. Allein weil sie recht ängstlich ist, müsste sie ja demzufolge sehr auffallend reagieren, wenn man mit ihr sogenannte Hotspots aufsucht, wo böse Geister sich aufhalten. Richtig? Denke mal schon oder? Bei „harmlosen“ Geistern würde sie sie wohl eher dann nur beobachten und ihre Anwesenheit zur Kenntnis nehmen – wie eben jeden von uns Menschen dann auch.


Ein praktisches Beispiel für einen solchen Hotspot soll ja die Heimschule am Laacher See sein, die ohne Erlaubnis des Eigentümers keinesfalls betreten werden darf (bitte respektieren!). Wir (Cloody und ich) hatten mal einen Ausflug in die Gegend gemacht, da unmittelbar an der Ruine ein Wanderweg vorbeiführte und wir so mal die Möglichkeit nutzen wollten, dem Gebäude auch nahe zu kommen. Denn wenn sich in so einer Location Geister regelrecht tummeln sollen, dann endet die Paranormale Aktivität nicht an den Außenmauern. Zumal unsere Hündin sie dann ohnehin wittern und wahrnehmen würde. 

Bei unserer Anreise und dem anschließenden Fußmarsch konnte man nicht nur die Ruine der Heimschule erspähen, sondern auch in unmittelbarer Nähe das buddhistisches Zentrum sehen, von dem wir bereits im Internet gelesen haben. Auf dem Feld zwischen den beiden Locations, die ca. 50-100 Meter nur auseinander liegen schritten Buddhisten meditativ einen Weg ab. 

Bereits hier kamen doch erhebliche Zweifel auf, ob diese Location wirklich ein Hotspot ist, denn da sich dieses religiöse Zentrum nicht erst seit ein paar Jahren dort befindet, wäre die Location bereits befriedet und schon gar keine bösen Geister mehr anwesend. Die Buddhisten hätten bei den ersten Anzeichen von unfreundlichem Spuk eingegriffen und den Ort auf spirituelle Weise befriedet. Dies ist Fakt - kein Buddhist würde dies zulassen, dass sich irgendwelche "bösen" Geister nebenan ein Stelldichein geben. . 

Als wir mit unserer Bella auf dem Weg an der angrenzenden Heimschule ankamen konnten wir sehen, dass sie arg heruntergekommen ist. Unsere Bella war unangeleint und schnupperte mal hier und mal da und lief auch mal auf die Wiese an der Ruine herum. Dabei zeigte sie keinesfalls auch nur eine Spur von Ängstlichkeit, sondern erfreute sich des Lebens. Allein Bellas Verhalten unterstrich bereits die Annahme, dass diese Location keinerlei Spuk beheimatet, welchen man auch nur ansatzweise in die Kategorie bedrohlich einstufen könnte.

Wir gingen dann weiter unseres Wegs und auf dem Rückmarsch kamen wir natürlich wieder am Gebäude vorbei und unternahmen nochmals einen zweiten Versuch mit Bella, aber auch dieser verlief wie der erste. Danach machten wir uns auf die Heimreise mit dem Fazit: Wieder einmal eine Location, die gern mal zu einem Hotspot mit bösen Geistern erklärt wird, wo nichts dran ist. 

Natürlich könnte man seitens der Kritiker an meinen Aussagen allerlei Pseudoausreden nun dafür anbringen, warum unsere Hündin keine bösen Geister dort oder anderorts, wo wir bereits im Rahmen unserer paranormalen Ermittlungen gewesen sind, wahrnahm, aber es ist und bleibt nun einmal Fakt, dass sie aufgrund ihrer Grundeinstellung (ängstliche Hündin mit Hütehundgenen) auf Negatives sofort reagiert; auch bei anderen Menschen und Hunden, die ihr nicht geheuer sind reagiert sie derart, dass sie die Rute „herunter nimmt“ und Schutz/Nähe bei uns sucht. Bislang konnte dieses Verhalten noch auf keiner Location beobachtet werden – sie unternimmt sogar angstfrei Alleingänge. 


Im Übrigen hat Bella auch einen hervorragenden Beweis bei einer paranormalen Untersuchung im letzten Jahr geliefert, dass so eine „super geniale“ Ghosthunter-App, wie die „Ghost Tool App“ absoluter Nonsens ist (von der App The Portal und Ovilus ganz zu schweigen). Wir hatten diese im Kölner Fort IX im Beisein von Bella ausgetestet. Die Lautstärke war eingeschaltet und es wurden u.a. Wörter (auf englisch) wie „Tod“ und „Verrotten“ ausgeworfen. Während dessen begann unsere Hündin teils arg an zu fiepen.

Ich lasse diesen Absatz einfach mal kurz so da stehen und verinnerlicht mal diese Situation und was würdet ihr nun denken? Bestimmt ist auch jemand unter euch, der nun sagt: Da hat sie wohl was wahrgenommen, dass jemand da ist, der eine Botschaft übermittelt. Oder? Seid ehrlich, wer denkt dies gerade?

Die Tatsache, dass diese App über Datenbanken mit einem begrenzten Wortschatz verfügt, der hauptsächlich nur Wörter besitzt, die zu der paranormalen Thematik passen, blenden wir mal aus, ok? 

Ich könnte natürlich nun hier einen Cut machen und sagen: Wow, da hat unsere Hündin in der Tat durch ihr Verhalten bestätigen können, dass dort eine Entität anwesend war, die sich mitteilen wollte. Ein eindeutiger Beweis für eine haunted Location. Könnte ich so im Bericht zu der damaligen Untersuchung (letztes Jahr) im Fort IX niederschreiben. Aber dann würde ich meine Ideale verraten für die nicht nur ich, sondern auch unser Ghosthunter-Team von Ghosthunter-NRWUP & RLP stehen. Denn wir stehen für Authentizität & Ehrlichkeit & Aufklärung und wollen keine manipulativen wahrheitswidrigen Fake-News verbreiten. Von daher muss ich denen, die aufgrund der obigen Situationsbeschreibung mit Bella und ihrer Reaktionen während der Inbetriebnahme der „Ghost Tool App“ die Schlussfolgerung zogen, dass wir in der Tat Besuch hatten, eine Enttäuschung bereiten. 


Die Auflösung ist, dass wir danach einen weiteren Versuch unternahmen und die Lautstärke auf „0“ stellten, so dass keine Wörter mehr zu hören waren. Diese Wörter wurden nur noch im Display ausgeworfen und allein schon durch das „Dämon“ hätte so manch ein „Equipment-App-Fan“ die Flucht ergriffen. Aber wie reagierte Bella? Kein Fiepen; sie lag vollkommen entspannt auf dem Boden – trotz der angeblichen Anwesenheit eines Dämons. Daraus kann man nur die zusätzliche Schlussfolgerung ziehen, dass mitunter diese App ein reiner Unfug ist. Dies zeigt auch, dass Aufklärung immens wichtig ist; viele Gerätschaften lediglich manipulativer Art und fernab der Realität sind.

Ich denke, dass ich es mit den vorstehenden Zeilen verständlich erklären konnte, warum ich unsere Hündin Bella aufgrund ihrer Eigenschaften als sehr guten Indikator und perfekten Ghosthunterdog einstufe. Und zugleich untermauert sie meine Aussagen und Thesen, dass es nicht wirklich bösartige Geister gibt, sondern Geister/Seelen eine neutrale Ausrichtung besitzen und nur wir Menschen diese Attribute diesen aufdrücken (ein komplexes Thema, welches bald von mir aufgegriffen wird) – oftmals weil Menschen es einfach nicht besser wissen (können). Wir konnten auf einer Location u.a. eine interessante Tonaufnahme machen, wo auch unsere Geräte reagierten und sie war total relaxt.

Als Ergänzung hierzu möchte ich Euch die nachstehenden Episoden empfehlen, sofern ihr diese noch nicht kennt. 

Falls Fragen bestehen, einfach kommentieren, ich bemühe mich zeitnah zu antworten :-)

Euer Tom