Montag, 31. Dezember 2018

Paranormale Ermittler finden Knochen ...

Ich bekam heute morgen eine Info, dass es auf der Website von Terra Mystica eine Meldung geben soll, wo "Geisterjäger" von der Polizei des Schwindels bezichtigt wurden. Bevor ich mit meinem Artikel fortfahre, hier einmal die Infos:


Quelle: Terra Mystica


Die Originalmeldung, auf die der Artikel bei Terra Mystica beruht erschien am 20.12.2018 bei Nantwich News (Link).

Bei der Gruppierung der "Geisterjäger" handelt sich um Paranormale Ermittler "Death Seekers" (lt. Aufschrift der Klamotten), die den YouTube-Channel  "Proving Demons" betreiben. Im Video vom 19.12.2018



zeigt die Gruppierung, wie sie auf die Idee kamen, dort die Mauer aufzubrechen usw.
In dem Gebäude waren sie scheinbar mehrmals gewesen. 

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die Gruppierung ganz offensichtlich keinen Skrupel davor hat, eine Sachbeschädigung vorzunehmen. Dem Video kann man ferner entnehmen, dass sie aufgrund einer Aussage der GhostBox "I was murdered" und später "Theres a body" dort die "Suche" forcierten. Ich habe mir die Stellen, wo diese Aussagen kamen, mehrfach angehört und es war nur ein Kauderwelsch zu hören, welches kein klares Identifizieren der angeblichen Aussagen zuließ. Im Video wird zudem ja behauptet, dass es sich um klare Aussagen handelt, was zu 100% nicht der Fall ist; zudem wird bei der zweiten Aussage das zu Hörende bereits im Vorfeld suggiert. Im Übrigen sind solche GhostBox nicht wirklich geeignet, eine ernsthafte paranormale Ermittlung durchzuführen. Hierbei verweise ich auf meinen nachstehenden Podcast, wo ich erkläre, wieso und warum.



Solche Gerätschaften haben auch mit wissenschaftlichen Untersuchungen nichts gemein; sie sind ledigleich für Unterhaltungsformate/serien bei YouTube oder im TV dienlich und suggerieren ernstzunehmende profihafte Ermittlungen; zudem betiteln sich derartige Protagonisten nicht selten auch gerne selber als Experten, um auch hierdurch bereits Blendgranaten zu werfen. 

Im weiteren Verlauf öffnen sie eine Wand, weil sie dahinter eine Leiche oder deren Reste vermuten. Diese Wand weist im unteren Bereich einen offensichtlich neueren und schadensfreien Wandverputz auf. Am oberen Ende dieses Wandverputzes öffnen sie die Wand und wie der Zufall es so will, finden sie plötzlich neben Stroh und Dreck auch eine alte Stoffpuppe in einem kleinen geöffneten Spalt. Daraufhin befragen sie ihre "GhostBox", ob dort der "Body" dort liegt und es kommt dann lt. der Gruppierung die Aussage "Theres a body" aus der Box. Wie ich weiter oben schon schrieb, kann diese Aussage nicht bestätigt werden.

Die Gruppe buddelt dann weiter und dann kommt ein größerer Knochen zum Vorschein, der Panik auslöst. Ich kann offengestanden dieses Verhalten nicht nachvollziehen, wenn ich schon auf Suche nach menschlichen Überresten bin, dann gerate ich nicht in Panik, weil da ein Knochen plötzlich auftaucht. Reiner Show-Effekt.

Um dann den Rest der Geschichte kurz zu machen: Sie melden sich bei der Polizei UND bei der örtlichen Zeitung (Anmerkung: Könnte ja eine Schlagzeile und Werbung für den Channel bedeuten).  die Polizei stellte fest, dass es sich um einen menschlichen Knochen handelt und sie man auch entdeckte, woher dieser stammt; woher man dies weiss, wurde aber nicht seitens der Polizei bekannt gegeben.

Zitat aus dem Zeitungsartikel: "Police discovered that the bone had been placed there as a hoax and are establishing where the bone originally came from."


Vom Aussehen des Knochens her, was man so in dem Video sieht, scheint er schon recht alt und trocken gelagert worden zu sein. Da könnte aber ein Gerichtsmediziner oder Archäologe eher was zu sagen. 

Soweit zur Geschichte. Die Story dieser Geisterjäger / Paranormaler Ermittler, auch wenn sie in Form einer Live-Doku entstanden ist, wie es den Anschein erweckt (erwecken soll) tendiert doch eher zu einem Hoax / Fake hin.

Die Fakten sind u.a. folgende:

Eine Ghostbox wirft -wie üblich- Kauderwelsch aus und hieraus will man hören, dass in dem Cottage ein Mord stattfand. Selbst wenn sich in dem Cottage ein Mord zugetragen hätte, was man auch durch örtliche Recherche in einem Archiv hätte herausgefunden werden können, gab es keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich die Leiche noch dort befindet und wo überhaupt.  

Ein Wandbereich mit einem Wandputz offensichtlich neuerem Datums wird aufgebrochen und nach Entfernung einer Ziegelreihe findet man eine alte Stoffpuppe. Spätestens da wäre es sinnvoll gewesen, die örtlichen Behörden einzuschalten, um dann ggfs. gemeinsam zu ermitteln. Im Übrigen scheint der später auftauchende Knochen älter zu sein, als der Wandverputz.

Unmittelbare Kontakaufnahme der Gruppierung mit der Zeitung.


Wenn man sich den YouTube-Channel und auch die Aufmachung der Videos anschaut wird schnell klar, dass es lediglich um eine reißerische Darstellungen geht, um zu unterhalten und Klicks, Views, Abos zu generieren.  Ein Antrieb von sehr vielen...

Es ist nur schade, dass diese ganzen manipulativen Hoax-/Fakegeschichten der TV- und YT-Formate, seien es nun der Inhalt, Aufmachung, Gerätschaften oder Hintergrundgeschichten lediglich nur dazu führen, die Wahrheit zu verzerren und falsche Ansichten und Ideen zu verbreiten und zu blenden.


In diesem Sinne, einen guten Übergang nach 2019 und auch in dem anstehenden Jahr wird weiterhin aufgeklärt :-)

Sonntag, 30. Dezember 2018

Hinweis für Youtube Follower / Abonnenten

Vor Jahresende noch ein Hinweis:
Um immer über unsere neuen Videos bzw. Podcasts informiert zu werden, solltet ihr als Abonnenten/Follower unserer beiden YouTube-Channel auch die Glocke aktivieren (s. Bild mit roten Pfeilen markiert). :-)

#YouTube #Geisterjagd #Mystery #Podcast #hörbuch #diegeisterjäger #ghosthunter #nrwup #nrw #wuppertal #cochem #ruhrgebiet
 
 

Unsere Hündin Bella... vor knapp einem Jahr Kontakt gehabt?

Vor genau einem Jahr ist unsere Katzendame Emma von uns gegangen und hat eine große Lücke hinterlassen. Ein Verlust der noch heute schmerzt. :-(

Am 20.01.2018 trug sich Folgendes zu:

Unsere Hündin Bella, hatte eben ein seltsames Verhalten gezeigt. Futterte aus ihrem Napf und hielt dann inne und wich mit leicht gesenktem Kopf etwa 80 cm zurück. Blick nach unten gerichtet, aber Kopf war in Richtung des Napfes. Dann blieb sie stehen und ging eine Kurve um wieder zum Napf zu gehen.

So ein ähnliches Verhalten hat sie mal bei unserer vor genau drei Wochen verstorbenen Katze Emma gezeigt, vor der sie immer viel Respekt hatte und auch Umwege dann ging.

Wir werden es mal weiter beobachten und ggfs. unsere Kameras mal aufbauen.

Wer hat ähnliches schon erlebt? Wenn ihr darüber berichten wollt, dann kommt in unsere Facebook-Gruppe "Das Paranormale - Erlebnisse / Erfahrungen / Aufklärung"


Freitag, 28. Dezember 2018

Archäologie und der Tod - Geisterglaube, Dämonen, Vampire uvm.

Ein Talk mit einem Gast, wo es um das Oberthema Archäologie und der Tod geht. Angesprochen wurden Geisterglaube, Bestattungsriten, Dämonen, Vampire usw.

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Fazit 2018 oder, man sagt einfach mal danke :-)

Könnte hier ein ellenlanges Fazit über die zurückliegenden 360 Tage schreibe, aber oft reicht doch einfach nur ein einfaches Danke :-)

Danke an alle, die mit Interesse und Neugier meine Blog-Artikel und YouTube-Podcast-Episoden verfolgen.

Auch ein goßes Danke an die Mitglieder unseres Ghosthunter Teams von Ghosthunter NRWUP & RLP für die tolle Zusammenarbeit und freue mich sehr auf das Jahr 2019, wo wir auch neue Projekte anstoßen werden. Auch werden wir 2019 ein neues Land bereisen - evtl. sogar zwei, aber da müssen wir noch abwarten.

Ich lernte dieses Jahr als Vertreter unseres Teams auch überaus interessante Gesprächsparnter bei Talks / Interviews kennen und für 2019 steht ein überaus interessantes Podcast-Projekt mit jemandem an, worüber ich mich persönlich sehr freue. Denn dieser eine Podcast wird ein Thema behandeln, was mir sehr am Herzen liegt.

Aber dieses Jahr gab es auch "Dunkles" und Einschüchterungsversuche aus der "Community" heraus, die ich u.a. Dank meines sehr gut agierenden Rechtsanwaltes abwehren konnte. Es gibt eben Menschen, die lieber die Wahrheit verschweigen wollen, da die Fassade sonst Risse bekommt oder auch (noch) unbekannte Personen dafür sorgen wollen, dass mein Blog bei Facebook gesperrt wird - nur einschüchtern lasse ich mich eben nicht. Und all dieses zeigt mit nur, dass es schon welche da draußen im Web gibt, die ein Problem mit dem Blog und freier Meinungsäußerung haben.

Noch bevor das Jahr sein Ende findet, kommen weiterer Podcasts und dennoch wünsche ich Euch bereits jetzt alles Gute für 2019!

Euer Tom


Im Angesicht des Todes...



Wenn es so wäre, dass es feststeht, dass ich nur noch wenige Stunden hätte, ohne dass ein Hinauszögern des Unausweichlichem möglich wäre, dann würde ich die Mitglieder unseres Teams bitten, alles an Gerätschaften und Kameras aufzustellen, um dann Aufnahmen zu machen.

Keine Sorge, der Zeitpunkt ist noch weit in der Ferne, aber das Thema kam beim letzten Live-Talk am 23.12. auf, bei dem ich zu Gast war.

Auch wenn es sicherlich makaber klingt, aber es wäre doch die Möglichkeit vielleicht dem Ganzen mehr auf die Spur zu gehen.

Ich habe mir auch vorgenommen, dass ich hinterher sicherlich dem einen oder anderen auf den Geist gehen will. Mal schauen, wer mich dann als "Dämon" betitelt.

Euer Tom

Unfreundliche Zeitgenossen ... wieso Kritik nicht gleich Kritik ist...

Heute erhielt ich mal wieder eine äußert beleidigende Privatnachricht bei Facebook, nachdem ich als Admin einer Facebook-Gruppe jemanden rausgeschmissen habe, da er sich ganz offensichtlich lediglich einen Spass mit seinen "Geisterbildern" erlaubte, aber auf eine Art und Weise, die schon dazu hätte führen können, dass Menschen, die wirklich von paranormalen Phänomen und Erlebnissen berichten wollen, abschrecken würden. 

Es ist nicht meine Art solche Nachrichten öffentlich zu machen, aber sie ist dermaßen beleidigend, dass ich eine Ausnahme mache. Zugegeben, sie ist von der Vielzahl der beleidigenden PMs, Mails und Kommentaren (bei YouTube und Blog), die ich aufgrund meiner Tätigkeit als Admin von Facebook-Gruppen, Blogger und Autor dieses Blogs und meiner aufklärenden und teils kritischen Podcast-Sendungen erhalte wirklich die mit dem extremsten Inhalt. Aber dennoch, die Hemmschwelle bei der Kommunikation im Internet ist sehr niederschwellig und da kann  man nur den Kopf schütteln.


Sonntag, 23. Dezember 2018

Weihnachts Special LIVE - UFOs, Geister und Mysterium!!!







Es war eine sehr interessante Gesprächsrunde mit interessanten Gesprächspartnern. Nehmt Euch Zeit, es geht knapp 2,5 Stunden.

#MythenBande #Mystery #Ufos #Geister #Geisterjagd

Den Gespenstern auf der Spur *Emfehlung* Podcast beim DLF am 23.12.2018

Wenn die Fiktion die Wahrheit ersetzt oder anders: Ein Fake wird geboren

Man nehme eine fiktive Geschichte und setzt sie in die Welt, um erfolgreich zu werden. Wenn man dann mit der Zeit merkt, dass diese Geschichte viele Menschen anspricht und viral geht, entfernt man als Initiator alles "Fiktive" und die Geschichte wird als "echte" Geschichte ´weitergeführt. So entstehen auch Hoaxe und Fakes.

Und manchmal hat man das Glück über entsprechende Belege zu verfügen, die diese Fiktion belegen und den Hoax/Fake entlarven. ;-)

Sonntag, 16. Dezember 2018

Paranormale Erlebnisse auf der Arbeit?

Ich suche für mein Buchprojekt noch nach Erlebnisberichten von Mitarbeitern aus dem Sicherheits-/Krankenhaus-/Pflegeheim- und Bestattungswesen. Die Erlebnisberichte können gerne auch ohne Nennung von persönlichen Angaben erfolgen. Nach Absprache würde ich auch das ein oder andere Erlebnis als Podcast in meinem YT-Channel "TomsTalkMystery" veröffentlichen.

Samstag, 15. Dezember 2018

Ein guter Tag :-)

Ich erhielt vor knapp 15 Minuten die Mitteilung von Facebook, dass Facebook die Sperre dieses Blogs aufgehoben hat, da man nach erneuter Prüfung festgestellt hat, dass die Sperrung zu unrecht erfolgt und mein Blog den Gemeinschaftsstandards entspricht. Facebook sollte vielleicht vor der Durchführung einer Sperrung aufgrund von User-Meldungen diese Prüfung vornehmen und nicht voreilig handeln.

Somit werde ich nun wieder die Artikel dieses Blogs auf meiner Facebook-Page sowie in bestimmten Facebook-Gruppen verlinken.


Donnerstag, 13. Dezember 2018

Radio-Tipp: 23.12.2018 - DLF 20.05 Uhr "Den Gespenstern auf der Spur"

Ein knapp einstündiger Radiobeitrag mit unterschiedlichen Beiträgen. Darunter auch ein Interview mit mir (Tom Pedall), welches bei einer Vorgehung einer Location in Hagen entstand.

Zitat von der DLF-Seite:

"Paranormal Activity
Den Gespenstern auf der Spur
Von Raphael Smarzoch
Regie: Susanne Krings
Produktion: Dlf 2018
Natur- und Poltergeister, dämonische Manifestationen, untote Objekte – Gespenster dringen in unterschiedlichen Erscheinungen aus dem Jenseits ins Leben. Viele Menschen glauben, ihnen einmal begegnet zu sein und einen Spuk erlebt zu haben. Die Naturwissenschaften betrachten die paranormalen Eindringlinge mit Skepsis. Die Psychologie spricht von menschlicher Einbildung. Gibt es Gespenster also gar nicht? Dass sie in der Popkultur Konjunktur haben, ist jedenfalls unbestritten. Doch ihr Wirken zeigt sich nicht nur dort. Sie tauchen in der Philosophie auf, spuken in der Politik und pflegen zu technischen Medien eine innige Beziehung. Sie sprechen durch Telefone, kommen aus Fernsehern gekrochen und hinterlassen Botschaften im digitalen Nirgendwo des Internets."

Quelle: Link

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Rechtliches in der Paranormalen Community

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass man immer mal wieder auf rechtliche Ausführungen von Menschen trifft, die keine jur. Ausbildung haben, sich aber mit ihren Ausführungen und Auftreten ein Image versuchen aufzubauen - oder anders lapidar ausgedrückt: "Eine Duftmarke/Denkmal setzen wollen, um als allwissende Experten anerkannt zu werden". Nur ist auffallend, dass diese jur. Ausführungen auch teils gravierende Fehler aufweisen und lediglich populistischer Art sind, um nicht zu sagen: Man will sich wichtiger machen, als man ist.

Nur ist es so, dass man schon vorsichtig sein muss, wie man solche rechtlichen Ausführungen tätigt und wenn dann müssen sie auch richtig sein, denn anonsten sorgt man für eine Verzerrung der Rechtslage. Zudem ist es auch oft ein schmaler Grad hin zur Rechtsberatung und diese obliegt allenfalls Rechtsanwälten und kompetenten zugelassenen Stellen / Vereinen.

Hinsichtlich der Rechten und Pflichten von Ghosthunter / Geisterjäger / Paranormalen Ermittlern bin ich derzeit noch an der Ausarbeitung eines ausführlichen "Leitfadens" (Erklärungen und KEINE Rechtsberatung). Dabei schöpfe ich aus den Kenntnissen meiner intensiven jur. Ausbildung.

Euer Tom

YouTube: TomsTalkMystery




YouTube Tipp - Live-Talk mit Tom Pedall Ghosthunter / Geisterjäger vom 24.09.2018

Hier kommt der der knapp zweistündige Live-Talk, wo ich vor knapp 3 Monaten zu Gast beim WDR gewesen bin.



Ich talke über Ghosthunting, eigene Erfahrungen und Erlebnisse, Thesen usw.



Dienstag, 11. Dezember 2018

Wie mich jemand warnen wollte ...

Da schrieb mir mal jemand kürzlich:

"Ich mach mir auch ein bisschen Sorgen, dass Du in das Feuer rennst, weil Du die Gefahr nicht siehst. Du tust Forschen bei Geistern, kennst aber die Gefahr nicht von Heimsuchung bis hin zu Dämonen. Das ist zum Teil Gefährlich, weil es dein Leben stark belasten kann. Dämonen sind keine kuscheltiere. Die können dich töten.
Ein Beispiel:
Du findest im Internet ein verlassenes Haus wo sich Dämonen befinden. Du denkst das gibt es ja gar nicht. Du freust dich schon Beweise dafür zu sammeln, dass an der Sache nichts dran ist. Und schwupp dann werden dich die Dämonen fertig machen oder sogar töten.
"


Dann würde ich sagen:

Wenn sie mich töten "Shit happens" für sie, denn dann würde ich ja zur Heimsuchung für die werden.

Aber mal Spass beiseite:

Ich bin Ghosthunter, weil ich dem Ganzen (auch Dämonengeschichten/-berichten) auf den Grund gehen will. Wenn man als Ghosthunter Angst hat, sollte man sich beim Anfängerkurs der Hallenhalma-Freunde anmelden und die Mitropa-Duschhaube dabei aufsetzen. Also von daher... ich gehe mit solchen "Warnungen" sehr sehr gelassen um.

Euer Tom Pedall


Spukphänomen "Gonger" - Ghosthunter Wissen

"Als Gonger (von Wiedergänger) bezeichnete man im Volksglauben auf den nordfriesischen Inseln Sylt und Amrum eine Art Poltergeist.

Erzählungen zufolge finden „unschuldig Ermordete“ sowie Menschen, die Grundsteine versetzt oder Land abgepflügt bzw. verwüstet haben, keine Ruhe im Grab. Ebenso kehren Gotteslästerer, Selbstmörder und Personen, die sich selbst verflucht haben, als Gonger wieder.

Wenn ein Seemann auf dem Meer stirbt, kehrt er als Gonger zurück, um die Nachricht seines Todes zu überbringen. Dazu steigt er nachts in der Kleidung, die er zum Todeszeitpunkt getragen hat, aus dem Meer, und besucht das Haus seiner Nachkommen. Hier löscht er das Licht, legt sich auf die Decke eines Schlafenden und hinterlässt eine Spur aus Salzwasser. Dies tut er so lange, bis man sich an ihn und seinen Tod erinnert."

Quelle des Zitats: Wikipedia Gonger 

Dass es sich bei den Gonger um eine Art Poltergeist handeln soll, wäre genauer zu prüfen, denn wie ich schon in zurückliegenden Artikeln mal geschrieben habe (zB hier: Poltergeister... bösartige Absichten oder Missverstandene?), können auftretende Poltergeist-Aktiviäten u.a. auch durch uns Menschen selber hervorgerufen oder einfach falsch gedeutet und eingeschätzt werden.

Der letzte Absatz des Wikipedia-Eintrages ist schon interessanter. Ganz so abwegig halte ich dieses nicht.

In diesem Zusammenhang fallen mir Berichte von Menschen ein, die einen Liebsten gerade verloren haben und dann sich plötzlich zeigen. Manchmal zeigen sie sich auch und der Lebende weiss noch gar nicht, dass die Person verstorben ist. Es gibt Erlebnisberichte, wo dann die Lebenden später erst erfuhren, dass zB die "Erscheinung" sehr zeitnah nach Ableben der Oma  auftrat. Man könnte dies dann so deuten: Der Verstorbene zeigt sich ein letztes Mal, um Lebewohl zu sagen und weitere Erscheinungen bleiben aus. Für Hinterbliebende kann dies ein Trost sein.

Euer Tom Pedall

YouTube: TomsTalkMystery
YouTube: Die Geisterjäger - Ghosthunter NRWUP & RLP

Montag, 10. Dezember 2018

Neues YouTube-Format - Geisterjäger? Ghosthunter? Podcast? oder was?

Ende des Jahres oder spätestens Anfang kommenden Jahres startet ein neues YouTube-Format in meinem Channel. Ein reiner Podcast und sollte er gut ankommen, werden in regelmäßigen Abständen weitere Episoden folgen.

Soviel kann ich schon einmal verraten: In dem Podcast werden 2 Personen agieren und das Thema für die Pilotepisode wird sicherlich interessant sein

#podcast #youtube #paranormal #parapsychologie

Ghosthunting im Ruhrgebiet - Poltergeist oder Bergbauschäden?

Es gibt immer wieder Augenzeugenberichte, dass sich plötzlich Möbel oder Gegenstände in einer Wohnung sekundenlang bewegen. Da findet man schnell dann Aussagen die auf einen Poltergeist oder auch das Poltergeist-Phänomen hinzielen. Aber so einfach kann man es sich nicht immer dabei machen. Denn je nach Gebiet, wo dieses Phänomen aufgetreten ist bzw. auftritt, muss man auch potentielle Einflussmöglichkeiten von außerhalb mit einbeziehen.

Gerade das Ruhrgebiet ist durch immens viele Bergbaustollen durchsetzt, so dass es immer wieder zu Absackungen kommt, bedingt durch einstürzende Bergbaustollen. Auch andere Regionen in Deutschland, wo Bergbau betrieben wurde bzw. wird sind davon betroffen.

Meines Erachtens gehört es daher auch zum Ghosthunting / Bewertung von Schilderungen und Durchführung von paranormalen Ermittlungen, wenn man sich auch über die Region/Gegend, wo sich eine Location bzw. die Wohnung oder das Haus von  Privatklienten befindet, informiert.

Neben der Möglichkeit von Bergbauschäden besteht in bestimmten Regionen auch die Möglichkeit seismischer Aktivitäten.

Allein dieser "kleine" Hinweis zeigt auf, dass man vieles berücksichtigen und mit einbeziehen muss, um zu einem Ergebnis hzu kommen.

Für alle, die sich weiter informieren wollen bzw. schauen wollen, ob sie in einem solchen Gebiet leben, habe ich mal eine kleine Link-Liste hier zusammengestellt, wo man sich näher informieren kann:

Gefährdungspotenziale des Untergrundes in NRW
Geodatendienst für Erdbeben in Deutschland

Euer Tom Pedall

YouTube: TomsTalkMystery
YouTube: Die Geisterjäger - Ghosthunter NRWUP & RLP

Freitag, 7. Dezember 2018

Mein Blog, wohl ein Problem für andere in der Community...


Interessante Benachrichtigung - ich kann keine Artikel meines Blogs "Mystery / Paranormal Worldnews" mehr auf Facebook posten, weder in Gruppen, noch auf meiner separaten Facebook-Seite TomsTalkMystery https://www.facebook.com/TomsTalkMystery/
Sogar der reine Link zu meinem Blog ist gesperrt.

Da scheinen wohl bestimmten Personen meine sachlichen Artikel nicht zu passen. Ich könnte nur mutmaßen, aber Mutmaßungen führen zu keiner Erkenntnis und herausfinden, wer meine Artikel gemeldet hat, ist nicht möglich. Von daher reine Zeit- und Energieverschwendung.

Der Blog wird aber weiterhin existieren und entsprechende Publikationshinweise bei neuen Artikel erfolgen eben separat - sind dann ein paar Klicks mehr für euch

Wie ihr zu dem Artikel über Facebook gelangt, werde ich Euch dann zeigen.

Dies bedeutet aber auch, dass ich nun erst recht mit dem Blog und den Artikeln weitermache - und vor allem mehr Podcast raushaue :-). Die Artikel werden nun alle als Podcast auch erscheinen und bei FB geteilt.
#ghosthunting #geisterjagd #mystery

Dienstag, 4. Dezember 2018

Spaß + Geister = Tabu?

Man liest ja immer wieder, dass Geister keinen Spass verstehen würden und lachen verpönt sei.

Woher will man diese Gewissheit nehmen?

Ich kann mich mitunter an einen Abend hier bei uns zuhause erinnern, als wir das Gläserrücken praktizierten und unser Kontakt sehr wohl selber zu Scherzen aufgelegt war.

Daher zu der Eingangsfrage eine kurze und knappe Antwort: Nein, keinesfalls! Respektvoller Umgang kann sehr wohl auch mit Spass einhergehen und ist menschlich.

Montag, 3. Dezember 2018

Geister und Schamgefühl ...

Wenn Menschen davon sprechen, dass sie Geister sehen, dann tragen diese allesamt Kleidung und die Vorstellung, sie würden sich nackt zeigen, erzeugten im Durschnitt ein "Oh nein, bitte nicht".

Wer meine Artikel verfolgt weiss, dass ich auch mal Überlegungen anstoße, wo man einen Platz aus der Sicht eines Jenseitigen einnehmen soll.


Bildquelle: Cloody GH-NRWUP

Ich denke mal nicht, dass Geister uns nur dann erscheinen, wenn wir selber auch angezogen sind. Es gibt mitunter auch Berichte von Menschen, die davon erzählen, dass sie sich beim Liebesspiel oder gar in der Badewanne oder unter der Dusche beobachtet fühlen. Diese Schilderungen halte ich schon für möglich, denn warum sollten sie sich immer nur dann zeigen, wenn wir selber Kleidung tragen?
Es ist eher unwahrscheinlich, dass es ein "jetzt darfste und jetzt darfste nicht"-Gesetz gibt.

Also ich finde es schon sehr anständig, wenn sie uns selber in Kleidung zeigen. Anderenfalls könnte mal jemand auf die Idee kommen, einen Pin-Up-Kalender von ihnen anzufertigen...

Aber mal Spass beiseite: Wer von Euch hat sich schon mal intensiv Gedanken darüber gemacht, ob sie sich nur zu bestimmten Zeiten, wenn ihr angezogen seid, vorbeischauen?

Euer Tom
Facebook-Page Tom Pedall GHNRWUP
Facebook-Page TomsTalkMystery
YouTube-Channel TomsTalkMystery

Paranormale Ermittlungen auf Friedhöfen...

Vor ein paar Jahren schrieb ich bereits einen Artikel zu diesem Themengebiet und aufgrund eines am 30.11.2018 erschienen in einer englischen Zeitung entschloss ich mich, dieses Thema nochmals aufzugreifen und den Artikel von damals noch zu ergänzen.


Bildquelle: Cloody GH-NRWUP

Meinen alten Artikel findet ihr hier: Link (da finden sich auf ältere Beiträge)

Und für alle die nicht auf den Link klicken möchten:

(Zitatanfang) "Ob man es nun in Foren ließt oder wenn man mit Menschen zusammentrifft, egal ob sie sich nun für das Thema Geister / Seelen oder allgemein Paranormales interessieren oder nicht, kommt immer wieder mal das Gespräch zum Thema Friedhöfe und Geister auf. Im Allgemeinen denken Menschen, dass es gerade auf einem Friedhof nur so von Geistern der Verstorbenen wimmeln muss.
Wenn man sich aber näher und intensiver mit dem Thema Ghosthunting/Geister beschäftigt und auch sich entsprechendes Wissen aneignet sowie zudem auch mal über seinen „Tellerrand“ hinausschaut, so wird klar, dass es gerade nicht auf einem Friedhof von Geistern wimmeln kann. Es wird nicht Abrede gestellt, dass man auf einem Friedhof mal auf einen Geist treffen kann, aber es wird nicht die Regel sein.
Seelen (siehe auch meinen Beitrag zum Thema Geister/Seelen) von Verstorbenen warten manchmal solange bis sie in das „Licht“ hinüber in die jenseitige Welt gehen, bis eine Beerdigung vorbei ist. Diese „wandern“ dann nicht mehr auf einem Friedhof herum. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, was ist mit den Seelen, die ich dann Geister nenne, weil sie hier geblieben sind…. „geistern diese dann dort herum?“…. ich würde sagen: Nein oder zumindest zu 99% nein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Seele eines Verstorbenen als Geist auf einem Friedhof umherwandelt…. eher würde sie doch dorthin gehen, wo es interessanter ist. Nämlich bei Verwandten oder der innig geliebten Firma (Seele eines Firmenchefs). Bereits aus diesem Gedankengang sieht man, dass es keinen so großen Sinn macht, Ghosthunting auf einem Friedhof zu betreiben. Mal davon abgesehen, sind die meisten Friedhöfe abgeschlossen des Nachts und man sollte dieses auch respektieren, so wie anderer Leute ihr Grundstück, Häuser usw." (Zitatende)

Nun aber zum Artikel in der englischen Zeitung vom 30.11.2018:
Eine britische Gruppe von Paranormalen Ermittlern wollte den (aktiven) Friedhof einer Kirchengemeinde einer paranormalen Untersuchung unterziehen und dies wurde seitens des Kirchenvorstandes untersagt. Man stellte sogar ein Warnschild auf, wonach eine solche Aktion zu unterlassen sei. Ein sehr drastischen Vorgehen, aber wohl auch nötig, damit Entscheidungen respektiert werden.

Was der Grund der Ablehnung der paranormalen Ermittlung betrifft (paranormale Ermittlung im Widerspruch zur christlichen Glaubenslehre), so ist er nachvollziehbar und ist auch zu respektieren. Eine paranormale Ermittlung auf einem aktiven Friedhof mag zwar interessant sein, weil es dort auch frische Gräber gibt. Aber dennoch halte ich es nach wie vor mit der damaligen, eigenen Aussage, dass ich Friedhöfe für eher ruhige Orte halte, die so gut wie keine paranormalen Aktivitäten aufweisen. Es sind lediglich Orte des stillen Gedenkens und Geister, sofern sie noch hier sind, halten sich dann eher dort auf, wo sie sich zu Lebzeiten gerne aufhielten oder bei ihren Liebsten.
Und zum anderen könnte es -im Hinblick auf den verlinkten Zeitungsartikel- auch rechtliche Probleme geben, wenn man -ohne Genehmigung- auf einem aktiven Friedhof eine paranormale Ermittlung durchführt; allein schon im Hinblick auf den Hausfriedensbruch und ggfs. sogar Störung der Totenruhe. 

Aber ich muss dennoch sagen, dass alte verlassene Friedhöfe schon ihren Reiz ausüben. Allein schon vom Ambiente her und bieten viele interessante Motive für Fotos.

Euer Tom Pedall
YouTube-Channel TomsTalkMystery

Die weisse Frau - und eine Kleidungsfrage...

Wer hat nicht schon davon gehört, dass auf verschiedenen Burgen und Schlössern eine weisse Frau spuken soll. Aber ja nicht nur dort, sondern auch an Landstrassen und Tunnel, diese Erscheinungen kamen aber erst später dazu.

Die Spukerscheinung "weisse Frau" ist mitunter die häufigste, die man finden kann und wird als friedlicher Spuk eingestuft. Am bekanntesten sind die Locations Ebersberger Forst, Plassenburg oder Schloss Hohenzollern, nur um mal drei Orte zu nennen. Auch die Burg Wolfsegg zählt dazu, eine Location, die unser Team von Ghosthunter NRWUP & RLP zusammen mit einem anderen Team 2013 untersuchten durften, der dazugehörige Bericht findet sich auf unserer Hompepage (Link).

Wie so oft, sollen Personen, die oft eines gewaltsamen Todes gestorben sind, sich noch auf den Locations aufhalten. Sie werden auch vielfach immer wieder gesehen und es auch die ein oder anderen Augenzeugenberichte aus den zurückliegenden Jahrehunderten.

Aber wieso "weisse Frau"? Es gibt ja zum einen die These, dass Geister sich in der Kleidung oder wie man damals es betitelte "Gewand" zeigen, in der sie bestattet wurden und andere besagen, dass sie die Kleidung "tragen"

- in der sie sich wohl fühlten 
- in der sie starben (zB Mordopfer, Soldaten)
- in der man sie wiedererkennen könnte
- die einen Bezug zum Ort und/oder Beruf haben

Es gibt im Übrigen -meines Wissens nach- keine Berichte darüber, dass sich Geister schon mal nackt gezeigt haben.

Aber zurück zu weissen Frau: In unserem Kulturkreis ist das Totenhemd ein oft genutztes Kleidungsstück, welches dem Verstorbenen nach der Waschung angezogen wird. Heute weicht dieses Totenhemd eher der persönlichen Kleidung des Verstorbenen. Das Totenhemd ist nicht wirklich nur ein Hemd, welches bis zur Hüfte reicht, sondern es kann auch bis zu den Füßen reichen. So auch in der Zeit, aus der die meisten "weissen Frauen" stammen solen. Man findet dabei auch Berichte, dass die weissen Frauen ein "weisses Kleid" trugen und das Totenhemd kann mitunter auch als Kleid dann gedeutet worden sein.

Bei den Hintergrundgeschichten der weissen Frauen handelt es nicht selten um Frauen, die "Opfer" von Beziehungkonstallationen wurden, aber eben nicht alle "werden" zur weissen Frau. Vielleicht hat diese Verankerung des Spuks der örtlichen weissen Frau auch etwas damit zu tun, um die Unschuld jener Person für nachfolgende Generationen hervorzuheben und einen mahnenden Aspekt.

Zudem steht weiss auch für Reinheit und Unschuld, daher werden auch "weisse Frauen" mithin nicht als gefährlicher Spuk eingestuft.

Neben den weissen Frauen, gibt es auch die Brown Lady (von Raynham Hall), eine der bekannten Spukerscheinungen Englands, von der auch eine der berühmtesten Geisterfotografien stammt, die bis heute diskussionswürdig ist.





Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/0/0d/Brown_lady.jpg


Das "Brown" also braun wird von der Farbe des Kleides hergeleitet, in der sie gesichtet worden sein soll (braunes Brokatkleid). Die andere Betitelung durch Verwendung des Adjektivs "braun" lässt sie von der Masse der anderen Spukerscheinungen (weisse Frauen) natürlich hervorstechen.

Alles in allem in die Geschichten um die "weissen" Frauen recht interessant.

Euer Tom






Montag, 26. November 2018

Gefahren beim Ghosthunting

"Wenn Du keine weissen Kerzen, Heiligenbilder, geweihtes Wasser und Salz, weisser Salbei zum Räuchern, Rosenkranz, Schutzamulett bei einer paranormalen Untersuchung dabei hast, da kann man nur sagen: Dich haben sie am Arsch und eine Rückkehr von der paranormalen Ermittlung ist nahezu ausgeschlossen. Oder anders ausgedrückt: Natürliche Auslese mit paranormalem Einfluss." Mein ernst? Oder Satire? Dass Weiterlesen empfiehlt sich!

Wer mich kennt und meine Tätigkeit als Ghosthunter sowie als Autor von zig Artikeln auf meinem Blog verfolgt, der sollte schon gemerkt haben, dass die obige Aussage im krassen Widerspruch zu meinen bisherigen Publikationen steht. Sie entspricht jedoch der Realität, denn so ist die inhaltliche Botschaft der Ratschläge, die man mitunter in der paranormalen Community von Dritten erhält, wenn Menschen erfahren, dass man das Ghosthunting betreibt (egal ob als Ghosthunter/Geisterjäger oder Paranormaler Ermittler). Aber auch wenn diese obige Aussage der Realität entspricht, bedeutet dies ja im Umkehrschluss nicht, dass sie auch richtig ist. Und mein Standpunkt ist -um dies vorwegzunehmen- klar, dass ich diese Aussage (inhaltliche Botschaft) für unrichtig halte.

Je nach Teamphilosophie und dem angestrebten Ziel der eigenen Arbeit und Publikationen werden aber entsprechende Utensilien mitgeführt und finden gar Anwendung (zB Ziehen eines Salzkreises um ein Wohnhaus, um böse Mächte fernzuhalten). Ich persönlich finde es sehr erschreckend, welcher teils sehr mittelalterliche Aber- und Volksglauben sich bis heute hält und dank so einiger Ermittler-Teams (egal ob Ghosthunter/Geisterjäger/Paranormale Ermittler usw. wieder "salonfähig" gemacht werden und sie somit u.a. aus der Esoterikszene herausgeholt werden und somit eine Weiterverbreitung zustandekommt. Daran erkennt man nicht nur, welchen offensichtlichen "Wissenstand" die agiereden Personen haben, sondern auch, was das vordringliche Ziel von Publikationen ist. Denn mit der Befütterung  von derartigem Aber- und Volksglauben, die an sich dank der Epoche der  Aufklärung und vernunftorientiertem Denken in den allermeisten Fällen als irreale und rational zu erklärende Vorkommnisse / Geschichten / Überlieferungen entlarvt werden konnten, können nicht aufgeklärte und unwissende Menschen in ihren Ängsten bestärkt werden, was auch zu einer Gefahr für diese werden kann. Um Klicks, Views, Abos zu generieren werden mögliche gesundheitliche (psychische und medizinische) Folgen für Klienten und Zuschauer billigend in Kauf genommen, denn wenn man sich die Kommentare und Reaktionen in der Community anschaut, halten recht viele Follower alles für real und echt. Ich will an dieser Stelle nicht näher auf das Thema Seriösität eingehen, aber wer sich dafür interessiert, den/die verweise ich gerne auf meinen Artikel vom 17.05.2018 (LINK).

Welche Themen eignen sich denn besonders, um den Aber- und Volksglauben wieder  aufleben zu lassen und sind auch besonders geeignet für Unterhaltungsshows? Da haben wir unter anderem die Dämonen (allgemein), Besessenheit, Portale/Pforten, Flüche, Inkubus- und Sucubus-Besuche, Kratzwunden, bösartige Geister usw. dazu gesellen sich dann so Themen -auch neuzeitliche- wie

- Salz schützt vor bösartigen/dämonischen Kräften
- Räuchern ist gefährlich und kann bösartige Geister und Dämonen provozieren und zu einer erheblichen Gefahr werden lassen
- sprechende haunted Dolls
- Spiegel sind Portale für Dämonen
- Schwefelgerüche zeugen von der Anwesenheit eines Dämons
- Hunde und Katzen reagieren klar ersichtlich auf böse Geister 
- Kratzwunden kann man sich nicht selber zufügen und sind eine Warnung
- über Nacht auftretende blaue Flecken zeugen von einem Angriff
 - Geisterstimmen aus Apps und Geräten wie zB Ovilus (die im Übrigen rein gar nichts mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu tun haben)
- mittels Gläserrücken / Ouija-Board öffnet man Portal, wo bösartige Wesen lauern, um sich auf einen zu stürzen oder gar umzubringen
- Fotoaufnahmen von Geisterflecken / Orbs
- usw.

Zu so einigen von den obigen Positionen existieren bereits Artikel auf meinem Blog und da erkläre ich, wieso diese fern der Realität liegen.

Ich stelle immer wieder fest, dass nicht alle sich mit den notwendigen Themen beschäftigt  haben, mit denen man sich als Ghosthunter/Geisterjäger oder paranormaler Ermittler beschäftigen sollte. Auch gehört es dazu -sofern man das Hobby wirklich ernsthaft betreibt und nicht nur zu Unterhaltung- dass man meiner bescheidenen Meinung nach:

- sagt, dass wenn etwas nicht als paranormal eingestuft werden kann und sich rationale Erklärungen finden lassen
- im Nachhinein Fehleinschätzungen korrigiert
- keine Straftaten begeht (zB Hausfriedensbruch)
- beim Vorliegen von körperlichen Symptomen die Konsultation eines Hausarztes empfiehlt
- bei vermeintlichen Besessenheitsfällen u.a. den Kontakt zu einem Psychologen empfiehlt
- keine Ermittlungen durchführt, wenn Menschen unter Panikattacken oder psych. erkrankt oder gar Kinder anwesend sind
- ehrlich ist und keine Fakes oder manipulative Suggestionen vornimmt
- ja nach Fallkonstellation auch Hilfesuchende an das Parapsychologische Institut in Freiburg verweist

Ein Geistheiler, der u.a. mit Ermittlern zusammenarbeitet, um Wohnungen zu "säubern" und Personen von negativen "Energien" zu befreien, hat mal geäußert, dass ich eine Gefahr für Privatklienten wäre, da ich keine Ahnung von Geistern und Paranormalen hätte. Er selber bietet Hilfe auch bei psychologischen Problemen an - da fragt man sich, wer hier eine Gefahr darstellt.

Aber mal um auf die eigentlichen Gefahren zurückzukommen:

Bei paranormalen Untersuchungen/Ermittlungen besteht für Ermittler auch eine Verletzungsgefahr, da die Untersuchungen in aller Regel in der Nacht stattfinden. Daher empfieht es sich bereits bei Tageslicht solche Locations zu besuchen, um so zu schauen, wo es potentielle Verunfallungsstellen gibt und diese mittels Knicklichtern zu markieren.

Eine weitere Gefahr und davor können sich Ermittler auch nicht grundsätzlich "schützen" sind mögliche Sitionen, wo mit einem die Phantasie durchgeht und man sich regelrecht einen Film fährt - hierbei spielt auch die Erwartungshaltung eine enorme Rolle und vor allem das eigene Wissen und Kenntnisse.

Was ich persönliche für eine Gefahr für Hilfesuchende halte sind jene, die mit so gut wie keinem Wissen oder nur "Wissen", welches sie aus TV-Serien haben dann als Paranormale Ermittler / Ghosthunter / Geisterjäger um Privatfälle werben und zur Verfügung stehen. Man muss dabei eindeutig festhalten, dass man bei Privatfällen auch vieles falsch machen kann, wenn kaum umfangreiches Wissen besitzt - und dabei rede ich nicht von ausschließlich esoterischem Wissen. Zudem sind Klienten auch keine "Versuchskaninchen". Denn vor einigen Wochen bekamen wir einen Fall einer jungen Frau vermittelt von einem "Kollegen". Nachdem ich mich mehrmals ausführlich mit der Klienten unterhielt war klar, dass hier eine professionelle Trauerverarbeitung notwendig ist und eine paranormale Ermittlung keinen Sinn machen würde. Ich bekam von dem "Kollegen" dann zu hören, dass es ja gut sei, dass sich der Fall geklärt habe, aber wir könnten ja dennoch da eine "Übungs-Untersuchung" machen und dazu fällt mir nichts mehr an. Dies zeigt nicht nur, welchen Stellenwert Klientenfälle haben, sondern wie leichtfertig man mit den Menschen umgeht. Man muss es klar und deutlich sagen: Paranormale Ermittlungen in Privatwohnungen können für Privatklienten, je nach dem wie sie eingestellt sind, eine enorme Belastung darstellen.

Die Gefahren bei paranormalen Ermittlungen in Privathaushalten haben mitunter auch eine Quelle bei den Akteuren, je nach dem, welche Teamphilosophie und Kenntnisse sie haben.

Aber um noch mal kurz auf den Eingangsabsatz einzugehen: Die dort genannten "Gegenstände" usw. dienen allenfalls mentaler Art und haben einen Placebo-Effekt. 

Wieso man an der Betitelung des "Hobbyberufs" ob Geisterjäger, Ghosthunter oder paranormale Ermittler nicht erkennen kann, wer welchen Wissensstand besitzt erfahrt ihr in diesem Artikel: LINK

Ich könnte noch weit aus mehr schreiben, aber dies soll nun reichen.

Euer Tom Pedall

Geisterjäger oder Paranormale Ermittler ...

... es sollte sich doch in der paranormalen Community jeder so nennen, wie er möchte, ob Geisterjäger, Ghosthunter oder paranormaler Ermittler. Denn im Grunde genommen ist es allesamt das gleiche. Aber ich glaube dies ist ein grundsätzlich deutsches Problem, denn wir haben per se die Angewohnheit alles reglementieren und kategorisieren zu müssen. Schlimm wird es, wenn dann innerhalb der Ermittlerszene dann Strömungen zu erkennen sind, wo -je nach Betitelung- intellektuelle Abstufungen vorgenommen werden; beispielsweise, dass "Geisterjäger" gegenüber "paranormale Ermittler" nicht ernstzunehmen sind. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit und Kenntnisse der Ermittlerszene kann ich sehr objektiv behaupten, dass es sowohl Geisterjäger, Ghosthunter, paranormale Ermittler gibt, die ins positive, wie auch ins negative mit ihrem Verhalten und Aussagen extrem ausschlagen.

Besorgniserregend finde ich auch die Abstufungsentwicklung, dass Menschen, die sich als Ghosthunter/Geisterjäger betiteln unterhalb von Paranormalen Ermittlern angesiedelt werden - was zB den Wissensstand und Seriösität angeht. Dabei ist es doch so, dass u.a. auch Paranormale Ermittler an Dämonen und Aussagen von Medien glauben und dazu beitragen Aberglauben zu befeuern und Aufgeklärtes und rationales Denken beiseiteschieben. In der deutschen Ermittler-Szene (wie auch weltweit) gib es solche und solche; man kann den Wissensstand und Ernsthaftigkeit eines Teams eben nicht an der Betitelung ihrer "Hobbies" festmachen.  Fakt ist, dass man Seriösität und Ernsthaftigkeit nicht am Namen der Betitelung ausmachen kann.

Auch gibt es Blog-Autoren die zwar behaupten, dass sie objektiv sind, aber bei Sichtung der Artikelinhalte schon eine Tendenz zu erkennen ist - zB werden dort mitunter Fake-News in die Welt gesetzt, beispielsweise dass lediglich paranormale Ermittler und keine Ghosthunter/Geisterjäger im Nachhinein Aussagen zu ihren eigenen älteren Ergebnissen korrigieren (dann doch rationale Gründe finden und dies publizieren). Obgleich das Gegenteil bekannt ist, werden solche Aussagen in die Welt gesetzt.


Es ist egal, wie sich Menschen nennen, die Paranormales ernsthaft untersuchen. Wesentlich ist doch, dass es seriös, ehrlich und nicht zum Leidwesen Dritter geschieht und vor allem Münchhausen keine Wohlfühloase bekommt.

Euer Tom Pedall

Montag, 19. November 2018

Haus Fühlingen und die Geisterjäger

An sich wollte ich heute einen anderen Artikel fertigstellen, damit dieser zeitnah online gehen kann, aber aus aktuellem Anlass und auch in Anlehnung an meinen gestern online gestellten Podcast zum Thema "Genehmigungen" muss er verschoben werden.



Kein Ort in Deutschland übt eine dermaßen starke Anziehungskraft auf Ghosthunter / Geisterjäger / Paranormale Ermittler aus, wie die ehemalige Villa Oppenheim in Köln, auch bekannt als Haus Fühlingen. Es kursieren dermaßen viele Grusel- und Horrorgeschichten in der Community um das Haus, dass imgrunde jeder, der Ghosthunting betreibt, dort gern mal eine paranormale Ermittlung durchführen will - man bekommt keine offizielle Genehmigung der Eigentürmer. Nein, nicht ganz richtig, denn es wurde lediglich ein einziges Mal eine Genehmigung erteilt, die aber vor Veröffentlichtung des gedrehten Materials wieder widerrufen wurde (ich glaube es war für eine ZDF-Reportage). Alle anderen Anfragen wurden bislang abgelehnt.

Zuletzt war ich selber vor wenigen Monaten vor Ort (Außengelände), weil mich bzgl. des Hauses eine Reporterin des DLF interviewte (Interview). 

Wir trafen dort auf einen Handwerkerwagen und man war dabei das Haus wieder einmal einbruchssicher zu machen.

Heute erfuhr ich dann, dass am 17.11.2018 Mitglieder eines Teams das Haus Fühlingen aufsuchten und untersuchten und dort zu einem späteren Zeitpunkt eine umfassende paranormale Ermittlung mit dem gesamten Team durchführen wollen.

Mein erster Gedanke war: "Ja schön, scheinbar erteilt der Eigentümer mittlerweile doch Genehmigungen."

Frohen Mutes stellte ich eine entsprechende Anfrage beim Eigentümer für 2019 und musste dann leider erfahren, dass keine Genehmigung erteilt wurde und auch keine erteilt wird, da man zu keiner Zeit den Spuk-Hype noch weiter unterstützen will. Schade... und ich hatte wirklich einen Funken Hoffnung, dass nunmehr doch das Haus für Untersuchungen zur Verfügung steht.

Aber man sollte es objektiv betrachten, denn dieses Team ist ja nicht das einzige, welches ohne Genehmigungen agiert. So gerecht sollte man schon sein. Da ich das Team nicht anprangern will, nenne ich den Namen nicht.

Hinsichtlich der Grusel- und Horrorgeschichten ist jedoch eines zu sagen, dass diese mit Vorsicht zu genießen sind und solch ein Haus lediglich wegen seiner Geschichte und Alters zu einem Spukhaus wird.


Euer Tom Pedall

Sonntag, 18. November 2018

Geistersichtungen im 1. Weltkrieg

Durch Zufall bin ich auf diesen Artikel in der National Post gestoßen


Es betrifft Berichte und Geschichten von Spuk / Geistern, die Soldaten während des 1. Weltkrieges (1914-1918) an der Westfront erlebten. Es wurden seitens eines canadischen Historikers Tagebücher der Soldaten ausgewertet. Dabei stießen sie auf unerwartet viele dieser Berichte. Die Geschichte der "Engel von Mons" sind mir aus meiner Kindheit noch ein Begriff, als ich damit begann, mich für Paranormales zu interessieren.

Die Geschichte der "Engel von Mons" soll sich im August 1914 zugetragen haben, als eine Übermacht von Deutschen Infanteristen einen Sturmangriff auf Britische Linien durchführten. Dabei erschienen hinter den Frontgräben der Britischen Soldaten  Langbogenschützen, die die Deutschen Truppen mit einem Pfeilhagen aufhielten. Allerdings wird diese Geschichte eher eine Legende bleiben, da meines Wissens nach nie Soldaten mit Pfeilwunden  gefunden wurden.

Aus dem Tagebuch des kanadischen Soldaten Will Bird erfährt man von einem Ereignis, wonach er von dem Geist seines Bruders Steve, der zwei Jahre zuvor getötet wurde, im Unterstand geweckt wurde. Dieser bewegte ihn dazu, dass er seine Ausrüstung nehmen sollte und den Unterstand verließ. Kurze Zeit später schlugen Granaten in dem Unterstand ein.

Andere berichten von erfühlenden Emotionen, das regelrechte Greifen der Ängste und des Leids und beruhigenden Präsenzen. Sichtungen von verstorbenen Geliebten und Freunden. Oder auch das viele Soldaten verinnerlichten, dass sie den anstehenden Kampf/Sturmangriff nicht überleben werden - was leider bei vielen auch zutraf, denn dass sinnlose Anrennen und massenhafte Sterben war immer gegenwärtig. Ich könnte zu dieser militärischen Vorgehensweise viele Ausführungen tätigen, aber es würde nicht nur den Rahmen sprengen, sondern würde auch nicht der richtige Ort dafür sein.

Man muss bei der Bewertung dieser niedergeschriebenen Erlebnisse auch berücksichtigen, dass die Frontsoldaten -und von diesen stammen diese Tagebucheinträge- zu jeder Sekunde eine Zeit zwischen Leben und Tod verbrachten und dabei einem erheblichen psychischen Druck ausgesetzt waren. Auch kam es zuhauf vor, dass man im Schützengraben stand und einen Meter entfernt lag ein Gefallener (oder nur noch die Überreste). Denn das Bergen der Verstorbenen war oftmals gar nicht möglich. Noch heute lassen sich Überreste der Gefallenen aus den Stellungskriegen auffinden. Auch der Schlafentzug, bedingt durch lang anhaltendes Trommelfeuer kann auch zu Wahrnehmungsstörungen führen. 

Auch der Glaube daran, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist und dererlei Sichtungen und Erlebnisse halfen ihnen sicherlich weiter, auch mit den Todesängsten besser umzugehen.

Ich persönlich, aus der Sicht eines Ghosthunters und Menschen, der sich mit der paranormalen Thematik schon seit langer Zeit beschäftigt, denke, dass solche Schlachtfelder für paranormale Ermittlungen sicherlich mal interessant sein können.

Euer Tom Pedall





Mittwoch, 31. Oktober 2018

Was ist ein Geisterjäger?

Kurze und knappe Definition!
Euer Tom Pedall



#diegeisterjäger #geisterjaeger #ghosthunter #nrwup #rlp #nrw #spuk #geisterdoku

K2 - der Geisterfinder? Tom der Geisterjäger klärt auf!






Der mittlerweile berühmte K2 - was ist das eigentlich fragen sich bestimmt diejenigen, die in Geisterjäger-Dokus, -Videos und -Serien so ein handliches, längliches Gerät , mit 5 Leuchtdioden (in unterschiedlichen Farben) erblicken und beim Aufleuchten oftmals seitens der Ermittler ein "ah sie antworten" oder "ein Geist ist hier/berührt das Gerät" mit positiven Unterton geäußert wird. Ich könnte nun hier den Artikel beenden und sagen: "Ja, der K2 ist ein Geisterfindgerät!"

Wirklich beenden und es so stehen lassen? Nein keinesfalls, denn diese Aussage wäre zu pauschal gehalten und sehr irreführend und realitätsfern. Warum? Darauf gehe ich nachfolgend ein:

Der K2 gehört, wie auch die Geräte Gaussmaster, Trifeldmeter und Cell-Sensor zur Gruppe der Geräte, mit denen sich Änderungen des elektromagnetischen Feldes feststellen lassen und durch Geisterjäger-Serien (zunächst aus den USA) einen festen Platz im Equipment eines jeden Teams erhielten. Anhand dieser Geräte, die technisch gesehen recht einfach aufgebaut sind und dennoch ab 35 € lediglich in Ghosthunter-Shops oder über EBAY (England/USA) bezogen werden können, zeigt sich schon, dass das Ghosthunting mit wirtschaftlichen Interessen korrespondiert und findige Geschäftsleute erkannten, dass sich mit speziellem Equipment, auch wenn im Grunde funktionsgleiche Artikel aus dem Elektriker-Fachhandel/-Baumarkt ausreichen und eine kostengünstigere Alternative bieten würden, einiges an Geld zu machen ist. Im Grunde bedarf es nur einer angesagten Serie, um für die Werbeplattform für einen Geschäftsmann bzw. Hobbyelektriker zu sein, der irgendein Gerät "entwickelte", mit welchem sich Geister "aufspüren" lassen.

Die vorstehend genannten Geräte sind auch weitläufig unter dem Begriff EMF-Messgeräte in der Community bekannt. EMF steht für "elektromagnetisches Feld" und finden die Verwendung bei der paranormalen Ermittlung. Es gibt die These, wonach Geister aus Energie bestehen und bei ihrer Materialisierung, Ausübung von Aktionen und Anwesenheit für eine Änderung des Magnetfeldes sorgen und somit die Geräte dies registrieren und entsprechend reagieren. Die Reaktionen erfolgen je nach Gerät unterschiedlich, hier mal das K2 / KII und Gaussmaster im Vergleich:

K2 / KII

Aufleuchten von Dioden, wobei jede Diode für einen bestimmten Messbereich auf der Skala steht. Im eingeschalteten Zustand brennt immer die Diode mit der Farbe grün (Messbereich 0,0-1,5 mG). Der Messbereich des Gerätes liegt bei 0-50 mG (milli Gaus), wobei die Ergebnisse eher grob sind, da die einzelnen Segmente von 1,5-2,5 mG (hellgrün), 2,5-10,0 mG (gelb), 10,0-20,0 mG (orange) und ab 20,0 mG (rot) aufwärts gehen. Es kann daher keine genaue Zahl genannt werden. Wir arbeiten selber auch mit dem Gerät und handhaben es daher bei der Notierung der Ausschläge derartig, dass wir immer sagen: Ausschlag auf 40, 60, 80 oder 100%.

Gaussmaster
Hier wird eine Änderung durch Bewegung des Zeigers auf der Skallierung angezeigt sowie einem auftretenden Knarz-Geräusches. Das Gerät kann  wahlweise im Bereich 0,1-1,0 mG oder 1,0-100,0 mG genutzt werden.

Somit kann man bei diesem Vergleich dieser beiden Geräte festhalten, dass das K2/KII bei einer minimalen Änderung des Magnetfeldes (im Bereich 0,1-1,0 mG) nichts anzeigen kann.

Wesentlich ist und da zeigt sich auch, ob Ermittler es nur "just for fun" machen (z.B. auch YouTube, TV-Serien) oder wirklich ernsthaft eine paranormale Ermittlung durchführen und auch Ahnung von der Materie und Naturwissenschaften haben, dass es bei der Nutzung dieser EMF-Messgeräte bzw. auch handelsüblicher Geräte zu positiven Messergebnissen (also Reaktionen) kommen kann, die keinesfalls einen paranormalen Hintergrund haben. Gerade die Verwendung dieser Gerätschaften bei Untersuchungen in Privathaushalten ist die Liste der Ausschlusskriterien immens lang, da es viele Störquellen geben kann, deren Urspung noch nicht einmal in der Wohnung der Klienten liegen muss. Auch die Art der Registrierung der Magnetfeldänderung kann bereits während der Untersuchung Rückschlüsse zulassen (zB Ausschlag erfolgt wellenarttig = wohl Empfang eines Funksignals). Zudem kann auch die tragende Kleidung, je nach Stoff für positive Reaktionen sorgen. Gerade auch wenn weiteres elektrisch betriebenes Ghosthunting-Equipment zum Einsatz kommt ist nicht ausgeschlossen, dass auch es auch hierüber zu Störrfeldern kommt.

Aber wann könnten Reaktionen des K2 interessant werden?
Beispielsweise auf Locations, die weiträumig von Störquellen entfernt liegen und selber über keine stromführenden Leitungen verfügen. Aber auch hier muss dies muss immer genau abgeklärt werden.
Wenn die Geräte unmittelbar nach Fragestellungen kurzzeitig reagieren, könnte dies zwar dahingehend ausgelegt werden, dass es eine Art Kommunikation ist, aber um diese Aussage zu festigen wäre das Festhalten von weiteren Hinweisen zieführender (zB zugleich ein entsprechende Fotoaufnahme oder klare Tonaufnahme, sog. EVP). Auch kann es interessant sein, wenn bei Messungen auf einsamen Locations Reaktionen (wenn offenkundig keine Störrquelle vorhanden ist bzw. aufzufinden ist) replizierbar sind.

Wir hatten zB bei der paranormalen Ermittlung der Burganlage Beaufort Ausschläge auf dem K2 und Gaussmaster, die oftmals auch unmittelbar nach Fragestellungen auftraten, was zunächst interessant erschien, dennoch muss man da mit der Aussage, dass dies ein Hinweis auf paranormale Aktivität ist, sehr vorsichtig sein - wir sagen dann in aller Regel: "interessant". Der Urspung kann immer noch Amateurfunk sein; denn die Burganlage liegt zwar nicht direkt an einer Strasse, aber dennoch in der Nähe einer Wohnsiedlung. Hierzu aber mehr in unserem Untersuchungsbericht, die im Laufe des kommenden Monats online geht.

Anhand der vorstehenden Ausführungen kann man somit nicht sagen, dass es sich bei dem K2 - wie auch bei den anderen EMF-Messgeräten - um "Geisterfindgeräte" handelt. Sie sind nur eine Möglichkeit Puzzleteile aufzufinden.

Euer Tom

Sonntag, 28. Oktober 2018

Fakes in der paranormalen Community ... ein leidiges Thema


 
Das Thema "Fakes" ist ein leider allgegenwärtiges Problem. Man begegnet dem Thema (leider) oftmals und hierzu hatte ich vor ein paar Wochen auch einen Artikel veröffentlicht, um u.a. eine gewisse Sensibilisierung wachzurufen. Denn vieles, was man oftmals lapidar als Fakes betitelt sind keine, sondern eher optische Täuschungen und wo es den Publizierenden nicht um eine vorsätzliche Täuschung ging. Da liegt nicht selten auch eine Unkenntnis vor. Den Link zu meinem Artikel findet ihr hier: >>>>Link<<<<


Unser Ghosthunter Team (Ghosthunter NRWUP & RLP) hat mittlerweile auch angefangen, anhand von eigenem aufgenommenen Material aufzuzeigen, dass Aufnahmen, die man ggfs. als was Paranormales einstufen würde -vorwiegend als Laie- dennoch rational zu erklären ist. Hierzu gibt es mittlerweile auch zwei separate Videos:





Wir machen dies auch, wenn sich im Nachhinein für ein Phänomen eine rationale Erklärung findet (so z.B. publiziert im Bericht zur paranormalen Ermittlung am 18.06.2016 >>>>Link<<<<).

Dann gibt es leider auch Publikationen Dritter, wo nicht aufgeklärt wird, sondern etwas als Paranormal hingestellt wird, obgleich es zu erklären ist oder ein ganz offensichtliches Fakehilfsmittel als optische Täuschung deklariert wird, damit das Phänomen als was Paranormales durchgeht (zB eine sichtbare Schnur um einen sich bewegenden Stuhl sei eine optische Täuschung und der Stuhl bewegt sich aufgrund eines Poltergeistes). Der deutsche YouTuber Quipus Paranormal Scanner hat mitunter auch Videos schon aufgeklärt, die im Internet kursierten - der Channel ist sehr empfehlenswert; danaben gibt es auch so einige aus dem Ausland.

Da unser Ghosthunter Team mitunter auch Ansprechpartner zur Analyse von Aufnahmen u.a. privater Personen ist, kommt es auch manchmal vor, dass wir Fotos zugeschickt bekommen, wo mittels einer "GhostApp" Gestalten oder Gesichter eingebaut wurden (hierbei ist klar abzugrenzen, dass damit nicht Bilder gemeint sind, die aufgrund ihrer Qualität ein "Hotspot" für Pareidolien sind (fachlich für optische Täuschungen, bei denen unser Gehirn nach bekannten Mustern sucht und u.a. im Blattwerk Gesichter erkennen kann, wenn das Licht- und Schattenspiel derartige Muster ergeben).

Ich kann mich da an zwei Prüfaufträge erinnern, wo uns Bilder erreichten, die die User selber von Freunden/Verwandten erhielten und man ihnen damit Angst machen wollte, weil dort in der Tat "Geister" zu sehen waren. Wir konnten dann aufklären, dass es eingebaute Geister waren - dabei auch zugleich entsprechende Vergleichsbilder der "Geister" aus den Apps vorlegen. Solche Prüfaufträge sind vollkommen in Ordnung, aber es gibt leider auch das Gegenteil.

Es gab auch schon mehrere Bildprüfaufträge, wo die Anfragenden selber diejenigen waren, die die Bilder manipulierten (nachträglich Geister eingebaut). Einer der Prüfaufträge bezog sich auf ein Bild, welches die Person wenige Stunden zuvor im Schlafzimmer aufnahm. Man konnte auf dem Bett eine Gestalt sehen, klares Gesicht und noch etwas vom Oberkörper. Wir konnten bei Prüfung auch zugleich den passenden Geist in einer App finden und zeigten dies der anfragenden Person. Wie es dann leider bei solchen Offenlegungen ist, wird es abgestritten und man wird als inkompetent bezeichnet - obgleich der Geist auf dem Bild und der Geist aus dem GeisterApp-Bildbearbeitungsprogramm 1:1 identisch waren. Solche Aufträge und Erfahrungen gibt es dann auch und das eigentlich ärgerliche daran ist dann die Zeit, die man dafür "verschwendet" hat. Diese fehlt dann für jene Fälle, wo es um echte Bilder, Videos und Sachverhalte geht - diese echten Fälle sind zum Glück in der Überzahl. Aber solche negativen Erlebnisse bleiben natürlich auch haftend.

Aber es gibt ja nicht nur Bild-/Video-Prüfaufträge, wo mit Vorsatz gefakt wurde und die Anfragenden sich einfach nur die Zeit vertreiben und ihren Spass haben wollen und vielleicht sogar noch hoffen, dass man keine Ahnung hat und dieses Bild/Video dann sogar als echte Geisteraufnahme deklariert. Sondern auch solche, die eine paranormale Untersuchung unter allen Umständen umgehend bei sich zuhause wünschen und dabei falsche Kontaktangaben machen und/oder sogar darauf drängen, dass man mit einem Fernsehteam vorbeikommt - gab es leider auch schon. Zum einen gehen wir grundsätzlich mit keinem Fernsehteam zu Untersuchungen in Privathaushalten, zum einen aus Gründen der Diskretion und Schutz der Privatsphäre von Klienten und zum anderen, ist man nicht sicher, dass die dann auftretenden Vorkommnisse (zB Zusammenbruch der Klienten, flackernde Lichter u.a.) realer Art sind und die Klienten nur eine Plattform suchen, um "berühmt" zu werden.  

Und um hier irgendwelche Missverständnisse zu klären: 

Die Anzahl von Menschen, die sich an unser Team wenden und wirklich Hilfe suchen bzw. einen Rat möchten sind in  der Überzahl. Aber Negativbeispiele gibt es leider und die müssen auch mal benannt werden. 

Ab welchen Faktoren kann man sagen, dass es definitiv gefakte Fallanfragen sind:

- Angabe von falschen Kontaktdaten
- selbst manipulierte/bearbeitete Bilder mittels GhostApp

Mit Fragezeichen sind solche Fälle zu bewerten, wo Personen um eine Veröffentlichung des Falles in den Medien bitten (dazu zählt auch ein nicht anonymisiertes Doku-Video bei YouTube). Wir hatten auch mal eine Anfrage von jemandem, der von uns bestätigt haben wollte, dass bei ihm Geister sind, damit er seine Wohnung fristlos kündigen kann ... die Untersuchung wurde abgelehnt, da wir uns nicht instrumentalisieren lassen; mal davon abgesehen, dass eine solche fristlose Kündigung keinen rechtlichen Bestand hätte.

Man kann es aber immer nur wieder dick und fett unterstreichen, dass die Vielzahl der Hilfsanfragen ehrlicher Natur sind.

Bei ehrlichen Hilfsanfragen gibt es aber auch einen kleinen Prozentsatz, die grundsätzlich nur spirituelle/paranormale Ergebnisse nach Bewertung und Auswertung von Material zulassen wollen. Es muss unbedingt Paranormales vorhanden sein. Dies merkt man mitunter nicht nur an den Reaktionen der Klienten, sondern auch daran, dass sie eine Zeit später bei einem anderen Team anklopfen.

Die restliche große Anzahl von Hilfsanfragen stammt aber glücklicherweise von Personen, die oft auch zu Klienten werden, denen es an einer ehrlichen Bewertung und Ergebnissen liegt - ob nun Hinweise zu Paranormalen gefunden werden können oder Phänomene und Vorkommnisse rational zu erklären sind. Es geht einfach oft darum Ängste zu nehmen - und ich kann mich da auch immer nur wiederholen, dass man als paranormaler Ermittler, Ghosthunter, Geisterjäger es in erster Linie mit lebenden Menschen zu tun hat eine hohe Veranwortung für sie hat (Gesundheit/Psyche) und da muss man wirklich gut aufpassen.

Euer Tom Pedall