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Donnerstag, 5. September 2019

Warum mache ich das Ghosthunting? #geisterjagd #paranormales #spuk

Eine Frage, die mir mitunter schon den Öfteren gestellt wurde und die man wie folgt beantworten kann: 


Natürlich um Menschen, die über Spukvorkommnise/paran. Phänomene berichten und oftmals auch Ängste haben, ihnen diese zu nehmen und den Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.

Aber es sind ja nicht nur Privatfälle, mit denen man sich beschäftigt, sondern auch Untersuchungen von Locations, Spukgeschichten, Durchführung von Langzeitprojekten, um u.a. Mythen/Ritualen, esoterischen Thesen und Vorstellungen auf den Grund zu gehen.

Gerade wenn es um Mythen, Rituale, esoterische Vorstellungen und Thesen geht sehe ich es auch als Aufgabe an, rote Linien eben in der Esoterik / Religionen zu überschreiten und jenes zu ergründen, wo andere Angst davor haben, um herauszufinden, was wirklich daran ist. Man ist in gewisser Weise ein Abenteurer.

Sehr oft bekomm ich zu lesen, dass wenn man sich mit Geistern und Dämonen u.a. beschäftigt bzw. sich durch Gläserrücken damit abgibt diese Konfrontation nicht überleben werde, mich einer Besessenheit aussetze oder sogar die Psyche schwere Schäden davontragen wird, weil ein Poltergeist oder Dämon mich heimsucht. Solche Warnungen stammen zum einen von Menschen, die in dem Glauben daran so gefangen sind, dass dies absolute Realität für sie ist (Dämonenbeschwörer, Schwarzmagier u.a.) oder von jenen, die diesen Thesen aufsitzen, weil man sie ihnen einsuggeriert hat oder zu guter Letzt noch von Menschen, die über drei Ecken von Opfern gehört haben. Aber natürlich auch von Menschen, die von eigenen Erlebnissen berichten; aber sind diese -gerade Dämonenerlebnisse- Erlebnisse von realen Dämonen oder basieren die Erlebnisse auf Vorkommnisse, die man in emotional aufgewühlten Momenten durchlebt und weil man es vielleicht nicht anders kennt durch Schilderungen im Internet dann als Dämonen-Phänomene einstuft? Gerade solche Vorkommnisse aufzuklären und denen auf den Grund zu gehen, sind eine Herausforderung im Ghosthunting, welches für mich einen wesentlichen Teil der Tätigkeit als Ghosthunter/Ermittler auch ausmacht. Dies bedeutet nicht, dass man den Betroffenen keinen Glauben schenkt, denn sie haben die Vorkommnisse so für sich auch erlebt (zB aufgrund einer Schlafparalyse), aber ist doch auch wichtig, dass man genauer hinschaut und hier und da einen anderen Denkansatz zur Lösungsfindung mit reinbringt.

Bei all dem was ich als Ghosthunter (und davor) schon gemacht habe, wo der ein oder andere externe „Kollege“, Medium, Geistheiler, Schwarzmagier, Relegionsfanatiker u.a. die haarsträubensten Warnungen aussprachen bzw. sprichwörtlich sich die Buxe füllen, wenn sie an ihre eigenen Warnungen glauben würden, da müsste ich schon zig Mal die qualvollsten Tode gestorben sein, Poltergeist- und Dämonenparties hier gefeiert werden und eine Goldquelle für Psychopharmaka-Hersteller sein. Nur ist all dies nicht Fall und man sollte lieber mal anfangen jene zu hinterfragen, aus welchen Beweggründen sie solche Warnungen aussprechen und ob sie da wirklich auch dran glauben. Da kristallisiert sich dann schnell auch mal so manch Unehrenhaftes heraus. Auch wenn man genauer nachhakt und regelrecht auf den Zahn fühlt kommt so manches Nichtparanormales oder gar Schaumschlägerei heraus. Leider ist es mitunter auch in der paranormalen / esoterischen Community so, dass wenn man sich bestimmte Betitelungen aneignet (Medium, Geistheiler, Schwarzmagier - nur um ein paar mal exemplarisch zu nennen), die Aussagen eine andere Gewichtung haben - mit manchmal fatalen Folgen für Dritte.


Auf den Zahn fühlen ist eine gute Überleitung zu einem der nächsten Artikel :-) und ich gebe einen Hinweis "Testergebnis 0,0% Übereinstimmung"

Euer Tom aus Wuppertal



Montag, 6. Mai 2019

Geisterjäger Talk Nr. 1 - #ghosthunter #spukort #geisterjagd #mystery

Am gestrigen Abend führten wir unser Gläserrückenprojekt fort, nachdem
wir vorher ein neues Projekt angestoßen haben, welches den Titel
"Geisterjäger Team-Talk" trägt. Bei dem lockeren Talk unterhalten wir
uns über div. Themen und wenn ihr Fragen oder Themen habt, die wir mal
besprechen sollen, dann nur her damit. Die Podcastreihe soll regelmäßig
fortgesetzt werden.


Das Gläserrücken verlief leider ergebnislos.



Samstag, 16. Februar 2019

Organspende und Geister ...


Ein Gedanke, der mir letztens beim Lesen eines Artikel kam, wo es um das Pro und Contra von Organspenden ging und ich möchte nun hier sicherlich keine Diskussion darüber vom Zaune brechen, ob man nun zum Organspender werden soll oder nicht, aber: Organe werden entnommen, wenn bei Menschen der Hirntod eingetreten ist (ich weiss, darüber gibt unterschiedliche Aussagen, aber gehen wir mal davon aus, dass dies dann so ist).  Der biologische Körper wird dann zunächst weiterhin am Leben erhalten oder besser gesagt in Funktion. Aber was ist mit der Seele?

Es gibt eine führende These in der Spiritualität die besagt, dass die Seele den menschlichen Körper mit (oder) unmittelbar nach dem letzten Atemzug verlässt und das sogenannte Silberband/-schnur, welche sie mit dem Körper verbindet auflöst. Dieses Silberband/-schnur soll dafür sorgen, dass, sollte die Seele zu Lebzeiten mal auf Reisen gehen, den Weg zurück in den Körper findet. Ob dies so ist, lassen wir mal dahingestellt.

Angenommen die Seele verlässt wirklich den Körper erst mit oder unmittelbar nach dem letzten Atemzug, dann würde sie sich noch in unserem leiblichen Körper befinden, wenn das Organspende-Ärzteteam seine Arbeit aufnimmt und uns "aufschneidet". Und wenn ja, dann kommt noch eine entscheidende Frage dazu: Wenn unser nicht narkotisierter Körper mit einer intakten Seele aufgeschnitten wird, wie schaut es dann mit den durch die Eingriffe entstehenden Schmerzen aus?

Fragen über Fragen, über die es sich mal lohnt zu philosophieren...

Und wenn es so wäre, wie im letzten angedachten Szenario würden die Seelen der Organspender dann nicht evtl. als leidgeprüfte Seelen / Geister in den Operationssälen herumspuken?

Schönes Wochenende

Euer Tom

P.S. ich gebe aber gerne zu, dass ich Organspender bin

Dienstag, 11. Dezember 2018

Spukphänomen "Gonger" - Ghosthunter Wissen

"Als Gonger (von Wiedergänger) bezeichnete man im Volksglauben auf den nordfriesischen Inseln Sylt und Amrum eine Art Poltergeist.

Erzählungen zufolge finden „unschuldig Ermordete“ sowie Menschen, die Grundsteine versetzt oder Land abgepflügt bzw. verwüstet haben, keine Ruhe im Grab. Ebenso kehren Gotteslästerer, Selbstmörder und Personen, die sich selbst verflucht haben, als Gonger wieder.

Wenn ein Seemann auf dem Meer stirbt, kehrt er als Gonger zurück, um die Nachricht seines Todes zu überbringen. Dazu steigt er nachts in der Kleidung, die er zum Todeszeitpunkt getragen hat, aus dem Meer, und besucht das Haus seiner Nachkommen. Hier löscht er das Licht, legt sich auf die Decke eines Schlafenden und hinterlässt eine Spur aus Salzwasser. Dies tut er so lange, bis man sich an ihn und seinen Tod erinnert."

Quelle des Zitats: Wikipedia Gonger 

Dass es sich bei den Gonger um eine Art Poltergeist handeln soll, wäre genauer zu prüfen, denn wie ich schon in zurückliegenden Artikeln mal geschrieben habe (zB hier: Poltergeister... bösartige Absichten oder Missverstandene?), können auftretende Poltergeist-Aktiviäten u.a. auch durch uns Menschen selber hervorgerufen oder einfach falsch gedeutet und eingeschätzt werden.

Der letzte Absatz des Wikipedia-Eintrages ist schon interessanter. Ganz so abwegig halte ich dieses nicht.

In diesem Zusammenhang fallen mir Berichte von Menschen ein, die einen Liebsten gerade verloren haben und dann sich plötzlich zeigen. Manchmal zeigen sie sich auch und der Lebende weiss noch gar nicht, dass die Person verstorben ist. Es gibt Erlebnisberichte, wo dann die Lebenden später erst erfuhren, dass zB die "Erscheinung" sehr zeitnah nach Ableben der Oma  auftrat. Man könnte dies dann so deuten: Der Verstorbene zeigt sich ein letztes Mal, um Lebewohl zu sagen und weitere Erscheinungen bleiben aus. Für Hinterbliebende kann dies ein Trost sein.

Euer Tom Pedall

YouTube: TomsTalkMystery
YouTube: Die Geisterjäger - Ghosthunter NRWUP & RLP

Dienstag, 4. Dezember 2018

Spaß + Geister = Tabu?

Man liest ja immer wieder, dass Geister keinen Spass verstehen würden und lachen verpönt sei.

Woher will man diese Gewissheit nehmen?

Ich kann mich mitunter an einen Abend hier bei uns zuhause erinnern, als wir das Gläserrücken praktizierten und unser Kontakt sehr wohl selber zu Scherzen aufgelegt war.

Daher zu der Eingangsfrage eine kurze und knappe Antwort: Nein, keinesfalls! Respektvoller Umgang kann sehr wohl auch mit Spass einhergehen und ist menschlich.

Montag, 3. Dezember 2018

Geister und Schamgefühl ...

Wenn Menschen davon sprechen, dass sie Geister sehen, dann tragen diese allesamt Kleidung und die Vorstellung, sie würden sich nackt zeigen, erzeugten im Durschnitt ein "Oh nein, bitte nicht".

Wer meine Artikel verfolgt weiss, dass ich auch mal Überlegungen anstoße, wo man einen Platz aus der Sicht eines Jenseitigen einnehmen soll.


Bildquelle: Cloody GH-NRWUP

Ich denke mal nicht, dass Geister uns nur dann erscheinen, wenn wir selber auch angezogen sind. Es gibt mitunter auch Berichte von Menschen, die davon erzählen, dass sie sich beim Liebesspiel oder gar in der Badewanne oder unter der Dusche beobachtet fühlen. Diese Schilderungen halte ich schon für möglich, denn warum sollten sie sich immer nur dann zeigen, wenn wir selber Kleidung tragen?
Es ist eher unwahrscheinlich, dass es ein "jetzt darfste und jetzt darfste nicht"-Gesetz gibt.

Also ich finde es schon sehr anständig, wenn sie uns selber in Kleidung zeigen. Anderenfalls könnte mal jemand auf die Idee kommen, einen Pin-Up-Kalender von ihnen anzufertigen...

Aber mal Spass beiseite: Wer von Euch hat sich schon mal intensiv Gedanken darüber gemacht, ob sie sich nur zu bestimmten Zeiten, wenn ihr angezogen seid, vorbeischauen?

Euer Tom
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Paranormale Ermittlungen auf Friedhöfen...

Vor ein paar Jahren schrieb ich bereits einen Artikel zu diesem Themengebiet und aufgrund eines am 30.11.2018 erschienen in einer englischen Zeitung entschloss ich mich, dieses Thema nochmals aufzugreifen und den Artikel von damals noch zu ergänzen.


Bildquelle: Cloody GH-NRWUP

Meinen alten Artikel findet ihr hier: Link (da finden sich auf ältere Beiträge)

Und für alle die nicht auf den Link klicken möchten:

(Zitatanfang) "Ob man es nun in Foren ließt oder wenn man mit Menschen zusammentrifft, egal ob sie sich nun für das Thema Geister / Seelen oder allgemein Paranormales interessieren oder nicht, kommt immer wieder mal das Gespräch zum Thema Friedhöfe und Geister auf. Im Allgemeinen denken Menschen, dass es gerade auf einem Friedhof nur so von Geistern der Verstorbenen wimmeln muss.
Wenn man sich aber näher und intensiver mit dem Thema Ghosthunting/Geister beschäftigt und auch sich entsprechendes Wissen aneignet sowie zudem auch mal über seinen „Tellerrand“ hinausschaut, so wird klar, dass es gerade nicht auf einem Friedhof von Geistern wimmeln kann. Es wird nicht Abrede gestellt, dass man auf einem Friedhof mal auf einen Geist treffen kann, aber es wird nicht die Regel sein.
Seelen (siehe auch meinen Beitrag zum Thema Geister/Seelen) von Verstorbenen warten manchmal solange bis sie in das „Licht“ hinüber in die jenseitige Welt gehen, bis eine Beerdigung vorbei ist. Diese „wandern“ dann nicht mehr auf einem Friedhof herum. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, was ist mit den Seelen, die ich dann Geister nenne, weil sie hier geblieben sind…. „geistern diese dann dort herum?“…. ich würde sagen: Nein oder zumindest zu 99% nein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Seele eines Verstorbenen als Geist auf einem Friedhof umherwandelt…. eher würde sie doch dorthin gehen, wo es interessanter ist. Nämlich bei Verwandten oder der innig geliebten Firma (Seele eines Firmenchefs). Bereits aus diesem Gedankengang sieht man, dass es keinen so großen Sinn macht, Ghosthunting auf einem Friedhof zu betreiben. Mal davon abgesehen, sind die meisten Friedhöfe abgeschlossen des Nachts und man sollte dieses auch respektieren, so wie anderer Leute ihr Grundstück, Häuser usw." (Zitatende)

Nun aber zum Artikel in der englischen Zeitung vom 30.11.2018:
Eine britische Gruppe von Paranormalen Ermittlern wollte den (aktiven) Friedhof einer Kirchengemeinde einer paranormalen Untersuchung unterziehen und dies wurde seitens des Kirchenvorstandes untersagt. Man stellte sogar ein Warnschild auf, wonach eine solche Aktion zu unterlassen sei. Ein sehr drastischen Vorgehen, aber wohl auch nötig, damit Entscheidungen respektiert werden.

Was der Grund der Ablehnung der paranormalen Ermittlung betrifft (paranormale Ermittlung im Widerspruch zur christlichen Glaubenslehre), so ist er nachvollziehbar und ist auch zu respektieren. Eine paranormale Ermittlung auf einem aktiven Friedhof mag zwar interessant sein, weil es dort auch frische Gräber gibt. Aber dennoch halte ich es nach wie vor mit der damaligen, eigenen Aussage, dass ich Friedhöfe für eher ruhige Orte halte, die so gut wie keine paranormalen Aktivitäten aufweisen. Es sind lediglich Orte des stillen Gedenkens und Geister, sofern sie noch hier sind, halten sich dann eher dort auf, wo sie sich zu Lebzeiten gerne aufhielten oder bei ihren Liebsten.
Und zum anderen könnte es -im Hinblick auf den verlinkten Zeitungsartikel- auch rechtliche Probleme geben, wenn man -ohne Genehmigung- auf einem aktiven Friedhof eine paranormale Ermittlung durchführt; allein schon im Hinblick auf den Hausfriedensbruch und ggfs. sogar Störung der Totenruhe. 

Aber ich muss dennoch sagen, dass alte verlassene Friedhöfe schon ihren Reiz ausüben. Allein schon vom Ambiente her und bieten viele interessante Motive für Fotos.

Euer Tom Pedall
YouTube-Channel TomsTalkMystery

Die weisse Frau - und eine Kleidungsfrage...

Wer hat nicht schon davon gehört, dass auf verschiedenen Burgen und Schlössern eine weisse Frau spuken soll. Aber ja nicht nur dort, sondern auch an Landstrassen und Tunnel, diese Erscheinungen kamen aber erst später dazu.

Die Spukerscheinung "weisse Frau" ist mitunter die häufigste, die man finden kann und wird als friedlicher Spuk eingestuft. Am bekanntesten sind die Locations Ebersberger Forst, Plassenburg oder Schloss Hohenzollern, nur um mal drei Orte zu nennen. Auch die Burg Wolfsegg zählt dazu, eine Location, die unser Team von Ghosthunter NRWUP & RLP zusammen mit einem anderen Team 2013 untersuchten durften, der dazugehörige Bericht findet sich auf unserer Hompepage (Link).

Wie so oft, sollen Personen, die oft eines gewaltsamen Todes gestorben sind, sich noch auf den Locations aufhalten. Sie werden auch vielfach immer wieder gesehen und es auch die ein oder anderen Augenzeugenberichte aus den zurückliegenden Jahrehunderten.

Aber wieso "weisse Frau"? Es gibt ja zum einen die These, dass Geister sich in der Kleidung oder wie man damals es betitelte "Gewand" zeigen, in der sie bestattet wurden und andere besagen, dass sie die Kleidung "tragen"

- in der sie sich wohl fühlten 
- in der sie starben (zB Mordopfer, Soldaten)
- in der man sie wiedererkennen könnte
- die einen Bezug zum Ort und/oder Beruf haben

Es gibt im Übrigen -meines Wissens nach- keine Berichte darüber, dass sich Geister schon mal nackt gezeigt haben.

Aber zurück zu weissen Frau: In unserem Kulturkreis ist das Totenhemd ein oft genutztes Kleidungsstück, welches dem Verstorbenen nach der Waschung angezogen wird. Heute weicht dieses Totenhemd eher der persönlichen Kleidung des Verstorbenen. Das Totenhemd ist nicht wirklich nur ein Hemd, welches bis zur Hüfte reicht, sondern es kann auch bis zu den Füßen reichen. So auch in der Zeit, aus der die meisten "weissen Frauen" stammen solen. Man findet dabei auch Berichte, dass die weissen Frauen ein "weisses Kleid" trugen und das Totenhemd kann mitunter auch als Kleid dann gedeutet worden sein.

Bei den Hintergrundgeschichten der weissen Frauen handelt es nicht selten um Frauen, die "Opfer" von Beziehungkonstallationen wurden, aber eben nicht alle "werden" zur weissen Frau. Vielleicht hat diese Verankerung des Spuks der örtlichen weissen Frau auch etwas damit zu tun, um die Unschuld jener Person für nachfolgende Generationen hervorzuheben und einen mahnenden Aspekt.

Zudem steht weiss auch für Reinheit und Unschuld, daher werden auch "weisse Frauen" mithin nicht als gefährlicher Spuk eingestuft.

Neben den weissen Frauen, gibt es auch die Brown Lady (von Raynham Hall), eine der bekannten Spukerscheinungen Englands, von der auch eine der berühmtesten Geisterfotografien stammt, die bis heute diskussionswürdig ist.





Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/0/0d/Brown_lady.jpg


Das "Brown" also braun wird von der Farbe des Kleides hergeleitet, in der sie gesichtet worden sein soll (braunes Brokatkleid). Die andere Betitelung durch Verwendung des Adjektivs "braun" lässt sie von der Masse der anderen Spukerscheinungen (weisse Frauen) natürlich hervorstechen.

Alles in allem in die Geschichten um die "weissen" Frauen recht interessant.

Euer Tom






Donnerstag, 27. September 2018

Haben Seelen eine Endlichkeit, auch in ihrer Anzahl?




Eine äußerst interessante Frage, die mir beim WDR-Livetalk "Spooky Places" am 24.09.2018 seitens einer Zuschauerin gestellt wurde.

At hoc konnte ich diese Frage nicht beantworten und kann man auch nicht, was ich auch so kommunizierte. Aber dennoch beschäftigt mich die Frage schon sehr seit dem und ich erweitere sie sogar noch. Heute gestern fasste ich dann kurzerhand den Entschluss darüber einen Artikel zu schreiben und hier kommt er:

Bzgl. der Anzahl der Seelen, ob diese quantitätsmäßig eine Endlichkeit besitzen, wird sich die Antwort aus dem Folgenden ergeben bzw. ich versuche eine Antwort herzuleiten, da sie so einfach sicherlich nicht zu beantworten sein dürfte. Obgleich Antwort; nennen wir es mal These.
Zu der Frage ob Seelen ebenfalls eine Endlichkeit haben drängt sich noch eine weitere auf: Gibt es für alle Lebewesen spezifische Seelen (sortiert nach Gattung)?

Vorweg ist anzumerken, dass das, was wir von Seelen wissen auf Überlieferungen und Thesen von Religionen sowie "spirituellen" Menschen basiert und es keine wissenschaftlich belegbaren Aussagen sind. Hier handelt es sich leglich um  Glaubens- und Überzeugungsthesen/-bereiche. Sehr ausgeprängt, wenn  nicht sogar ist es die Triebfeder bei dieser "Glaubenssache" die Kenntnis zu erlangen, was nach dem Tode kommt und dass unser Leben doch nicht einfach nur so endet und unserer Dasein, nur auf das Leben im Diesseits beschränkt ist. Die Vorstellung, dass wenn wir versterben, danach nichts mehr kommt ist für so einige viele nicht greifbar - und da lebt es sich einfacher, wenn man daran glauben kann, dass es nach dem Tode anderswo weitergeht. Macht man es sich wirklich so einfach? Es gibt Berichte von Menschen, die sich an Fragmente aus einem anderen Leben erinnern und diese Fragmente sogar wiedererkennbar sind (zB Orte, Locations, Familienmitglieder), Nahtoderfahrungen, wo man hinterher berichten konnte, dass man gesehen hat, was in Nebenräumen geschah, obgleich sich der Körper "nicht" fortbewegte und sich das, was man beobachtete vor einem an sich selber verbarg. Mal die Thesen zur Wiedergeburt div. Religionen ausgeschlossen, gibt es schon Anhaltspunkte dafür, dass es nach dem diesseitigen Tode weitergehen könnte.

Manchmal kommt auch die Frage, ob Tiere Seelen haben, besonders die geliebten Haustiere und die Frage kann nur lauten: Ja, denn wenn Menschen Seelen haben, werden auch Tiere Seelen besitzen, denn auch sie haben mitunter Gefühle, die sie auch zeigen können (und die Möglichkeit von Gefühlsregungen werden der Existenz einer Seele zugeschrieben). Und dann schließt sich eine weitere Frage an: Wenn Tiere und Menschen Seelen haben, was ist mit denen jener Tiere, deren Spezies/Gattung bereits ausgestorben ist? Beispielsweise Dinosaurier... hat schon mal jemand den Geist/Seele eines Dinosauriers gesehen oder wahrgenommen? Meiner Kenntnis nach nein.

Oder ist es egal und eine Seele kann als Mensch oder Tier wiedergeboren werden? Meiner These und Überzeugung nach nicht. Denke, dass es auch die anderslautende Meinung geben kann, dass eine Seele erst in einem tierischen Körper lebt, um dann später als Mensch wiedergeboren wird, weil die Seele sich bewährt / qualifiziert hat und wie bei einer Stufenpyramide weiter entwickelt hat. Aber ist es so erstrebenswert als Mensch dann zu leben? Ich denke nicht, dass eine Seele wählen kann, ob sie als Tier oder Mensch wiedergeboren wird. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass gattungsweise Seelen existent sind. Hinsichtlich der Seelen von Tieren, oder Menschen, deren Vorfahren, Gattung bereits ausgestorben sind, so könnte man auch einem Aspekt mit einbeziehen, dass sie nicht mehr hier unter uns sind, sondern in eine andere Dimension gewandert sind. Dimension? Wie? Was? Wo? Ja Dimension - etwas was wir als Jenseits beschreiben/betiteln. Denn wenn man bedenkt, wie viele Lebewesen bereits hier auf unserem Planeten lebten und auch unter Berücksichtung der Möglichkeit der Wiedergeburt, so müssen sie irgendwo ja doch einen Platz finden.

Es gibt die These, dass man immer wieder geboren wird, um das Buch des Lebens abzuarbeiten, welches man selber immer zu Beginn eines neuen Lebens verfasst und darin auflistet, was man in dem anstehenden Leben alles erleben und erfahren will (positives, wie auch negatives) und man damit immer weiter eine Pyramide erklimmt, an deren obersten Stelle die höchste Ebene steht und die Seelen eine Perfektion erreicht hat. Ab dort erfolgt keine Widergeburt mehr. Aber was dann? Wäre es da nicht plausibel, wenn man dann in eine andere Dimension übersiedelt? Und wenn man nicht mehr weidergeboren wird, wenn man die oberste Stufe erklommen hat, müssten irgendwo auch neue Seelen herkommen. Irgendein Medium hat mal den Begriff einer Seelensuppe verwendet, okay, bei Hui Buh war davon auch mal die Rede. Aber mal im ernst, wenn, dann müsste man ja irgendwo herkommen. 

Dimension klingt auch so nach Science Fiction, aber hat schon mal jemand die Idee gehabt, dass evtl. das Thema Außerirdische nicht auch was mit Geistern/Seelen zu tun haben könnte?

Kann es nicht evtl. so sein, dass wenn wir die angepeilte Perfektion unserer Seele erreicht haben, dann in eine andere Dimension wandern? Perfekte Seelen für essentielle Aufgaben? Ist unsere Erde vielleicht nur ein "Ausbildungsplanet"? Unsere Sonnensystem nur ein Sandkorn einer anderen Welt?
Ich bin der Idee der "Ancient Aliens" nicht abgeneigt, dass unsere Erde in grauer Vorzeit schon einmal Besuch ferner Zivilistionen erhielt und unsere Vorfahren manchmal einen Schubs gaben, um sich weiter zu entwickeln. Obgleich viele der herangeführten Beweise, die Besuche von Außerirdischen belegen sollen, auch anderweitig erklärbar sind und somit nicht stichhaltig. Aber auf der anderen Seite kann ich nicht glauben, dass wir die einzige im ganzen Weltall -nach unseren Maßstäben- weiter entwickelte Zivilistion sind und man schon die Möglichkeit in Betracht ziehen sollte, dass es auch ähnlich oder weniger und auch weiter entwickelte Zivilisationen gibt und somit auch ein Besuch im Laufe der Menschheitsgeschichte im Bereich des Möglichen liegt. Diese Gedanken zugrunde gelegt, dann schließt sich die weitergehende Frage an, ob die Existenz von Seelen nur auf unserem Heimatplanten begrenzt ist oder sogar weiter geht? Ich persönlich glaube, dass es dann wenn auch weiter in die Tiefe des Weltalls geht und da drängt sich wieder die Frage nach dem Ausbildungsplanten auf.

Und dennoch, auf die Frage, ob die Seele eine Endlichkeit besitzt kann ich keine Antwort geben. Darüber zu Philosophieren ist aber interessant.

Euer Tom Pedall

TomsTalkMystery
Leader und Mitbegründer von Ghosthunter NRWUP & RLP
Die Geisterjäger aus NRW

Dienstag, 10. Juli 2018

Sind Geister zeitlos?

Eine interessante Frage, die man nicht ohne weiteres beantworten kann. Da gehen die Thesen auseinander. Gehen Geister mit der Zeit und dem aktuellem Stand der Wissenschaften mit oder bleiben sie auf dem damaligen Stand, als sie aus dem diesseitigen Leben gingen?

Zu dieser Thematik ist ein Artikel in Arbeit und wird in wenigen Tagen online gehen.

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