Sonntag, 18. November 2018

Geistersichtungen im 1. Weltkrieg

Durch Zufall bin ich auf diesen Artikel in der National Post gestoßen


Es betrifft Berichte und Geschichten von Spuk / Geistern, die Soldaten während des 1. Weltkrieges (1914-1918) an der Westfront erlebten. Es wurden seitens eines canadischen Historikers Tagebücher der Soldaten ausgewertet. Dabei stießen sie auf unerwartet viele dieser Berichte. Die Geschichte der "Engel von Mons" sind mir aus meiner Kindheit noch ein Begriff, als ich damit begann, mich für Paranormales zu interessieren.

Die Geschichte der "Engel von Mons" soll sich im August 1914 zugetragen haben, als eine Übermacht von Deutschen Infanteristen einen Sturmangriff auf Britische Linien durchführten. Dabei erschienen hinter den Frontgräben der Britischen Soldaten  Langbogenschützen, die die Deutschen Truppen mit einem Pfeilhagen aufhielten. Allerdings wird diese Geschichte eher eine Legende bleiben, da meines Wissens nach nie Soldaten mit Pfeilwunden  gefunden wurden.

Aus dem Tagebuch des kanadischen Soldaten Will Bird erfährt man von einem Ereignis, wonach er von dem Geist seines Bruders Steve, der zwei Jahre zuvor getötet wurde, im Unterstand geweckt wurde. Dieser bewegte ihn dazu, dass er seine Ausrüstung nehmen sollte und den Unterstand verließ. Kurze Zeit später schlugen Granaten in dem Unterstand ein.

Andere berichten von erfühlenden Emotionen, das regelrechte Greifen der Ängste und des Leids und beruhigenden Präsenzen. Sichtungen von verstorbenen Geliebten und Freunden. Oder auch das viele Soldaten verinnerlichten, dass sie den anstehenden Kampf/Sturmangriff nicht überleben werden - was leider bei vielen auch zutraf, denn dass sinnlose Anrennen und massenhafte Sterben war immer gegenwärtig. Ich könnte zu dieser militärischen Vorgehensweise viele Ausführungen tätigen, aber es würde nicht nur den Rahmen sprengen, sondern würde auch nicht der richtige Ort dafür sein.

Man muss bei der Bewertung dieser niedergeschriebenen Erlebnisse auch berücksichtigen, dass die Frontsoldaten -und von diesen stammen diese Tagebucheinträge- zu jeder Sekunde eine Zeit zwischen Leben und Tod verbrachten und dabei einem erheblichen psychischen Druck ausgesetzt waren. Auch kam es zuhauf vor, dass man im Schützengraben stand und einen Meter entfernt lag ein Gefallener (oder nur noch die Überreste). Denn das Bergen der Verstorbenen war oftmals gar nicht möglich. Noch heute lassen sich Überreste der Gefallenen aus den Stellungskriegen auffinden. Auch der Schlafentzug, bedingt durch lang anhaltendes Trommelfeuer kann auch zu Wahrnehmungsstörungen führen. 

Auch der Glaube daran, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist und dererlei Sichtungen und Erlebnisse halfen ihnen sicherlich weiter, auch mit den Todesängsten besser umzugehen.

Ich persönlich, aus der Sicht eines Ghosthunters und Menschen, der sich mit der paranormalen Thematik schon seit langer Zeit beschäftigt, denke, dass solche Schlachtfelder für paranormale Ermittlungen sicherlich mal interessant sein können.

Euer Tom Pedall





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