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Montag, 19. Juli 2021

offene worte

Nachdem unser Team bereits selbst eine paranormale Untersuchung eines Spukortes in Rumänien vorgenommen hatte und zwar des berüchtigten Hoia Baciu Waldes in Tranylvanien im Jahre 2019 möchte ich Euch mal eine andere Location vorstellen. Aufgrund der Tatsache, dass ich mittlerweile sehr aktiv bei der Unterstützung rumänischer Tierschützer bin, die vor Ort in Transylvanien sich um Strassenhunde und Katzen kümmern und diese mittels meines eigenen Hilfsprojekts „Streuner Seelen“ durch Sachspendenaktionen unterstütze, bei denen bereits mehrere Tonnen an Sach- und Futterspenden zusammen gekommen sind und bereits weitere Besuche in Rumänien in Planung sind, werde ich diese Besuche auch mit der Begehung weiterer rumänischer Spukorte kombinieren. Möglicherweise wird sich hieraus auch mal eine größere paranormale Untersuchung mit unserem Team entwickeln. Könnte also spannend sein, uns weiterhin zu verfolgen…

Aber nun zur Location:

Wenn man sich für Paranormales interessiert und das Interesse auch auf europäische Spukorte ausdehnt, so landet man bei Rumänien eher bei dem Hoia Baciu Forrest (Link zum Video-Hörbuch) und Castle Bran. Castle Bran ist auch als das Dracula Schloss bekannt. Vlad Tepes der auch Vlad der Pfähler genannt wird und der Bram Stoker als Vorlage für seine Romangestalt Dracula diente, wird jedoch Castle Bran als „Spukort“ zugeschrieben. Ob dies dort so ist, kann nicht genau gesagt werden und darauf werde ich evtl. in einer weiteren Episode zu rumänischen Spukorten eingehen. Gesichert ist auf jeden Fall, dass Vald der Pfähler auf Castle Bran nur selten zu Gast war. Eine seiner eigentlichen Residenzen war die Festung Poenari in der Walachei, besonders während seiner Feldzüge.

The ruins of Poenari Castle
Bild-Quelle 

Zunächst ein paar historische Hintergründe als Zitat (Quelle Wikipedia):

"Anfang des 13. Jahrhunderts ließen die Herrscher der Walachei die Burg errichten. Der legendäre Gründer der Walachei Fürst Rudolf Bessaraba der Schwarze (rum. Radu Negru Vodă) wird als Erbauer genannt. Im 14. Jahrhundert war Burg Poenari die wichtigste Festung der Bessarabiden. In den nächsten Jahrzehnten wechselten Name und Bewohner einige Male, bis die Burg verlassen wurde und allmählich verfiel. Im 15. Jahrhundert erkannte Vlad III. die strategische Bedeutung dieser Höhenburg, ließ sie durch Zwangsarbeiter instand setzen und verstärken, machte sie so zu einer seiner wichtigsten Festungen. Im Juni 1462 flüchtete Vlad III. Drăculea vor Tataren und Türken unter Sultan Mehmed II. in die Burg, konnte aber seinen Feinden, die sein entlegenes Versteck ausmachten und vom Nachbarberg beschossen, mit einer Kriegslist entkommen. Bis 1529 blieb die Burg Stützpunkt der walachischen und transsilvanischen Fürsten. Einige Jahre später gelangte die Walachei und dann Transsylvanien in osmanische Hand. Fürst Radu Paisie (1535–1545) ließ auf Befehl Sultan Süleyman I. „des Prächtigen“ alle wichtigen Burgen schleifen und keine neuen errichten. Burg Poienari verlor in diesem Zuge ihren Grundbesitz und somit ihre Aufgabe als Flucht- und Verteidigungsort. Der letzte Burggraf Neagu verließ 1552 Burg Poenari, die danach erneut aufgegeben wurde, so dass sie im Laufe des 17. Jahrhunderts verfiel."

Vlad Tepes bekam den Beinamen „der Pfähler“, da er eine besonders grauenvolle Hinrichtungsmethode für seine Feinde durchführte, nämlich das Pfählen. Nach einer Schlacht gegen die Osmanen, wurden die Gefangen zu tausenden gepfählt. Makabere Beispiele für das Pfählen kann man beim Besuch der Festung Poenari sehen…


Bild-Quelle

Warum ist aber diese Location ein Spukort?

Auf der Burg und dem Gelände soll die Frau von Vlad Tepes herumspuken. Bei einer Belagerung der Burg konnte vor dem Eindringen der Belagerer Vlad Tepes selber fliehen. Zurück blieb jedoch seine Frau. Um nicht in die Hände der Belagerer zu fallen, stürzte sie sich von den Klippen in den am Fusse des Berges befindlichen Fluss. Seit jener Zeit, soll sie auf der Burg und am Fluss umherwandeln. Auch wird von weiteren Geistern berichtet, die sich dort aufhalten sollen und zwar jenen, die dort im Kampf zu Tode kamen und durch Pfählungen. Ob es sich dabei nur um Mythen handelt oder real auch paranormale Aktivitäten dort zu verzeichnen sind, kann nicht gesagt werden, da kein zuverlässiges Bild- oder Video-Material bislang vorliegt.

Im Übrigen ist es schon eine Herausforderung, diese Burgruine zu erreichen. Denn es müssen mitunter fast 1.500 Stufen erklommen werden. Aber von dort haben hat man, wie man auf vielen Bildern im Internet sehen kann, einen wundervollen Ausblick. 

Bislang ist lediglich bekannt, dass Ghosthunters International dort eine paranormale Ermittlung vornahm (2. Beitrag in dem Video):



Um auf interessante Locations zu stoßen kann ich den YouTube-Channel von AmysCrypt empfehlen, die Orte auf der ganzen Welt bereist, wo es spuken soll. Wegen der Locations sind die Videos interessant, aber inhaltlich dargeboten eher fragwürdig, da vielfach so einiges überdramatisiert und reisserisch dargestellt wird. 

Hier ist das Video von AmysCrypt zur Location, die hier behandelt wird: 


Ob es wirklich ein Spukort ist, bleibt abzuwarten...

Dienstag, 14. Juli 2020

Spukorte und Gianni Logou's rotes Haus in Thessaloniki

Es gibt rund um die Welt Spukorte und da ich aufgrund meiner Arbeitsstelle einen besonderen Bezug zu Griechenland habe, dachte ich mir, dass ich für meinen neuen Artikel nach der Pause mal eine Spuklocation aus dem schönen Griechenland aufgreife. Dem Land der Geburtstunde von Olympia, Demokratie, interessanter Philosophie und vielen klugen Köpfen. Aber um die geht es nun hier nicht. Obgleich ich Platon, Homer u.a. verschlungen habe...

Interessanterweise findet man zu Griechenland nicht viele Locations, obgleich es ein sehr geschichtsreiches Land ist. Oft stolpert man dabei über Höhlen und Friedhöfe. Auch gelangt man zu der militärischen Anlage auf Kreta, dem Fort Frangocastello. Hierzu gibt es lediglich eine Geschichte und zwar jene, dass immer zur gleichen Zeit an einem bestimmten Tag im Jahr Schattengestalten gesehen werden. Es soll sich dabei um Geister von kretischen Soldaten handeln, die während des griechischen Unabhängigkeitskrieges, der von 1821-1829 stattfand, dort gefallen sind. Bislang habe ich dazu keine wirklich interessanten Aufnahmen finden können. Wenn jemand von Euch mal auf Kreta ist, mag er/sie das Fort ja gern mal erkunden und Aufnahmen machen und unserem Ghosthunter-Team zwecks Analyse zukommen lassen :-)

Jedoch hat eine andere Location meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dabei handelt es sich um ein recht zentral gelegenes Gebäude in Thessaloniki, welches -nicht wie so oft üblich- unmittelbar neben anderen Wohnhäusern steht.


Es handelt sich um das rote Haus, welches seinen Namen von den verbauten roten Backsteinen erhalten hat. Das Gebäude ist ein Eckhaus gegenüber einem großen Park. Es wurde 1926 für einen wohlhabenenden Industriellen und seine Familie aus der Textilbranche namens Grigorios Longos erbaut. Im Laufe der Zeit stand es auch über 40 Jahre leer.  Meinen aktuellen infos nach, wurde das Haus zwischenzeitlich von einem Multimillionär erworben, der es nach und nach wieder saniert. Im unteren Bereich (Erdgeschoss) befinden sich Cafes und ein Ladenlokal.

Um das Haus ranken sich so manche Gerüchte und Geschichten. Beispielsweise ging die Baufirma, welche das Haus erbaute, wenige Zeit später in Konkurs. Auch wurde die Fabrik des Eigentümers ein Opfer der Flammen und vollkommen zerstört. Bereits zwei Punkte die manche als böses Omen deuten würden. Hinzukamen manche auch unerklärliche Suizide von Bewohnern. Man erzählt sich, dass Bewohner Selbstmord begingen, nachdem sie Stimmen hörten und Gestalten sahen, die nicht hätten da sein dürfen. Diese Geschichten waren mitunter ein Grund oder evtl. sogar der Hauptgrund dafür, dass das Haus über 40 Jahre leer stand und der Verwahrlosung ausgeliefert war.


Neben Geistern, sollen das Haus auch Vampire heimsuchen. Konkrete Erzählungen finden sich nicht, zumindest nicht in englischer Sprache. Die Quellenlage ist da sehr dürftig.

Was meint ihr? Kann da was dran sein? Oftmals entspringen aus unglücklichen Zufällen der Mythos eines Fluches, der mit dem Haus einhergeht.

Hinsichtlich der Stimmen, die manche Bewohner gehört haben, könnte man aber in die Überlegung eintreten, dass diese aus den Nachbarhäusern stammen und ggfs. sogar über die alten  Wasserleitungen in das Rote Haus "getragen" wurden. Aufnahmen von Geistern lassen sich auch keine finden, so dass es möglicherweise nur eine urbane Geschichte ist, die durch verschiedene Schicksale "zusammengefügt" wurde.

Tom

Donnerstag, 9. Januar 2020

Rückkehr nach Rumänien (u.a. Hoia Baciu Wald)


Info von Tom: In knapp 5 Wochen heisst es Equipment checken, letzte Vorbereitungen treffen und dann wieder zurück nach Rumänien (14.02.) zur zweiten paranormalen Ermittlung des berüchtigten Hoia Baciu Waldes und ggfs. sogar einer Begehung einer weiteren Location. Des Weiteren werden der Hauptbestandteil der Reise Interviews mit Privatpersonen sein, die sich vor Ort um die Straßenhunde kümmern. Begleitung bei Tage und Nacht.

Wenn es klappt, wie geplant, werde ich Video-Statusmeldungen auf unserer FB-Seite Ghosthunter NRWUP abends online stellen.

#geisterjagd #ghosthunter #diegeisterjäger #geisterjäger #hoiabaciuforrest #hoiabaciu #geisterwald #spukort #strays #strassenhunde #hundehilfe #auslandstierschutz #ghosthunternrwup #wuppertal

Sonntag, 1. Dezember 2019

Myrtles Plantation (Reihe: Geistergeschichten USA) #spukort #geisterort #tomstalkmystery

Aufgrund des größeren Interesses an älteren Geistergeschichten aus den USA in unserer Facebook-Gruppe "Das Paranormale" (https://www.facebook.com/groups/275123355920959/) kommt hier der erste Artikel. Er behandelt die paranormalen Geschichten zur Myrtles Plantage in Louisiana.

Sie ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe, die in regelmäßigen Abständen erscheinen werden.

Wie angekündigt werden die neuen Artikel künftig auf dem Ghosthunter-Blog (Link zum Artikel) erscheinen.

#geisterjagd #spukort #hauntedlocation #geister #spuk

Montag, 4. November 2019

Geistergeschichten aus den USA #spukorte #geister

An sich wollte ich heute Nachmittag einen Artikel über eine interessante Spukgeschichte aus den USA abschließen und veröffentlichen, aber da kamen mir ein paar "Hater" dazwischen. Und ich musste anweitig schreiben.

Den Artikel werde ich daher morgen oder spätestens übermorgen, am 06.11.2019 veröffentlichen. Im Artikel werde ich auch auf zwei Geisterbilder eingehen, die auf der Location aufgenommen wurden.

P.S. Nachtrag 09.11.2019:

Wie in meinen beiden Veröffentlichungen am 06. und 07.11.2019 geschrieben, werde ich erst einmal eine Auszeit bis Anfang Februar 2020 nehmen. Die letzten Tage seit dem 04.11.2019 haben mir viel Kraft und Nerven gekostet. Daher wird der Artikel erst spätestens Anfang Februar erscheinen.


Samstag, 1. Juni 2019

Waverly Hills Sanatorium - Hotspot in den U.S.A. #spukort #ghosthunter

Es gibt so manche Locations, die man auch als Ghosthunter unbedingt mal besucht haben sollte, um dort eine paranormale Ermittlung durchzuführen. Für mich persönlich würde diese Location, das Waverly Hills Sanatorium, auch auf meiner To-Do-Liste stehen, sollte ich es mal mit Mitgliedern unseres Ghosthunter-Teams ("Ghosthunter NRWUP & RLP - Die Geisterjäger") in die USA schaffen.

https://taholtorf.files.wordpress.com/2009/10/aerial1.jpg

Bildquelle: https://taholtorf.files.wordpress.com/2009/10/aerial1.jpg

Meiner Kenntnis nach, kann man die Location gegen eine Obulus von X $ besuchen und dort paranormale Ermittlungen vornehmen.

Für die, die mit dem Namen der Location, die im Grunde sogar ein regelrechtes Mekka für Ghosthunter ist, nichts anfangen können, kommen hier zunächst mal ein paar Hintergrundinfos zur Location:

1910/12 wurde das ursprüngliche Krankenhaus für örtliche Tuberkulose-Erkrankte errichtet. Da die Kapazitäten mit zunehmender Zeit bei weiter umgreifender Infizierungen nicht mehr ausreichte, wurde es nach und nach erweitert, u.a. auch um Lebensbereiche für Kinder von Erkrankten einzurichten. Aufgrund der immensen Anzahl von Krankheitsfällen und weil das bisherige Gebäude auch mittlerweile sanierungsbedüftig wurde, kam es zu einem erheblichen Ausbau des Gebäudekomplexes, welches sich heute nun so präsentiert. Das neue Gebäude eröffnete 1926 und es war in erster Linie ein Sanatorium für Tuberkulose-Erkrankte. Aufgrund der Fortschritte in der Medizin nahmen mit den Jahrezehnten die Anzahl der Neuerkrankungen ab und die Zahl der Genesungen stieg, so dass das Sanatorium 1961 schloss. In der ganzen Zeit verstarben über 5000 Patienten vor Ort.

1962 wurde das Sanatorium wieder eröffnet und zwar als Geriatische Klink, wo u.a. ältere und gehandicapte Menschen aufgenommen wurden. Infolge von Missmanagement, Personalmangels, Überfüllung sowie dramatischer Berichte von vernachlässigten Patienten wurde das Sanatorium auf Betreiben des Staates Kentucky Anfang der 80er Jahre geschlossen. Es gab dann 1983 einen Versuch es als Gefängnis für Straffällige mit geringer Sicherheitsstufe zu installieren, aber auch dies schug fehl. Danach kamen Pläne auf den Tisch, dass die Location zu einem Hotel umgebaut werden sollte ... was bis heute nicht realisiert wurde.

Wenn man mich als Ghosthunter fragen würde, ob hier noch Geister ehemaliger Patienten oder Mitarbeiter anwesend sein könnten, so würde ich sagen, dass die Möglichkeit schon besteht, entweder aus dem 1. (ab 1910/12), 2. (ab 1926) oder 3. Funktion (ab 1982) der Location. Und es würde mich immens reizen, diese Location gemeinsam mit unserem Team zu untersuchen.

Besucher und Ghosthunter / Ermittler, die diese Location besucht haben, berichten von unterschiedlichen Vorkommnissen:

Zitat von der Website: Geister und Gespenster (im Übrigen eine sehr gute Seite nebst Forum)

"Neben den Geschichten die erzählt wurden, bei denen es um satanische Rituale in dem Gebäude oder um Drogenhandel ging, gab es jedoch auch einige Anhaltspunkte das Waverly Hills ein frequentierter Ort ist auf dem Geister umher irren. Viele Augenzeugen, die ihn das Gebäude eingedrungen waren, berichteten so zum Beispiel immer ähnliche abläufe von Phantomkindern die im Gebäude Verstecken spielten. Es waren Stimmen zu vernehmen, Türen knallen oder gingen auf und zu. Lichter gingen plötzlich an und aus, obwohl es keinerlei Elektrische Zufuhr mehr zu dem Gebäude gab. Auch gibt es viele bestätigte Berichte darüber das man einen Leichenwagen hören konnte der herangefahren kam und die Särge verlud.

Am Halloween Wochenende 1999 hielt der Inhaber eine Party unter den Namen: “The Awakening of Waverly Manor” ab. Es wurden die Vorhalle sowie der Ostflügel des ersten Stockes für Besichtigungstouren geöffnet. Lokale Bands kamen um auf der Party zu spielen. Auch hier kam zu einigen Sichtungen.

Das erstaunliche bei den Beschreibungen der Augenzeugen war, daß sich viele Berichte sehr ähnelten. So berichteten sie zum Beispiel von einem kleinen Jungen der im dritten Stock mit seinem Ball spielte. Menschlich Schatten sollen gesehen worden sein und die Gestalt einer Frau die mit Blutenden Handgelenken und Ketten durch das Gebäude wandelte und dabei rief: Helft mir, Jemand muss mich beschützen.

Es gab auf Waverly Hills einige private Untersuchungen bezüglich dieser Phänomene. Die Entdeckungen waren die selben wie die Augenzeugen berichtetet hatten. Lichter, menschliche Schatten, kalte Stellen in den Räumen, Schritte waren zu hören und Türen wurden zugeschlagen oder man vernahm das Geräusch von sich schließenden Türen. Gerüche von Speisen und Lebensmittel zogen durch die Gänge. Auch gab es einige Aufzeichnungen über das Verfahren des EVP die besagten: Get out - Geht raus. Andere berichteten von Gegenständen die auf sie fielen oder daß sie durch eine Anwesenheit berührt wurden.

Raum 502 scheint seine ganze eigene Geschichte entwickelt zu haben. Es ist bekannt daß dieser Raum eine Schwesternstation gewesen war. Die Legende besagt daß sich in diesem Raum 2 Krankenschwestern das Leben genommen haben. Eine von ihnen erhang sich, während die andere aus dem Fenster sprang. Zu der Zeit als sich die eine erhing sollen sich die geistig Kranke Patienten in den Räumen unter dem Dach befunden haben. Der Schichtwechsel war noch lange hin. Um ihre Medikamten oder Mahlzeiten zu erhalten mussten die Patienten, ebenso wenn sie zur Toiliette gingen, am Schwesternzimmer vorbei. Sie mussten also ansehen wie die Krankenschwester dort über längeren Zeitrum gehangen haben musste. Erst als der Schichtwechsel antrat wurde ihre Leiche entdeckt und von der Decke geholt. Angeblich war die Krankenschwester, die sich erhängte, eine 20 jährige ledige Frau die schwanger war. Von der zweiten Frau die sich das Leben genomemn haben soll, konnte nichts weiter berichtet werden, noch fanden sich irgendwelche Aufzeichnungen über sie. Es konnte jedoch im laufe der Unterschungen auch herausgefunden werden daß sich wohl tatsächlich eine Schwester erhängt haben soll. Jedoch nicht in Zimmer 502 sondern im Foyerbereich außerhalb des Raumes."

Wie weiter oben geschrieben, ist die Location mit ihren Spukgeschichten ein ziemlicher Anziehungspunkt für Ghosthunter und Ghosthunter-Serien. Hier mal ein paar Links zu Episoden der bekanntesten Geisterjäger-Unterhaltungsserien
TAPS/Ghost Hunters
Ghost Adventures
Most Haunted
Paranormal Lockdown  (72 Stunden im Geisterhaus)
u.v.m.

Wenn man über die Suchfunktion bei Youtube "waverly hills sanatorium" eingibt, werden zig Videos ausgeworfen, die sich nur mit der paranormalen Seite der Location beschäftigen. Viele darunter sind mehr auf Klicks aus, als dass es da wirklich um fundierte paranormale Ermittlungen geht.

Wie ich ja weiter oben schon schrieb, würde ich da gern mal aktiv mit unserem Team tätig sein, aber paranormale Ermittlungen von so großen Locations birgen auch Probleme, gerade was die Ergebnisfindung angeht. Denn es ist dabei nicht immer sichergestellt, dass die Geräusche, Stimmen, Schritte, die man zB aus einem oberen Stockwerk oder weiter hinten wahrnimmt dann zwangsläufig von Geistern stammen, da man eben nicht weiss, ob nicht unautorisierte weitere Personen sich dort aufhalten. Dies muss man dabei einfach bedenken.


Auf der Seite von Tripadvisor kann man sehr viele Fotos der Location sehen. 

Euer Tom

Samstag, 16. März 2019

Location Charlottenhöhe und die "Geisterjäger"

Aufgrund eines Artikels vom 14.03.2019 "Zwei Explosionen in Ex-Heilanstalt auf der Schömberger Charlottenhöhe" in der Pforzheimer Zeitung (wo es u.a. auch "Geisterjäger" geht) möchte ich auf Folgendes gerne hinweisen:

Im Rahmen dieses Artikel wird auch in der zweiten Hälfte auf "Geisterjäger" Bezug genommen, die diese Location, wie auch ähnliche immer zu besuchen und nicht im Besitz entsprechender Genehmigungen sind. Bei dem Artikel wird dann leider verschwiegen, dass es auch ein paar Teams / Gruppierungen gibt, die seriös agieren und Locations nur mit Genehmigungen betreten – denen es eben nicht um einen Kick, Steigerung der Views, Abos, Platzierung eines Formats und Fankults geht, durch Präsentation ihrer ach so „ehrlichen“ und „authentischen“ Videos auf div. Plattformen (YouTube usw.).

Ein weiteres großes Problem sind jene, die einfach aus reiner Kicksuche Spukorte mit Freunden aufsuchen, weil ja Gruppe XYZ dort war und dieses und jenes erlebte – und „da sind Geister“.

Geister hin oder her, wird eine Genehmigung des Eigentümers eingeholt? Nein, natürlich nicht …

Leider werden wieder einmal alle in einen Topf geworfen – natürlich könnte man sagen, dass man als Reporter dann auf jeden Fall besser und tiefer recherchieren müsste, aber wenn man sich mit der Thematik nicht auskennt, wird es zudem schwierig für Außenstehende…. von daher bildet sich dann schnell der Gedanke, dass alle so sind… leider.

Woran erkennt man aber seriöse Ghosthunter/Ermittler?
Dazu empfehle ich mal diesen Link in meinem Blog ----> Artikel

Passend zu diesem Thema wurde dieses Jahr im Januar auch ein Podcast-Talk zwischen Dr. Sebastian Bartoschek und  mir aufgenommen ---->Link Podcast



Samstag, 16. Februar 2019

Organspende und Geister ...


Ein Gedanke, der mir letztens beim Lesen eines Artikel kam, wo es um das Pro und Contra von Organspenden ging und ich möchte nun hier sicherlich keine Diskussion darüber vom Zaune brechen, ob man nun zum Organspender werden soll oder nicht, aber: Organe werden entnommen, wenn bei Menschen der Hirntod eingetreten ist (ich weiss, darüber gibt unterschiedliche Aussagen, aber gehen wir mal davon aus, dass dies dann so ist).  Der biologische Körper wird dann zunächst weiterhin am Leben erhalten oder besser gesagt in Funktion. Aber was ist mit der Seele?

Es gibt eine führende These in der Spiritualität die besagt, dass die Seele den menschlichen Körper mit (oder) unmittelbar nach dem letzten Atemzug verlässt und das sogenannte Silberband/-schnur, welche sie mit dem Körper verbindet auflöst. Dieses Silberband/-schnur soll dafür sorgen, dass, sollte die Seele zu Lebzeiten mal auf Reisen gehen, den Weg zurück in den Körper findet. Ob dies so ist, lassen wir mal dahingestellt.

Angenommen die Seele verlässt wirklich den Körper erst mit oder unmittelbar nach dem letzten Atemzug, dann würde sie sich noch in unserem leiblichen Körper befinden, wenn das Organspende-Ärzteteam seine Arbeit aufnimmt und uns "aufschneidet". Und wenn ja, dann kommt noch eine entscheidende Frage dazu: Wenn unser nicht narkotisierter Körper mit einer intakten Seele aufgeschnitten wird, wie schaut es dann mit den durch die Eingriffe entstehenden Schmerzen aus?

Fragen über Fragen, über die es sich mal lohnt zu philosophieren...

Und wenn es so wäre, wie im letzten angedachten Szenario würden die Seelen der Organspender dann nicht evtl. als leidgeprüfte Seelen / Geister in den Operationssälen herumspuken?

Schönes Wochenende

Euer Tom

P.S. ich gebe aber gerne zu, dass ich Organspender bin

Montag, 3. Dezember 2018

Die weisse Frau - und eine Kleidungsfrage...

Wer hat nicht schon davon gehört, dass auf verschiedenen Burgen und Schlössern eine weisse Frau spuken soll. Aber ja nicht nur dort, sondern auch an Landstrassen und Tunnel, diese Erscheinungen kamen aber erst später dazu.

Die Spukerscheinung "weisse Frau" ist mitunter die häufigste, die man finden kann und wird als friedlicher Spuk eingestuft. Am bekanntesten sind die Locations Ebersberger Forst, Plassenburg oder Schloss Hohenzollern, nur um mal drei Orte zu nennen. Auch die Burg Wolfsegg zählt dazu, eine Location, die unser Team von Ghosthunter NRWUP & RLP zusammen mit einem anderen Team 2013 untersuchten durften, der dazugehörige Bericht findet sich auf unserer Hompepage (Link).

Wie so oft, sollen Personen, die oft eines gewaltsamen Todes gestorben sind, sich noch auf den Locations aufhalten. Sie werden auch vielfach immer wieder gesehen und es auch die ein oder anderen Augenzeugenberichte aus den zurückliegenden Jahrehunderten.

Aber wieso "weisse Frau"? Es gibt ja zum einen die These, dass Geister sich in der Kleidung oder wie man damals es betitelte "Gewand" zeigen, in der sie bestattet wurden und andere besagen, dass sie die Kleidung "tragen"

- in der sie sich wohl fühlten 
- in der sie starben (zB Mordopfer, Soldaten)
- in der man sie wiedererkennen könnte
- die einen Bezug zum Ort und/oder Beruf haben

Es gibt im Übrigen -meines Wissens nach- keine Berichte darüber, dass sich Geister schon mal nackt gezeigt haben.

Aber zurück zu weissen Frau: In unserem Kulturkreis ist das Totenhemd ein oft genutztes Kleidungsstück, welches dem Verstorbenen nach der Waschung angezogen wird. Heute weicht dieses Totenhemd eher der persönlichen Kleidung des Verstorbenen. Das Totenhemd ist nicht wirklich nur ein Hemd, welches bis zur Hüfte reicht, sondern es kann auch bis zu den Füßen reichen. So auch in der Zeit, aus der die meisten "weissen Frauen" stammen solen. Man findet dabei auch Berichte, dass die weissen Frauen ein "weisses Kleid" trugen und das Totenhemd kann mitunter auch als Kleid dann gedeutet worden sein.

Bei den Hintergrundgeschichten der weissen Frauen handelt es nicht selten um Frauen, die "Opfer" von Beziehungkonstallationen wurden, aber eben nicht alle "werden" zur weissen Frau. Vielleicht hat diese Verankerung des Spuks der örtlichen weissen Frau auch etwas damit zu tun, um die Unschuld jener Person für nachfolgende Generationen hervorzuheben und einen mahnenden Aspekt.

Zudem steht weiss auch für Reinheit und Unschuld, daher werden auch "weisse Frauen" mithin nicht als gefährlicher Spuk eingestuft.

Neben den weissen Frauen, gibt es auch die Brown Lady (von Raynham Hall), eine der bekannten Spukerscheinungen Englands, von der auch eine der berühmtesten Geisterfotografien stammt, die bis heute diskussionswürdig ist.





Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/0/0d/Brown_lady.jpg


Das "Brown" also braun wird von der Farbe des Kleides hergeleitet, in der sie gesichtet worden sein soll (braunes Brokatkleid). Die andere Betitelung durch Verwendung des Adjektivs "braun" lässt sie von der Masse der anderen Spukerscheinungen (weisse Frauen) natürlich hervorstechen.

Alles in allem in die Geschichten um die "weissen" Frauen recht interessant.

Euer Tom






Montag, 19. November 2018

Haus Fühlingen und die Geisterjäger

An sich wollte ich heute einen anderen Artikel fertigstellen, damit dieser zeitnah online gehen kann, aber aus aktuellem Anlass und auch in Anlehnung an meinen gestern online gestellten Podcast zum Thema "Genehmigungen" muss er verschoben werden.



Kein Ort in Deutschland übt eine dermaßen starke Anziehungskraft auf Ghosthunter / Geisterjäger / Paranormale Ermittler aus, wie die ehemalige Villa Oppenheim in Köln, auch bekannt als Haus Fühlingen. Es kursieren dermaßen viele Grusel- und Horrorgeschichten in der Community um das Haus, dass imgrunde jeder, der Ghosthunting betreibt, dort gern mal eine paranormale Ermittlung durchführen will - man bekommt keine offizielle Genehmigung der Eigentürmer. Nein, nicht ganz richtig, denn es wurde lediglich ein einziges Mal eine Genehmigung erteilt, die aber vor Veröffentlichtung des gedrehten Materials wieder widerrufen wurde (ich glaube es war für eine ZDF-Reportage). Alle anderen Anfragen wurden bislang abgelehnt.

Zuletzt war ich selber vor wenigen Monaten vor Ort (Außengelände), weil mich bzgl. des Hauses eine Reporterin des DLF interviewte (Interview). 

Wir trafen dort auf einen Handwerkerwagen und man war dabei das Haus wieder einmal einbruchssicher zu machen.

Heute erfuhr ich dann, dass am 17.11.2018 Mitglieder eines Teams das Haus Fühlingen aufsuchten und untersuchten und dort zu einem späteren Zeitpunkt eine umfassende paranormale Ermittlung mit dem gesamten Team durchführen wollen.

Mein erster Gedanke war: "Ja schön, scheinbar erteilt der Eigentümer mittlerweile doch Genehmigungen."

Frohen Mutes stellte ich eine entsprechende Anfrage beim Eigentümer für 2019 und musste dann leider erfahren, dass keine Genehmigung erteilt wurde und auch keine erteilt wird, da man zu keiner Zeit den Spuk-Hype noch weiter unterstützen will. Schade... und ich hatte wirklich einen Funken Hoffnung, dass nunmehr doch das Haus für Untersuchungen zur Verfügung steht.

Aber man sollte es objektiv betrachten, denn dieses Team ist ja nicht das einzige, welches ohne Genehmigungen agiert. So gerecht sollte man schon sein. Da ich das Team nicht anprangern will, nenne ich den Namen nicht.

Hinsichtlich der Grusel- und Horrorgeschichten ist jedoch eines zu sagen, dass diese mit Vorsicht zu genießen sind und solch ein Haus lediglich wegen seiner Geschichte und Alters zu einem Spukhaus wird.


Euer Tom Pedall

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Genehmigungen - schwieriges Thema

Immer wieder kann man lesen, dass es schwieriger geworden ist, um an Zutritts-Genehmigungen von Locations zu kommen und dass die Gründe hierfür unmittelbar beim Verhalten div. "Geisterjäger"-Teams liegen sollen. Aber ist dies wirklich so der Fall, dass es schwieriger geworden ist und nur bestimmte Gruppierungen schuld sind? Ist diese Argumentation nicht zu einfach?

Mit den nachstehenden Zeilen versuche ich bei dieser Thematik mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, da ich denke, dass man es sich zu einfach macht, da man auch selber eine Eigenverantwortung hat.

Gefühlt ist es schwieriger geworden Genehmigungen zu erhalten, aber dies liegt mitunter auch daran, dass so manche Locations sich vor Anfragen nicht retten können und dann auch mal Absagen eintrudeln oder mal eine einmalige Genehmigung erteilt wurde und folgende Teams keine mehr erhalten (aus unterschiedlichen Gründen - zB leider auch, weil eine Location in ein schlechtes Licht gerückt wurde oder es von vornherein nur was einmaliges sein sollte usw.).

Es hängt auch viel vom eigenen Auftreten und dem Herantreten an Eigentümern ab, ob man eine Genehmigung erhält oder nicht. Da hilft eine eigene Reflektion oftmals im Vorfeld weiter. Und die Gründe, warum man keine bekommt, können unterschiedlicher Art sein, wie ich nachstehend ausführe - und dies sauge ich mir auch nicht aus den Fingern.

Ein Grund, warum es offensichtlich auch schwieriger geworden ist eine Genehmigung für Locations zu erhalten, liegen auch bei Geisterjäger-Serien (TV / YouTube), die in aller Regel Locations zu Hotspots machen, um eine Fanbase bei Laune zu halten und zu unterhalten und mittels dubioser kritikfähiger Gerätschaften (Portal, Ovilus, Apps u.a.) das Vorhandensein von Geistern suggerieren und irrige Thesen aufrechterhlaten bzw. verbreiten. Zu Thesen und Gerätschaften habe ich hier auf meinem Blog und YouTube-Channel schon des öfteren Ausführungen getätigt.

Aber nicht nur Shows und unseriös auftretende "Ermittler"-Teams mit eigenen Formaten sind sicherlich ein möglicher Grund für das schwierige Erhalten von Genehmigungen, sondern insbesondere auch, weil das Thema "Untersuchung von paranormalen Phänomenen" einen schweren Stand in unserer Gesellschaft hat und durch gewisse Formate das "Bild" noch verschlechtert wird. Dazu gesellt sich aber auch, dass es nicht selten der Fall ist, dass einfach Hausfriedensbruch begangen wird und Eigentümer per se dann negativ gegenüber Anfragen eingestellt sind. So was kann die Runde machen, besonders wenn Eigentümer sich anderorts mal informieren.

Da ich für unser in NRW und RLP vornehmlich agierenden Team den Kontakt mit Eigentümern suche und auch auf Locations aufmerksam werde, wo andere Teams Videos oder Berichte online gestellt haben, bin ich sehr oft erstaunt, wenn ich zu hören bekomme, dass "noch nie eine Genehmigung für eine paranormale Ermittlung erteilt wurde" (z.B. Liederbachtunnel - hier kommt noch hinzu, dass einmal die Stadtverwaltung und die Deutsche Bahn separat eine Genehmigung erteilen müssen und beide bestätigten, dass noch nie eine erteilt wurde). Oder bestes Beispiel: Haus Fühlingen - man findet unzählige Videos, wo div. Personen dort einstiegen und nur einmal wurde da eine Genehmigung für erteilt (und dann wieder zurückgnommen) oder auch Kent School, gleiche Problematik. Beim Fort IX in Köln haben wir selber erlebt, wie plötzlich Fremde dort auftauchten und wir mit der Herbeiholung einer Polizeistreife drohen mussten, damit sie das Gelände wieder verließen. Oder man erhält die Info von Eigentümern, dass Genehmigungen unter einem falschen Vorwand angefragt und erteilt wurden.


Aber allein den "Ghosthuntern/Geisterjägern/Paranormalen Ermittlern" eine Schuld zuzuweisen wäre sehr unfair. Denn auch Möchtegern-Geisterjäger, Kicksuchende sowie Urbexer sind gleichermaßen zu benennen. Gerade auch bei Urbexern ist es so, dass sie zum überwiegenden Teil ohne Genehmigungen agieren und leider Hausfriedensbruch eher als Kavaliersdelikt ansehen, weil sie nach dem Kodex arbeiten "verlasse einen Ort, wie Du ihn vorgefunden hast", weil sie keine Sachbeschädigungen vornehmen oder Müll hinterlassen (aber nicht alle). Hierbei aber so zu tun, als würde eine Vielzahl von Ghosthuntern & Co. dies machen, ist schon sehr zweifelhaft. Dabei ist es eine unumstößliche Tatsache, dass das Betreten eines verlassenen Gebäudes ohne Genehmigung eine Straftat ist - dies ist Fakt. Vor ein einiger Zeit habe ich eine Diskussion mit einer Person (Urbexer) gehabt, die das Verhalten von Urbexern eher verteidigte, als objektiv es zu beuerteilen. Und ich finde es doch sehr vermessen, wenn man so tut, als wäre dieser Umstand (Straftat - Hausfriedensbruch) zu ignorieren und ein gutes Beispiel dafür ist sogar ein dt. Geisterjäger-Format, wo sie auf die Polizei/Sicherheitskräfte trafen und das Gelände verlassen mussten. Hierbei erzeugt man das Bild: "Wir armen "Ermittler", man behindert unsere Arbeit" - und das Schlimme ist, Fans glauben dies und übergehen so ein Fehlverhalten (mal Münchhausengeschichten außer Acht gelassen). Dabei wird sogar der Eindruck vermittelt, dass man ruhig Gesetze brechen darf - und dann wundern wir uns, wenn die Gesellschaft verroht? Sollten solche Formate mitunter nicht auch eine Vorbildfunktion haben? Aber für einen Klick, Abo, View verstößt man lieber gegen Gesetze...

Man kann viele Gründe heranführen, aber unter'm Strich ist es so, dass es eine Mischung aus allem ist. Schuldzuweisungen helfen nicht weiter; man kann selber nur versuchen es besser zu machen.

Euer Tom

Montag, 6. August 2018

Geister in den Bergen ...

Wenn wir an Geister denken, dann fallen uns doch in erster Linie immer Burgen, Schlösser, Gefängnisse, Friedhöfe und Schlachtfelder ein, wo es Tragödien, Hinrichtungen, Mord, Suizide gab und wo Menschen von jetzt auf gleich aus ihrem Leben gerissen wurden.


Aber hat schon mal jemand an Orte wie Berge gedacht, wo es immer wieder auch zu Tragödien mit Bergsteigern kommt? Ich meine nun nicht den Brocken im Harz, den man mit einem Wanderstock und Wanderschuhen und einem Wanderliedchenen auf den Lippen ersteigen kann, sondern solche Berge wie den Montblanc oder gar den Mount Everest im Himalaya-Gebirge. Die einem Bergsteiger schon immens viel abverlangen und es jährlich auch zu Unglücksfällen kommt. Allein am Mount Everest sind bislang etwa 300 Bergsteiger ums Leben gekommen. Darunter sind nicht nur Unfälle auf dem Auf- oder Abstieg oder Lawinenabgänge schuld, sondern manche starben auch an dem verminderten Sauerstoffgehalt in der Luft.

Von daher kann schon die Möglichkeit gegeben sein, dass es auch Spukvorkommnissen bzw. Sichtungen vor Ort kommt. Evtl. Bergsteiger, die sich hier noch aufhalten, weil es ihr "Lieblingsort" ist bzw. weil ihre Leichen noch unentdeckt sind und auf die Lageorte hinweisen wollen oder welche, die bis dato nicht realisiert haben, dass sie bereits verstorben sind und sich in einer Art Zeitschleife befinden. Von Geistern, die sich in einer Zeitschleife befinden redet man, wenn jeden Tag zur gleichen Zeit die gleichen Vorkommnisse auftreten. Beispielsweise bestimmte Türen gehen in einer immer gleichbleibenden Reiehenfolge auf und zu, gleiches gilt für Schritte, Klopfen usw.

Im Laufe der Zeit kam es immer mal wieder zu Sichtungen - wobei man da schon rational und logisch herangehen muss. Denn aufgrund des verminderten Sauerstoffgehaltes in der Luft kommt es zu einer Unterversorgung des Gehirns, wodurch auch Wahrnehnmungstörungen auftreten können und so manche Sichtung dann herauf zurückgeführt werden könnte.

Einheimische Sherpas, die als Führer und Träger den Bergsteigern  zur Hand gehen, berichten manchmal von Sichtungen. Darunter von Gestalten und Schatten - aber sind dies dann, wenn keine Halluzinationen sind, wirklich Geister von verunglückten Bergsteigern oder evtl. sogar der berüchtigte Yeti? Was meint ihr?
 
Eine interessante Begebenheit ereignete sich 1975/6, bei einer Tour von Dougal Haston und Doug Scott, zwei Extermbergsteigern aus Schottland und England, als sie am Mount Everest waren. Was sie in einer für sie beinahe verhängnisvoll verlaufenden Nacht geschah, darüber gibt es unterschiedliche Berichte. Ein Bericht besagt, dass sie dort plötzlich einem dritten Bergsteiger begegneten, den sie nicht kannten und sie darin unterstützte die Nacht zu überstehen und ein anderer Bericht sagt aus, dass eine Gestalt hinter ihnen her marschierte, sie quasi absicherte und bei der Ankunft im Lager verschwand. Möglicherweise liegt hier ein Übersetzungsfehler bei den Seiten vor, die ich recherchierte. Aber unter'm Strich scheint jemand dort gewesen zu sein. Aufnahmen hiervorn gibt es meiner Recherche nach leider nicht. Ob es ein Geist war, keine Ahnung, aber man kann es nicht wirklich ausschließen. Wenn es so war, dann womöglich jemand, der ihnen helfen wollte. 


Bei einer solchen Schilderung kommt mir direkt eine Geschichte in den Sinn, die ich während meiner frühen Beschäftigung mit der paranormalen Thematik gelesen hatte. Und zwar -ich hoffe, dass ich sie noch halbwegs zusammen bekomme- ereignete sich das Vorkommnis während des 1. Weltkrieges in Flandern, als ein deutscher Sturmangriff auf die Grabenstellungen der britischen Armee erfolgte. Der Sturmangriff kam zum Erliegen, da die Deutschen Truppen reihenweise von Bogenschützen regelrecht niedergemäht wurden, die sich hinter den britischen Gräben aufstellten ("Hilfe durch Geister"). Ich denke, dass diese Geschichte eher Metapher beinhaltet, als wirkliche Schilderungen, aber leider hab ich die Quelle der Geschichte "verloren". Sollte jemand der Leser einen Hinweis haben, dann nur her damit.

Aber es gibt auch so immer wieder Schilderungen, wo plötzlich Unbekannte  jemandem in einer Notsituation helfen und die helfende Person niemand kennt und die Beschreibungen dann bereits auf Verstorbene zutreffen. 

Wer kennt denn noch so Geschichten?

Euer Tom

Freitag, 20. Juli 2018

Tom Pedall - Geisterjäger, Blogger, Autor, YouTuber


Mit der Hündin Bella, einer ehemaligen rumänischen Straßenhündin, die nicht nur eine neue Heimat bei Cloody und Tom in Wuppertal vor fast zwei Jahren fand, sondern auch fester Bestandteil von Ghosthunter NRWUP & RLP ist.

Das Foto entstand bei einem Kurzinterverview für WDR 3 und DeutschlandFunk Nova.

Samstag, 14. Juli 2018

WDR 3 - Interview mit Tom Pedall (Geisterjäger) am 16.07.2018

Vor ein paar Wochen wurde ich beim Haus #Fühlingen in #Köln von einer Reporterin von #WDR3 (Radio) u.a. zum Thema #Spukhaus und #Ghosthunting interviewt. Dieses Interview wird am 16.07.2018 in der Zeit zwischen 12.05-13.00 Uhr ausgestrahlt. Wann genau, kann ich nicht sagen.

Am 19.07. kommt ein weiteres Interview auf DLF Nova. Von beiden werden die Mitschnitte dann im YouTube-Channel veröffentlicht.


Freitag, 6. Juli 2018

"Wenn es Nacht wird im Revier" - WDR 06.07.2018

Unsere Bella wird in der Reportage "Wenn es Nacht wird im Revier", heute um 20.15 Uhr (WDR) auch zu sehen sein :-)
 
 
Die Geisterjäger - Hündin Bella - die ehemalige rumänische Straßenhündin aus Suceava, die Dank der Notpfote Animal Rescue e.V. ihren Weg zu uns fand. :-) und nicht nur ein fester Bestandteil unseres Ghosthunterteams ist, sondern auch unseres Lebens wurde :-)
 
Bei dem Drehtermin trafen wir auch auf eine Gruppe Jugendlicher und kamen zu einem interessanten Austausch, wo auch anhand einer zufälligen Gegebenheit über die Entstehung von Spukgeschichten gesprochen wurde.

P.S. In der WDR-Mediathek ist der Beitrag schon drin

Samstag, 16. Juni 2018

Paranormale Ermittlungen im Konzentrationslager ... und der alte Jude im Traum

(Artikel vom 16.06.2018) Ein Thema, welches es in sich hat und worüber man kontrovers diskutieren kann: Soll man als Ghosthunter (Geisterjäger / Paranormaler Ermittler) eine Untersuchung in einem Konzentrationslager durchführen oder nicht? Für mich gibt es da ein klare Antwort und Entscheidung, die ich für mich als Mensch und Ghosthunter getroffen habe und welche es ist, erfahrt ihr in den nachstehenden niedergeschriebenen Gedanken.



Wenn man es mal ganz sachlich und nüchtern aus der Sicht eines Geisterjägers (oder allgemein eines Menschen, der sich für die paranormale Thematik interessiert) betrachtet, so sind gerade Konzentrationslager und ganz besonders Vernichtungslager wie Ausschwitz-Birkenau, Sobbibor, Majdanek, Treblinka oder gar Orte, wo es Massenhinrichtungen äußerst interessant, um dort eine paranormale Ermittlung durchzuführen. Denn es ist nicht auszuschließen, dass sich dort noch Seelen von Hingerichteten und Verstorbenen aufhalten - allein schon durch die vielen Emotionen und Gefühle die dort durch die ständige Angst und den Todeskampf zig Zehntausender Opfer des Naziregimes enstanden, kann es sehr gut möglich sein, dass entsprechende Ermittlungen positive Ergebnisse hervorbringen.

Allerdings ist es aber auch so, dass nahezu jeder weiss (bzw. wissen sollte oder sogar muss!), was an diesen Orten mit Menschen geschah, die aufgrund ihrer Lebensweise, Herkunft, Glaubens u.a. vernichtet und ausgerottet werden sollten, egal ob Kinder, Frauen, Männer, Greise. Und dies war alles andere als ein "Vogelschiss" in der Geschichte der "Deutschen" (keine Sorge, es wird kein politisches Statement).

Gerade dadurch, dass man um die unfassbaren menschlichen Tragödien an diesen Orten weiss, wird man es nicht schaffen, diese beim Betreten der Gelände auszublenden. Wie ich ja immer wieder erwähne, sollte man unbedingt zusehen, dass man bei einer paranormalen Ermittlung seine eigenen Erwartungshaltungen auf ein Minimum reduziert, um objektiver bei der Untersuchung zu sein. Aber gerade bei solchen Locations wird man es nicht schaffen können, die Emotionen gänzlich oder auch nur ansatzweise auszublenden. Emotionen könnten sich wahrnehmungstörend auswirken. Beispielsweise auftretende beklemmende Gefühle könnten falsch gedeutet werden und sie Geistern zugeschoben werden, obgleich es vom eigenen Empfinden herrührt. Man hört es von so vielen Menschen, die diese Locations betraten, dass Trauer sie überkam - sollte dies bei einem Ghosthunter anders sein? Ich könnte mich da nicht von freisprechen.

Allein schon wegen der Emotionalität stehe ich einer paranormalen Ermittlung einer solchen Location ablehnend gegenüber. Ihr habt richtig gelesen, der Geisterjäger Tom würde eine paranormalen Untersuchung einer bestimmten Art von Locations ablehnen und nein, dies hat rein gar nichts mit Angst zu tun (auch keine Angsts vor angeblich rachsüchtigen Geistern). Ich finde einfach, dass man gewisse Locations nicht untersuchen muss - da regt sich bei mir das Gewissen und der Respekt vor den Opfern.

Ein anderer Punkt, um eine solche Ermittlung nicht durchführen zu wollen liegt in meiner eigenen Erlebnissen begründet. Erlebnisse in Form eines Traumes, den ich seit meiner Kindheit habe und der mich immer wieder "einholt" und wie in einer Repeatschleife sich wiederholt. Ein sehr realer emotionaler Traum  - ich sehe mich als alten Greis mit einem Kind auf dem Arm. Es ist seine Enkelin Rebecca. Sie gehen einen staubigen Weg zu einem Gebäude, dort die steinigen Stufen herab in Vorahnung dessen, was sie dort erwartet. Die letzten Minuten und Augenblicke bis absolute Stille eintritt. Die Gefühle des Mädchens sind wie feste Materie greifbar. Gefühle von unendlicher Angst, die auch der alte Greis besitzt, aber dennoch versucht er das Kind mit einem Lächeln von dem was kommt abzulenken. 

Als an sich rational denkender Mensch könnte man die Vermutung haben, dass ich evtl. mal als Kind einen Film gesehen habe, wo eine solche Sequenz zu sehen und sehr einschneidend für mich war. Oder ein "Gebilde" meines Unterbewusstseins, weil ich mich intensiv mit Geschichte befasst habe. Aber ich weiss, dass ich diesen Traum noch weit davor hatte, als ich überhaupt einmal ein Buch zu der Thematik gelesen habe. Ich kann nicht beschwören, dass ich niemals als Kind mal durch Zufall genau so einen Ausschnitt aus einem Film sah, aber würde sich die Sequenz so intensiv ins Gedächtnis einbrennen? Ich kann mich an die ein oder andere Szene aus Filmen noch erinnern, die ich in meiner Kindheit sah, keine hatte dieses Potential, wie diese Szene. Daher bezweifel ich schon, dass es eine Filmsequenz war.

Eine andere Möglichkeit wäre -da wird es spirituell-, dass es vielleicht ein Schnippsel aus jener Truhe in unserem Unterbewusstsein ist, wo Erlebnisse und Erfahrungen aus einem der Vorleben abgespeichert sind und durch einen kleinen Spalt "ans Tageslicht" kommt.

Euer Tom


Sonntag, 22. April 2018

Delphine LaLaurie - Spukhaus

Dem ein oder anderen wird der Name sicherlich etwas sagen, Delphine LaLaurie... oder? Die Fans von der US-Horror-Serie "AHS - American Horror-Story" dürften sie in Verbindung mit der Staffel "Coven" bringen können. Und zwar wurde Delphine LaLaurie von Kathy Bates gespielt.

Sie war für die Misshandlung und Tötung ihrer Sklaven in ihrem Haus in New Orleans bekannt - dies ist nicht fiktiv, sondern Realität. Noch heute gibt es Berichte, wonach in dem Haus die Seelen der Opfer der LaLaurie herumgeistern sollen.

Bildquelle und weitere Bilder (u.a. "Geisteraufnahmen): LINK (hauntedneworleanstours.com)


Zitat von Wikipedia:

"1831 heiratete sie den Arzt Louis LaLaurie. Das Paar erwarb im selben Jahr eine Villa von ihrem Vater Louis Barthelmy de McCarthy in der Royal Street 1140. Delphine war eine angesehene Person in der Gesellschaft von New Orleans, obwohl ihre sadistische Neigung, die sich in der Misshandlung ihrer Sklaven äußerte, nicht unbekannt war.
Auch wenn derlei Taten in der damaligen Zeit nicht konsequent verfolgt wurden, kam Delphine LaLaurie 1833 erstmals mit dem Gesetz in Konflikt, als sie ein zwölfjähriges Sklavenmädchen über das Dach ihres Hauses verfolgte, woraufhin dieses vom Dach sprang und an den Folgen des Sturzes starb. LaLaurie wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, und die Sklaven wurden konfisziert. Dennoch gelang es LaLaurie, sie über Mittelsleute und Verwandte zurückzukaufen.

In der Nacht zum 10. April 1834 brach während einer Gesellschaft ein Feuer in der Küche der Villa aus, das vermutlich von einem dort angeketteten Sklaven gelegt worden war. Ein anwesender Richter forderte LaLaurie auf, ihm den Schlüssel zum Dachboden der Villa auszuhändigen, nachdem Gerüchte laut geworden waren, dass sich dort noch Sklaven befanden. Als LaLaurie sich weigerte, wurde die Tür zum Dachboden aufgebrochen. Dort fand man sieben Sklaven mit zum Teil schwersten Verletzungen. Alle waren schwer misshandelt und mit herumliegenden Instrumenten gefoltert worden.
In der Ausgabe der "New Orleans Bee" Zeitung vom 11. April 1834 wird beschrieben, dass Feuerwehrleute während des Brandes die verstümmelten Sklaven in einem Zustand entdeckt haben, der sich laut Zitat "nicht mit Worten beschreiben lässt".
Wortlaut im Original: "Language is powerless and inadequate to give a proper conception of the horror which a scene like this must have inspired. We shall not attempt it, but leave it rather to the reader's imagination to picture what it was."
Am Tag darauf berichtet die gleiche Zeitung über einen aufgebrachten Mob, der sich in Absicht der Selbstjustiz zum LaLaurie Haus begeben hat und dort große Sachschäden anrichtete. Die offiziellen Behörden schritten ein um die aufgebrachte Menge zu beruhigen. Delphine LaLaurie wird in dem Artikel nicht erwähnt.
Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie mit großer Wahrscheinlichkeit in Paris, wo sie anscheinend 1842 verstarb."




Donnerstag, 29. März 2018

Die ideale Geisterjäger Hündin, aber warum? - Podcast



Nun auch als Podcast, anhand von  zwei Beispielen (Location Heimschule am Laacher See und App "Ghost Tool App") zeige ich auf, warum sie eine ideale Ergänzung für unser Team (Ghosthunter-NRWUP & RLP) ist.

Dienstag, 27. März 2018

Bella, die ideale Ghosthunter-Hündin


Warum unsere Bella ein guter Indikator und ein perfekter Ghosthunterdog ist, zeigt sich besonders dann, wenn wir sog. Hotspots besuchen, wo sich (oftmals) vermeintlich böse Geister aufhalten sollen (zur Thematik der bösen Geister hatte ich bereits mal eine Episode bei TomsTalkMystery gemacht – und ich lasse es mal so stehen).

  
Vor einigen Monaten hatte ich bereits zu dem Thema Hunde vs. Geister etwas veröffentlicht und möchte dieses mit den nachstehenden Zeilen noch untermauern; ganz besonders im Hinblick auf meine dort aufgestellte These, dass Geister für Hunde (wie auch anderen Tieren) etwas vollkommen Normales sind. Denn wenn davon ausgeht, dass Hunde mehr wahrnehmen (allein schon aufgrund eines besseren Gehörs und Geruchssinns), dann wäre es auch vollkommen normal und ein Ist-Zustand, dass sie Geister wahrnehmen können. Demzufolge wäre das „Auftreten“ von Geistern für sie nichts Ungewöhnliches. Logisch?

Bei unserer Bella handelt sich um eine recht ängstliche Hündin, die sehr wachsam und aufmerksam ist. Allein weil sie recht ängstlich ist, müsste sie ja demzufolge sehr auffallend reagieren, wenn man mit ihr sogenannte Hotspots aufsucht, wo böse Geister sich aufhalten. Richtig? Denke mal schon oder? Bei „harmlosen“ Geistern würde sie sie wohl eher dann nur beobachten und ihre Anwesenheit zur Kenntnis nehmen – wie eben jeden von uns Menschen dann auch.


Ein praktisches Beispiel für einen solchen Hotspot soll ja die Heimschule am Laacher See sein, die ohne Erlaubnis des Eigentümers keinesfalls betreten werden darf (bitte respektieren!). Wir (Cloody und ich) hatten mal einen Ausflug in die Gegend gemacht, da unmittelbar an der Ruine ein Wanderweg vorbeiführte und wir so mal die Möglichkeit nutzen wollten, dem Gebäude auch nahe zu kommen. Denn wenn sich in so einer Location Geister regelrecht tummeln sollen, dann endet die Paranormale Aktivität nicht an den Außenmauern. Zumal unsere Hündin sie dann ohnehin wittern und wahrnehmen würde. 

Bei unserer Anreise und dem anschließenden Fußmarsch konnte man nicht nur die Ruine der Heimschule erspähen, sondern auch in unmittelbarer Nähe das buddhistisches Zentrum sehen, von dem wir bereits im Internet gelesen haben. Auf dem Feld zwischen den beiden Locations, die ca. 50-100 Meter nur auseinander liegen schritten Buddhisten meditativ einen Weg ab. 

Bereits hier kamen doch erhebliche Zweifel auf, ob diese Location wirklich ein Hotspot ist, denn da sich dieses religiöse Zentrum nicht erst seit ein paar Jahren dort befindet, wäre die Location bereits befriedet und schon gar keine bösen Geister mehr anwesend. Die Buddhisten hätten bei den ersten Anzeichen von unfreundlichem Spuk eingegriffen und den Ort auf spirituelle Weise befriedet. Dies ist Fakt - kein Buddhist würde dies zulassen, dass sich irgendwelche "bösen" Geister nebenan ein Stelldichein geben. . 

Als wir mit unserer Bella auf dem Weg an der angrenzenden Heimschule ankamen konnten wir sehen, dass sie arg heruntergekommen ist. Unsere Bella war unangeleint und schnupperte mal hier und mal da und lief auch mal auf die Wiese an der Ruine herum. Dabei zeigte sie keinesfalls auch nur eine Spur von Ängstlichkeit, sondern erfreute sich des Lebens. Allein Bellas Verhalten unterstrich bereits die Annahme, dass diese Location keinerlei Spuk beheimatet, welchen man auch nur ansatzweise in die Kategorie bedrohlich einstufen könnte.

Wir gingen dann weiter unseres Wegs und auf dem Rückmarsch kamen wir natürlich wieder am Gebäude vorbei und unternahmen nochmals einen zweiten Versuch mit Bella, aber auch dieser verlief wie der erste. Danach machten wir uns auf die Heimreise mit dem Fazit: Wieder einmal eine Location, die gern mal zu einem Hotspot mit bösen Geistern erklärt wird, wo nichts dran ist. 

Natürlich könnte man seitens der Kritiker an meinen Aussagen allerlei Pseudoausreden nun dafür anbringen, warum unsere Hündin keine bösen Geister dort oder anderorts, wo wir bereits im Rahmen unserer paranormalen Ermittlungen gewesen sind, wahrnahm, aber es ist und bleibt nun einmal Fakt, dass sie aufgrund ihrer Grundeinstellung (ängstliche Hündin mit Hütehundgenen) auf Negatives sofort reagiert; auch bei anderen Menschen und Hunden, die ihr nicht geheuer sind reagiert sie derart, dass sie die Rute „herunter nimmt“ und Schutz/Nähe bei uns sucht. Bislang konnte dieses Verhalten noch auf keiner Location beobachtet werden – sie unternimmt sogar angstfrei Alleingänge. 


Im Übrigen hat Bella auch einen hervorragenden Beweis bei einer paranormalen Untersuchung im letzten Jahr geliefert, dass so eine „super geniale“ Ghosthunter-App, wie die „Ghost Tool App“ absoluter Nonsens ist (von der App The Portal und Ovilus ganz zu schweigen). Wir hatten diese im Kölner Fort IX im Beisein von Bella ausgetestet. Die Lautstärke war eingeschaltet und es wurden u.a. Wörter (auf englisch) wie „Tod“ und „Verrotten“ ausgeworfen. Während dessen begann unsere Hündin teils arg an zu fiepen.

Ich lasse diesen Absatz einfach mal kurz so da stehen und verinnerlicht mal diese Situation und was würdet ihr nun denken? Bestimmt ist auch jemand unter euch, der nun sagt: Da hat sie wohl was wahrgenommen, dass jemand da ist, der eine Botschaft übermittelt. Oder? Seid ehrlich, wer denkt dies gerade?

Die Tatsache, dass diese App über Datenbanken mit einem begrenzten Wortschatz verfügt, der hauptsächlich nur Wörter besitzt, die zu der paranormalen Thematik passen, blenden wir mal aus, ok? 

Ich könnte natürlich nun hier einen Cut machen und sagen: Wow, da hat unsere Hündin in der Tat durch ihr Verhalten bestätigen können, dass dort eine Entität anwesend war, die sich mitteilen wollte. Ein eindeutiger Beweis für eine haunted Location. Könnte ich so im Bericht zu der damaligen Untersuchung (letztes Jahr) im Fort IX niederschreiben. Aber dann würde ich meine Ideale verraten für die nicht nur ich, sondern auch unser Ghosthunter-Team von Ghosthunter-NRWUP & RLP stehen. Denn wir stehen für Authentizität & Ehrlichkeit & Aufklärung und wollen keine manipulativen wahrheitswidrigen Fake-News verbreiten. Von daher muss ich denen, die aufgrund der obigen Situationsbeschreibung mit Bella und ihrer Reaktionen während der Inbetriebnahme der „Ghost Tool App“ die Schlussfolgerung zogen, dass wir in der Tat Besuch hatten, eine Enttäuschung bereiten. 


Die Auflösung ist, dass wir danach einen weiteren Versuch unternahmen und die Lautstärke auf „0“ stellten, so dass keine Wörter mehr zu hören waren. Diese Wörter wurden nur noch im Display ausgeworfen und allein schon durch das „Dämon“ hätte so manch ein „Equipment-App-Fan“ die Flucht ergriffen. Aber wie reagierte Bella? Kein Fiepen; sie lag vollkommen entspannt auf dem Boden – trotz der angeblichen Anwesenheit eines Dämons. Daraus kann man nur die zusätzliche Schlussfolgerung ziehen, dass mitunter diese App ein reiner Unfug ist. Dies zeigt auch, dass Aufklärung immens wichtig ist; viele Gerätschaften lediglich manipulativer Art und fernab der Realität sind.

Ich denke, dass ich es mit den vorstehenden Zeilen verständlich erklären konnte, warum ich unsere Hündin Bella aufgrund ihrer Eigenschaften als sehr guten Indikator und perfekten Ghosthunterdog einstufe. Und zugleich untermauert sie meine Aussagen und Thesen, dass es nicht wirklich bösartige Geister gibt, sondern Geister/Seelen eine neutrale Ausrichtung besitzen und nur wir Menschen diese Attribute diesen aufdrücken (ein komplexes Thema, welches bald von mir aufgegriffen wird) – oftmals weil Menschen es einfach nicht besser wissen (können). Wir konnten auf einer Location u.a. eine interessante Tonaufnahme machen, wo auch unsere Geräte reagierten und sie war total relaxt.

Als Ergänzung hierzu möchte ich Euch die nachstehenden Episoden empfehlen, sofern ihr diese noch nicht kennt. 

Falls Fragen bestehen, einfach kommentieren, ich bemühe mich zeitnah zu antworten :-)

Euer Tom 







 Artikel vom 27.03.2018