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Donnerstag, 5. September 2019

Warum mache ich das Ghosthunting? #geisterjagd #paranormales #spuk

Eine Frage, die mir mitunter schon den Öfteren gestellt wurde und die man wie folgt beantworten kann: 


Natürlich um Menschen, die über Spukvorkommnise/paran. Phänomene berichten und oftmals auch Ängste haben, ihnen diese zu nehmen und den Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.

Aber es sind ja nicht nur Privatfälle, mit denen man sich beschäftigt, sondern auch Untersuchungen von Locations, Spukgeschichten, Durchführung von Langzeitprojekten, um u.a. Mythen/Ritualen, esoterischen Thesen und Vorstellungen auf den Grund zu gehen.

Gerade wenn es um Mythen, Rituale, esoterische Vorstellungen und Thesen geht sehe ich es auch als Aufgabe an, rote Linien eben in der Esoterik / Religionen zu überschreiten und jenes zu ergründen, wo andere Angst davor haben, um herauszufinden, was wirklich daran ist. Man ist in gewisser Weise ein Abenteurer.

Sehr oft bekomm ich zu lesen, dass wenn man sich mit Geistern und Dämonen u.a. beschäftigt bzw. sich durch Gläserrücken damit abgibt diese Konfrontation nicht überleben werde, mich einer Besessenheit aussetze oder sogar die Psyche schwere Schäden davontragen wird, weil ein Poltergeist oder Dämon mich heimsucht. Solche Warnungen stammen zum einen von Menschen, die in dem Glauben daran so gefangen sind, dass dies absolute Realität für sie ist (Dämonenbeschwörer, Schwarzmagier u.a.) oder von jenen, die diesen Thesen aufsitzen, weil man sie ihnen einsuggeriert hat oder zu guter Letzt noch von Menschen, die über drei Ecken von Opfern gehört haben. Aber natürlich auch von Menschen, die von eigenen Erlebnissen berichten; aber sind diese -gerade Dämonenerlebnisse- Erlebnisse von realen Dämonen oder basieren die Erlebnisse auf Vorkommnisse, die man in emotional aufgewühlten Momenten durchlebt und weil man es vielleicht nicht anders kennt durch Schilderungen im Internet dann als Dämonen-Phänomene einstuft? Gerade solche Vorkommnisse aufzuklären und denen auf den Grund zu gehen, sind eine Herausforderung im Ghosthunting, welches für mich einen wesentlichen Teil der Tätigkeit als Ghosthunter/Ermittler auch ausmacht. Dies bedeutet nicht, dass man den Betroffenen keinen Glauben schenkt, denn sie haben die Vorkommnisse so für sich auch erlebt (zB aufgrund einer Schlafparalyse), aber ist doch auch wichtig, dass man genauer hinschaut und hier und da einen anderen Denkansatz zur Lösungsfindung mit reinbringt.

Bei all dem was ich als Ghosthunter (und davor) schon gemacht habe, wo der ein oder andere externe „Kollege“, Medium, Geistheiler, Schwarzmagier, Relegionsfanatiker u.a. die haarsträubensten Warnungen aussprachen bzw. sprichwörtlich sich die Buxe füllen, wenn sie an ihre eigenen Warnungen glauben würden, da müsste ich schon zig Mal die qualvollsten Tode gestorben sein, Poltergeist- und Dämonenparties hier gefeiert werden und eine Goldquelle für Psychopharmaka-Hersteller sein. Nur ist all dies nicht Fall und man sollte lieber mal anfangen jene zu hinterfragen, aus welchen Beweggründen sie solche Warnungen aussprechen und ob sie da wirklich auch dran glauben. Da kristallisiert sich dann schnell auch mal so manch Unehrenhaftes heraus. Auch wenn man genauer nachhakt und regelrecht auf den Zahn fühlt kommt so manches Nichtparanormales oder gar Schaumschlägerei heraus. Leider ist es mitunter auch in der paranormalen / esoterischen Community so, dass wenn man sich bestimmte Betitelungen aneignet (Medium, Geistheiler, Schwarzmagier - nur um ein paar mal exemplarisch zu nennen), die Aussagen eine andere Gewichtung haben - mit manchmal fatalen Folgen für Dritte.


Auf den Zahn fühlen ist eine gute Überleitung zu einem der nächsten Artikel :-) und ich gebe einen Hinweis "Testergebnis 0,0% Übereinstimmung"

Euer Tom aus Wuppertal



Harry Potter Bücher = Teufelszeug?

Durch die Medien wabbert gerade so eine Meldung, wonach an einer Schulde in den USA die Harry Potter-Bücher verbannt wurden, da sie lt. eines Exorzisten Teufelszeug sind und die darin niedergeschriebenen Rituale und Zaubersprüche realistisch sind und funktionieren sollen. Eine Meldung, die zu absolutem Schmunzeln führt, wenn man aufgeklärt ist. Aber der Clou an der ganzen Sache ist doch, dass wenn ein Buch mit der Sammlung von Potters-Zaubersprüchen und Ritualen aus dem Mittelalter stammen und ein verstaubtes Exemplar in einer Bibliothek aufgefunden werden würde, sich Esoteriker & Co. darauf stürzen und den Inhalt als „echt“ deklarieren würden.

Dienstag, 15. Januar 2019

Die Gefahren des Ghosthuntings - ein Talk mit Dr. Sebastian Bartoschek

In Anlehnung an meinen Artikel vom 26.11.2018 mit dem nahezu identischen Thema "Gefahren beim Ghosthunting" ergab es sich, dass ich zusammen mit Dr. Sebastian Bartoschek einen Podcast-Talk zu diesem Thema am 14.01.2019 vornahm.

Der Talk zeigt mitunter auch die Kehrseite des Ghosthuntings auf...

Sonntag, 13. Januar 2019

Paranormales festgehalten?

Ein englischer Ghosthunter konnte während einer paranormalen Untersuchung in einem als Spukort betiteltes Museum in Nottingham (Großbritannien) Folgendes in der nachfolgenden Sequenz aufnehmen:



Ich muss zugeben, dass ich sie bei der ersten Betrachtung zunächst schon für interessant erachte.

Man muss allerdings festhalten, dass mich die Aufnahmequalität (Wackler) ein wenig irritiert, denn die Aufnahme wurde mit einer stationär positionierten Kamera gemacht. Die "Bildwackler" sind der Aufnahme an sich geschuldet und man hat auch den Eindruck, dass ein Zeitraffer eingesetzt wurde. Leider ist nirgends im Bild eine Uhr eingeblendet, so dass dieser Umstand (evtl. Zeitraffer) nicht genau gedeutet werden kann. Zudem wurde scheinbar ein Filter eingesetzt, um ihr einen historischen Touch zu geben, was kein Hinweis auf einen Fake ist. Zwar überflüssig, aber kein Beweis.

Zur Bewegung des Gegenstandes: Man sieht auf der Aufnahme keine sichtbare Schnur; könnte allerdings eine Angelschnur evtl. sein, denn diese sind nicht sichtbar. Dafür müsste aber von rechts oben gezogen werden. Man sieht da allerdings nichts, auch keinen evtl. verräterischen Schatten.


Es schwingt erst nach vorne und dann mit Schwung nach oben. Man muss auch berücksichtigen, dass diese Stange nach hinten gewölbt ist, also von der Kutsche weg. Der Zugpunkt, wo diese Schnur hätte befestigt werden müssen müsste am Ende der Stange, wo die Querstange liegt angebracht werden. Und eine mögliche Angelschnur müsste in dem Winkel gezogen werden, um die entsprechende Kraft auszuüben (gelbe Schnur).

Ohne das Original-Material zu kennen und auch ohne weitere Infos (zB ob Zeitraffer ja oder nein), kann keine 100%ige Aussage getroffen werden - aber interessant könnte die Aufnahme schon einmal werden. Man müsste auch mal schauen, ob dieser Ghosthunter oftmals solche Aufnahmen hat oder evtl. Fakes aufgefallen ist. Dann wäre sie natürlich fragwürdig. In den nächsten Tagen werde ich auf diese Sequenz zurückkommen und kann dann ggfs. mehr sagen.

Euer Tom

Montag, 7. Januar 2019

Ihr habt Fragen und sucht Antworten? Kommt vorbei und tauscht Euch aus #geisterjäger #mystery #ghosthunter



Link zur Facebook-Gruppe: Das Paranormale - Erlebnisse / Erfahrungen / Aufklärung

Aufklärung über Fakes, Austausch über Paranormales und Mystery, eigene Erlebnisse mit anderen Usern teilen und sich darüber unterhalten. Fragen von Geisterjäger / Ghosthunter beantwortet bekommen.

Dienstag, 1. Januar 2019

Gruselszenario am 31.12.2018

Zunächst einmal ein frohes neues Jahr Euch allen!

Was haltet ihr von Folgendem Szenario:


Eine Paar bewohnt eine Dachgeschosswohnung über 2 Etagen. Am Abend gegen 22 Uhr liegen sie auf der Couch und haben Gesellschaft von einer Katze. Sie schauen sich zusammen Conjuring 2 an. Der Mann merkt, dass die Katze, die zwischen beiden liegt, wie starr in Richtung Treppenaufgang blickt und hört dann in unregelmäßigen Abständen ein leicht dumpfes quitschendes Geräusch. Es klingt, als würden Stühle über Fliesen stückweise geschoben werden. Da er weiss, dass unten in der Küche Holzhocker stehen, vermutet er, dass eine der Katzen evtl. die Hocker schiebt, um evtl. an irgendwelche Krümel von Leckerchen zu kommen. Kurz darauf bemerkt er, dass die Blumenampel, die an einem Balken befestigt ist, leicht pendelt. Sie hängt in einer etwa 1 m langen Seilverstrickung. Seine Partnerin hört dann auch wieder dieses Geräusch aus der Küche.

Und, was denkt ihr?

Was wir haben hier?
- Eine Situation, wo ein Horrorfilm läuft
- Ungewöhnliche Geräusche
- Starrer Blick der Katze in Richtung der Geräuschquelle
- pendelnde Blumenampel



Gemessen an den vielen Thesen, die überall immer wieder zu lesen und zu hören sind, wäre dies doch sicherlich eine Lösung:  

Aufgrund der Geräusche könnte es ein Poltergeist sein, der Stühle rückt. Dafür, dass ein Geist anwesend ist, spricht auch, dass die Katze wie starr in Richtung der Treppe blickt, aus deren weiteren Verlauf die Geräsuchquelle kommt. Zudem pendelt die Blumenampel. Dazu kommt der Horrorfilm, der die ganze Situation noch emotionaler macht und was im TV läuft, ist immer die Wahrheit und wenn da so was gezeigt wird, dann gibt es dass auch. 

Richtig?
Nein falsch, denn:

Also vorab, dass Szenario fand bei uns zuhause am gestrigen Abend statt:

1.) Die Quelle der Geräusche aus der Küche sind nicht die Stühle, sondern ein Trockenfutterturm, der über eine Holzanrichte geschoben wurde, als einer der Kater da das Trockenfutter rausfischte.
2.) Die Katze blickte starr in die Richtung, weil sie das Geräusch hörrte und sie per se eine sehr aufgeweckte ist.
3.) Das Pendeln der Blumenampel rührte daher, dass Cloody etwa 20 Minuten vorher an der Ampel vorbeiging und leicht an sie stieß.
4.) Horrorfilme, wie auch TV/YT-Serien beinhalten, auch wenn  da steht, dass sie auf wahren Begebenheiten beruhen, viele Übertreibungen und Fiktionen, da sie lediglich unterhalten sollen

Was bleibt?

Ein Szenario, welches nichts Paranormales beinhaltete... aber situationsbedingt passte :-)


Euer
Tom Pedall



Montag, 31. Dezember 2018

Paranormale Ermittler finden Knochen ...

Ich bekam heute morgen eine Info, dass es auf der Website von Terra Mystica eine Meldung geben soll, wo "Geisterjäger" von der Polizei des Schwindels bezichtigt wurden. Bevor ich mit meinem Artikel fortfahre, hier einmal die Infos:


Quelle: Terra Mystica


Die Originalmeldung, auf die der Artikel bei Terra Mystica beruht erschien am 20.12.2018 bei Nantwich News (Link).

Bei der Gruppierung der "Geisterjäger" handelt sich um Paranormale Ermittler "Death Seekers" (lt. Aufschrift der Klamotten), die den YouTube-Channel  "Proving Demons" betreiben. Im Video vom 19.12.2018



zeigt die Gruppierung, wie sie auf die Idee kamen, dort die Mauer aufzubrechen usw.
In dem Gebäude waren sie scheinbar mehrmals gewesen. 

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die Gruppierung ganz offensichtlich keinen Skrupel davor hat, eine Sachbeschädigung vorzunehmen. Dem Video kann man ferner entnehmen, dass sie aufgrund einer Aussage der GhostBox "I was murdered" und später "Theres a body" dort die "Suche" forcierten. Ich habe mir die Stellen, wo diese Aussagen kamen, mehrfach angehört und es war nur ein Kauderwelsch zu hören, welches kein klares Identifizieren der angeblichen Aussagen zuließ. Im Video wird zudem ja behauptet, dass es sich um klare Aussagen handelt, was zu 100% nicht der Fall ist; zudem wird bei der zweiten Aussage das zu Hörende bereits im Vorfeld suggiert. Im Übrigen sind solche GhostBox nicht wirklich geeignet, eine ernsthafte paranormale Ermittlung durchzuführen. Hierbei verweise ich auf meinen nachstehenden Podcast, wo ich erkläre, wieso und warum.



Solche Gerätschaften haben auch mit wissenschaftlichen Untersuchungen nichts gemein; sie sind ledigleich für Unterhaltungsformate/serien bei YouTube oder im TV dienlich und suggerieren ernstzunehmende profihafte Ermittlungen; zudem betiteln sich derartige Protagonisten nicht selten auch gerne selber als Experten, um auch hierdurch bereits Blendgranaten zu werfen. 

Im weiteren Verlauf öffnen sie eine Wand, weil sie dahinter eine Leiche oder deren Reste vermuten. Diese Wand weist im unteren Bereich einen offensichtlich neueren und schadensfreien Wandverputz auf. Am oberen Ende dieses Wandverputzes öffnen sie die Wand und wie der Zufall es so will, finden sie plötzlich neben Stroh und Dreck auch eine alte Stoffpuppe in einem kleinen geöffneten Spalt. Daraufhin befragen sie ihre "GhostBox", ob dort der "Body" dort liegt und es kommt dann lt. der Gruppierung die Aussage "Theres a body" aus der Box. Wie ich weiter oben schon schrieb, kann diese Aussage nicht bestätigt werden.

Die Gruppe buddelt dann weiter und dann kommt ein größerer Knochen zum Vorschein, der Panik auslöst. Ich kann offengestanden dieses Verhalten nicht nachvollziehen, wenn ich schon auf Suche nach menschlichen Überresten bin, dann gerate ich nicht in Panik, weil da ein Knochen plötzlich auftaucht. Reiner Show-Effekt.

Um dann den Rest der Geschichte kurz zu machen: Sie melden sich bei der Polizei UND bei der örtlichen Zeitung (Anmerkung: Könnte ja eine Schlagzeile und Werbung für den Channel bedeuten).  die Polizei stellte fest, dass es sich um einen menschlichen Knochen handelt und sie man auch entdeckte, woher dieser stammt; woher man dies weiss, wurde aber nicht seitens der Polizei bekannt gegeben.

Zitat aus dem Zeitungsartikel: "Police discovered that the bone had been placed there as a hoax and are establishing where the bone originally came from."


Vom Aussehen des Knochens her, was man so in dem Video sieht, scheint er schon recht alt und trocken gelagert worden zu sein. Da könnte aber ein Gerichtsmediziner oder Archäologe eher was zu sagen. 

Soweit zur Geschichte. Die Story dieser Geisterjäger / Paranormaler Ermittler, auch wenn sie in Form einer Live-Doku entstanden ist, wie es den Anschein erweckt (erwecken soll) tendiert doch eher zu einem Hoax / Fake hin.

Die Fakten sind u.a. folgende:

Eine Ghostbox wirft -wie üblich- Kauderwelsch aus und hieraus will man hören, dass in dem Cottage ein Mord stattfand. Selbst wenn sich in dem Cottage ein Mord zugetragen hätte, was man auch durch örtliche Recherche in einem Archiv hätte herausgefunden werden können, gab es keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich die Leiche noch dort befindet und wo überhaupt.  

Ein Wandbereich mit einem Wandputz offensichtlich neuerem Datums wird aufgebrochen und nach Entfernung einer Ziegelreihe findet man eine alte Stoffpuppe. Spätestens da wäre es sinnvoll gewesen, die örtlichen Behörden einzuschalten, um dann ggfs. gemeinsam zu ermitteln. Im Übrigen scheint der später auftauchende Knochen älter zu sein, als der Wandverputz.

Unmittelbare Kontakaufnahme der Gruppierung mit der Zeitung.


Wenn man sich den YouTube-Channel und auch die Aufmachung der Videos anschaut wird schnell klar, dass es lediglich um eine reißerische Darstellungen geht, um zu unterhalten und Klicks, Views, Abos zu generieren.  Ein Antrieb von sehr vielen...

Es ist nur schade, dass diese ganzen manipulativen Hoax-/Fakegeschichten der TV- und YT-Formate, seien es nun der Inhalt, Aufmachung, Gerätschaften oder Hintergrundgeschichten lediglich nur dazu führen, die Wahrheit zu verzerren und falsche Ansichten und Ideen zu verbreiten und zu blenden.


In diesem Sinne, einen guten Übergang nach 2019 und auch in dem anstehenden Jahr wird weiterhin aufgeklärt :-)

Sonntag, 30. Dezember 2018

Unsere Hündin Bella... vor knapp einem Jahr Kontakt gehabt?

Vor genau einem Jahr ist unsere Katzendame Emma von uns gegangen und hat eine große Lücke hinterlassen. Ein Verlust der noch heute schmerzt. :-(

Am 20.01.2018 trug sich Folgendes zu:

Unsere Hündin Bella, hatte eben ein seltsames Verhalten gezeigt. Futterte aus ihrem Napf und hielt dann inne und wich mit leicht gesenktem Kopf etwa 80 cm zurück. Blick nach unten gerichtet, aber Kopf war in Richtung des Napfes. Dann blieb sie stehen und ging eine Kurve um wieder zum Napf zu gehen.

So ein ähnliches Verhalten hat sie mal bei unserer vor genau drei Wochen verstorbenen Katze Emma gezeigt, vor der sie immer viel Respekt hatte und auch Umwege dann ging.

Wir werden es mal weiter beobachten und ggfs. unsere Kameras mal aufbauen.

Wer hat ähnliches schon erlebt? Wenn ihr darüber berichten wollt, dann kommt in unsere Facebook-Gruppe "Das Paranormale - Erlebnisse / Erfahrungen / Aufklärung"


Freitag, 28. Dezember 2018

Archäologie und der Tod - Geisterglaube, Dämonen, Vampire uvm.

Ein Talk mit einem Gast, wo es um das Oberthema Archäologie und der Tod geht. Angesprochen wurden Geisterglaube, Bestattungsriten, Dämonen, Vampire usw.

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Im Angesicht des Todes...



Wenn es so wäre, dass es feststeht, dass ich nur noch wenige Stunden hätte, ohne dass ein Hinauszögern des Unausweichlichem möglich wäre, dann würde ich die Mitglieder unseres Teams bitten, alles an Gerätschaften und Kameras aufzustellen, um dann Aufnahmen zu machen.

Keine Sorge, der Zeitpunkt ist noch weit in der Ferne, aber das Thema kam beim letzten Live-Talk am 23.12. auf, bei dem ich zu Gast war.

Auch wenn es sicherlich makaber klingt, aber es wäre doch die Möglichkeit vielleicht dem Ganzen mehr auf die Spur zu gehen.

Ich habe mir auch vorgenommen, dass ich hinterher sicherlich dem einen oder anderen auf den Geist gehen will. Mal schauen, wer mich dann als "Dämon" betitelt.

Euer Tom

Dienstag, 11. Dezember 2018

Spukphänomen "Gonger" - Ghosthunter Wissen

"Als Gonger (von Wiedergänger) bezeichnete man im Volksglauben auf den nordfriesischen Inseln Sylt und Amrum eine Art Poltergeist.

Erzählungen zufolge finden „unschuldig Ermordete“ sowie Menschen, die Grundsteine versetzt oder Land abgepflügt bzw. verwüstet haben, keine Ruhe im Grab. Ebenso kehren Gotteslästerer, Selbstmörder und Personen, die sich selbst verflucht haben, als Gonger wieder.

Wenn ein Seemann auf dem Meer stirbt, kehrt er als Gonger zurück, um die Nachricht seines Todes zu überbringen. Dazu steigt er nachts in der Kleidung, die er zum Todeszeitpunkt getragen hat, aus dem Meer, und besucht das Haus seiner Nachkommen. Hier löscht er das Licht, legt sich auf die Decke eines Schlafenden und hinterlässt eine Spur aus Salzwasser. Dies tut er so lange, bis man sich an ihn und seinen Tod erinnert."

Quelle des Zitats: Wikipedia Gonger 

Dass es sich bei den Gonger um eine Art Poltergeist handeln soll, wäre genauer zu prüfen, denn wie ich schon in zurückliegenden Artikeln mal geschrieben habe (zB hier: Poltergeister... bösartige Absichten oder Missverstandene?), können auftretende Poltergeist-Aktiviäten u.a. auch durch uns Menschen selber hervorgerufen oder einfach falsch gedeutet und eingeschätzt werden.

Der letzte Absatz des Wikipedia-Eintrages ist schon interessanter. Ganz so abwegig halte ich dieses nicht.

In diesem Zusammenhang fallen mir Berichte von Menschen ein, die einen Liebsten gerade verloren haben und dann sich plötzlich zeigen. Manchmal zeigen sie sich auch und der Lebende weiss noch gar nicht, dass die Person verstorben ist. Es gibt Erlebnisberichte, wo dann die Lebenden später erst erfuhren, dass zB die "Erscheinung" sehr zeitnah nach Ableben der Oma  auftrat. Man könnte dies dann so deuten: Der Verstorbene zeigt sich ein letztes Mal, um Lebewohl zu sagen und weitere Erscheinungen bleiben aus. Für Hinterbliebende kann dies ein Trost sein.

Euer Tom Pedall

YouTube: TomsTalkMystery
YouTube: Die Geisterjäger - Ghosthunter NRWUP & RLP

Dienstag, 4. Dezember 2018

Spaß + Geister = Tabu?

Man liest ja immer wieder, dass Geister keinen Spass verstehen würden und lachen verpönt sei.

Woher will man diese Gewissheit nehmen?

Ich kann mich mitunter an einen Abend hier bei uns zuhause erinnern, als wir das Gläserrücken praktizierten und unser Kontakt sehr wohl selber zu Scherzen aufgelegt war.

Daher zu der Eingangsfrage eine kurze und knappe Antwort: Nein, keinesfalls! Respektvoller Umgang kann sehr wohl auch mit Spass einhergehen und ist menschlich.

Montag, 3. Dezember 2018

Geister und Schamgefühl ...

Wenn Menschen davon sprechen, dass sie Geister sehen, dann tragen diese allesamt Kleidung und die Vorstellung, sie würden sich nackt zeigen, erzeugten im Durschnitt ein "Oh nein, bitte nicht".

Wer meine Artikel verfolgt weiss, dass ich auch mal Überlegungen anstoße, wo man einen Platz aus der Sicht eines Jenseitigen einnehmen soll.


Bildquelle: Cloody GH-NRWUP

Ich denke mal nicht, dass Geister uns nur dann erscheinen, wenn wir selber auch angezogen sind. Es gibt mitunter auch Berichte von Menschen, die davon erzählen, dass sie sich beim Liebesspiel oder gar in der Badewanne oder unter der Dusche beobachtet fühlen. Diese Schilderungen halte ich schon für möglich, denn warum sollten sie sich immer nur dann zeigen, wenn wir selber Kleidung tragen?
Es ist eher unwahrscheinlich, dass es ein "jetzt darfste und jetzt darfste nicht"-Gesetz gibt.

Also ich finde es schon sehr anständig, wenn sie uns selber in Kleidung zeigen. Anderenfalls könnte mal jemand auf die Idee kommen, einen Pin-Up-Kalender von ihnen anzufertigen...

Aber mal Spass beiseite: Wer von Euch hat sich schon mal intensiv Gedanken darüber gemacht, ob sie sich nur zu bestimmten Zeiten, wenn ihr angezogen seid, vorbeischauen?

Euer Tom
Facebook-Page Tom Pedall GHNRWUP
Facebook-Page TomsTalkMystery
YouTube-Channel TomsTalkMystery

Paranormale Ermittlungen auf Friedhöfen...

Vor ein paar Jahren schrieb ich bereits einen Artikel zu diesem Themengebiet und aufgrund eines am 30.11.2018 erschienen in einer englischen Zeitung entschloss ich mich, dieses Thema nochmals aufzugreifen und den Artikel von damals noch zu ergänzen.


Bildquelle: Cloody GH-NRWUP

Meinen alten Artikel findet ihr hier: Link (da finden sich auf ältere Beiträge)

Und für alle die nicht auf den Link klicken möchten:

(Zitatanfang) "Ob man es nun in Foren ließt oder wenn man mit Menschen zusammentrifft, egal ob sie sich nun für das Thema Geister / Seelen oder allgemein Paranormales interessieren oder nicht, kommt immer wieder mal das Gespräch zum Thema Friedhöfe und Geister auf. Im Allgemeinen denken Menschen, dass es gerade auf einem Friedhof nur so von Geistern der Verstorbenen wimmeln muss.
Wenn man sich aber näher und intensiver mit dem Thema Ghosthunting/Geister beschäftigt und auch sich entsprechendes Wissen aneignet sowie zudem auch mal über seinen „Tellerrand“ hinausschaut, so wird klar, dass es gerade nicht auf einem Friedhof von Geistern wimmeln kann. Es wird nicht Abrede gestellt, dass man auf einem Friedhof mal auf einen Geist treffen kann, aber es wird nicht die Regel sein.
Seelen (siehe auch meinen Beitrag zum Thema Geister/Seelen) von Verstorbenen warten manchmal solange bis sie in das „Licht“ hinüber in die jenseitige Welt gehen, bis eine Beerdigung vorbei ist. Diese „wandern“ dann nicht mehr auf einem Friedhof herum. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, was ist mit den Seelen, die ich dann Geister nenne, weil sie hier geblieben sind…. „geistern diese dann dort herum?“…. ich würde sagen: Nein oder zumindest zu 99% nein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Seele eines Verstorbenen als Geist auf einem Friedhof umherwandelt…. eher würde sie doch dorthin gehen, wo es interessanter ist. Nämlich bei Verwandten oder der innig geliebten Firma (Seele eines Firmenchefs). Bereits aus diesem Gedankengang sieht man, dass es keinen so großen Sinn macht, Ghosthunting auf einem Friedhof zu betreiben. Mal davon abgesehen, sind die meisten Friedhöfe abgeschlossen des Nachts und man sollte dieses auch respektieren, so wie anderer Leute ihr Grundstück, Häuser usw." (Zitatende)

Nun aber zum Artikel in der englischen Zeitung vom 30.11.2018:
Eine britische Gruppe von Paranormalen Ermittlern wollte den (aktiven) Friedhof einer Kirchengemeinde einer paranormalen Untersuchung unterziehen und dies wurde seitens des Kirchenvorstandes untersagt. Man stellte sogar ein Warnschild auf, wonach eine solche Aktion zu unterlassen sei. Ein sehr drastischen Vorgehen, aber wohl auch nötig, damit Entscheidungen respektiert werden.

Was der Grund der Ablehnung der paranormalen Ermittlung betrifft (paranormale Ermittlung im Widerspruch zur christlichen Glaubenslehre), so ist er nachvollziehbar und ist auch zu respektieren. Eine paranormale Ermittlung auf einem aktiven Friedhof mag zwar interessant sein, weil es dort auch frische Gräber gibt. Aber dennoch halte ich es nach wie vor mit der damaligen, eigenen Aussage, dass ich Friedhöfe für eher ruhige Orte halte, die so gut wie keine paranormalen Aktivitäten aufweisen. Es sind lediglich Orte des stillen Gedenkens und Geister, sofern sie noch hier sind, halten sich dann eher dort auf, wo sie sich zu Lebzeiten gerne aufhielten oder bei ihren Liebsten.
Und zum anderen könnte es -im Hinblick auf den verlinkten Zeitungsartikel- auch rechtliche Probleme geben, wenn man -ohne Genehmigung- auf einem aktiven Friedhof eine paranormale Ermittlung durchführt; allein schon im Hinblick auf den Hausfriedensbruch und ggfs. sogar Störung der Totenruhe. 

Aber ich muss dennoch sagen, dass alte verlassene Friedhöfe schon ihren Reiz ausüben. Allein schon vom Ambiente her und bieten viele interessante Motive für Fotos.

Euer Tom Pedall
YouTube-Channel TomsTalkMystery

Die weisse Frau - und eine Kleidungsfrage...

Wer hat nicht schon davon gehört, dass auf verschiedenen Burgen und Schlössern eine weisse Frau spuken soll. Aber ja nicht nur dort, sondern auch an Landstrassen und Tunnel, diese Erscheinungen kamen aber erst später dazu.

Die Spukerscheinung "weisse Frau" ist mitunter die häufigste, die man finden kann und wird als friedlicher Spuk eingestuft. Am bekanntesten sind die Locations Ebersberger Forst, Plassenburg oder Schloss Hohenzollern, nur um mal drei Orte zu nennen. Auch die Burg Wolfsegg zählt dazu, eine Location, die unser Team von Ghosthunter NRWUP & RLP zusammen mit einem anderen Team 2013 untersuchten durften, der dazugehörige Bericht findet sich auf unserer Hompepage (Link).

Wie so oft, sollen Personen, die oft eines gewaltsamen Todes gestorben sind, sich noch auf den Locations aufhalten. Sie werden auch vielfach immer wieder gesehen und es auch die ein oder anderen Augenzeugenberichte aus den zurückliegenden Jahrehunderten.

Aber wieso "weisse Frau"? Es gibt ja zum einen die These, dass Geister sich in der Kleidung oder wie man damals es betitelte "Gewand" zeigen, in der sie bestattet wurden und andere besagen, dass sie die Kleidung "tragen"

- in der sie sich wohl fühlten 
- in der sie starben (zB Mordopfer, Soldaten)
- in der man sie wiedererkennen könnte
- die einen Bezug zum Ort und/oder Beruf haben

Es gibt im Übrigen -meines Wissens nach- keine Berichte darüber, dass sich Geister schon mal nackt gezeigt haben.

Aber zurück zu weissen Frau: In unserem Kulturkreis ist das Totenhemd ein oft genutztes Kleidungsstück, welches dem Verstorbenen nach der Waschung angezogen wird. Heute weicht dieses Totenhemd eher der persönlichen Kleidung des Verstorbenen. Das Totenhemd ist nicht wirklich nur ein Hemd, welches bis zur Hüfte reicht, sondern es kann auch bis zu den Füßen reichen. So auch in der Zeit, aus der die meisten "weissen Frauen" stammen solen. Man findet dabei auch Berichte, dass die weissen Frauen ein "weisses Kleid" trugen und das Totenhemd kann mitunter auch als Kleid dann gedeutet worden sein.

Bei den Hintergrundgeschichten der weissen Frauen handelt es nicht selten um Frauen, die "Opfer" von Beziehungkonstallationen wurden, aber eben nicht alle "werden" zur weissen Frau. Vielleicht hat diese Verankerung des Spuks der örtlichen weissen Frau auch etwas damit zu tun, um die Unschuld jener Person für nachfolgende Generationen hervorzuheben und einen mahnenden Aspekt.

Zudem steht weiss auch für Reinheit und Unschuld, daher werden auch "weisse Frauen" mithin nicht als gefährlicher Spuk eingestuft.

Neben den weissen Frauen, gibt es auch die Brown Lady (von Raynham Hall), eine der bekannten Spukerscheinungen Englands, von der auch eine der berühmtesten Geisterfotografien stammt, die bis heute diskussionswürdig ist.





Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/0/0d/Brown_lady.jpg


Das "Brown" also braun wird von der Farbe des Kleides hergeleitet, in der sie gesichtet worden sein soll (braunes Brokatkleid). Die andere Betitelung durch Verwendung des Adjektivs "braun" lässt sie von der Masse der anderen Spukerscheinungen (weisse Frauen) natürlich hervorstechen.

Alles in allem in die Geschichten um die "weissen" Frauen recht interessant.

Euer Tom






Sonntag, 18. November 2018

Geistersichtungen im 1. Weltkrieg

Durch Zufall bin ich auf diesen Artikel in der National Post gestoßen


Es betrifft Berichte und Geschichten von Spuk / Geistern, die Soldaten während des 1. Weltkrieges (1914-1918) an der Westfront erlebten. Es wurden seitens eines canadischen Historikers Tagebücher der Soldaten ausgewertet. Dabei stießen sie auf unerwartet viele dieser Berichte. Die Geschichte der "Engel von Mons" sind mir aus meiner Kindheit noch ein Begriff, als ich damit begann, mich für Paranormales zu interessieren.

Die Geschichte der "Engel von Mons" soll sich im August 1914 zugetragen haben, als eine Übermacht von Deutschen Infanteristen einen Sturmangriff auf Britische Linien durchführten. Dabei erschienen hinter den Frontgräben der Britischen Soldaten  Langbogenschützen, die die Deutschen Truppen mit einem Pfeilhagen aufhielten. Allerdings wird diese Geschichte eher eine Legende bleiben, da meines Wissens nach nie Soldaten mit Pfeilwunden  gefunden wurden.

Aus dem Tagebuch des kanadischen Soldaten Will Bird erfährt man von einem Ereignis, wonach er von dem Geist seines Bruders Steve, der zwei Jahre zuvor getötet wurde, im Unterstand geweckt wurde. Dieser bewegte ihn dazu, dass er seine Ausrüstung nehmen sollte und den Unterstand verließ. Kurze Zeit später schlugen Granaten in dem Unterstand ein.

Andere berichten von erfühlenden Emotionen, das regelrechte Greifen der Ängste und des Leids und beruhigenden Präsenzen. Sichtungen von verstorbenen Geliebten und Freunden. Oder auch das viele Soldaten verinnerlichten, dass sie den anstehenden Kampf/Sturmangriff nicht überleben werden - was leider bei vielen auch zutraf, denn dass sinnlose Anrennen und massenhafte Sterben war immer gegenwärtig. Ich könnte zu dieser militärischen Vorgehensweise viele Ausführungen tätigen, aber es würde nicht nur den Rahmen sprengen, sondern würde auch nicht der richtige Ort dafür sein.

Man muss bei der Bewertung dieser niedergeschriebenen Erlebnisse auch berücksichtigen, dass die Frontsoldaten -und von diesen stammen diese Tagebucheinträge- zu jeder Sekunde eine Zeit zwischen Leben und Tod verbrachten und dabei einem erheblichen psychischen Druck ausgesetzt waren. Auch kam es zuhauf vor, dass man im Schützengraben stand und einen Meter entfernt lag ein Gefallener (oder nur noch die Überreste). Denn das Bergen der Verstorbenen war oftmals gar nicht möglich. Noch heute lassen sich Überreste der Gefallenen aus den Stellungskriegen auffinden. Auch der Schlafentzug, bedingt durch lang anhaltendes Trommelfeuer kann auch zu Wahrnehmungsstörungen führen. 

Auch der Glaube daran, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist und dererlei Sichtungen und Erlebnisse halfen ihnen sicherlich weiter, auch mit den Todesängsten besser umzugehen.

Ich persönlich, aus der Sicht eines Ghosthunters und Menschen, der sich mit der paranormalen Thematik schon seit langer Zeit beschäftigt, denke, dass solche Schlachtfelder für paranormale Ermittlungen sicherlich mal interessant sein können.

Euer Tom Pedall





Sonntag, 30. September 2018

Hyperästhesie - potentielle Wahrnehmungsstörung bei der Geisterjagd

Bei dem nachstehenden Artikel handelt es sich überwiegend um eine Übersetzung eines Artikels des von mir sehr geschätzten und befreundeten australischen Kollegen Allen Tiller. Nach Rücksprache habe ich von ihm die Erlaubnis erhalten, seinen Artikel auf deutsch wiederzugeben, da ich seine Meinung teile:


Die meisten Ghosthunter / paranormalen Ermittler arbeiten überwiegend und gerne nachts. Hierzu gibt es für sie viele gute Gründe. Die Dunkelheit fügt einen gruseligen Faktor hinzu, einige Orte sind nachts für die Öffentlichkeit geschlossen, was den Agierenden die Bewegungsfreiheit auf der Location ohne Störung/Unterbrechung ermöglicht. Andere bevorzugen die Ruhe und die Tatsache, dass es -gerade in Sommermonaten- es dann auch kühler ist, Klänge weiter reisen können und Umweltgeräusche minimiert werden. Manche gehen auch tagsüber ihrer Arbeit nach und können nur nachts Ghosthunting betreiben - was auch immer der Grund sein mag, fast alle verwenden Kaffee oder Energydrinks, damit sie während der Untersuchungen wach bleiben.

Übermäßiger Konsum von Koffein kann Hyperästhesie beim Menschen auslösen (das ist nicht die einzige Ursache, sondern die, auf die sich Allen Tiller in seinem Artikel konzentrierte). Koffein erzeugt eine Stimulation des Rückenmarks, des Kortex und der Medulla im Zentralnervensystem und führt so zu einem vorübergehenden Überempfindlichkeitszustand, bei dem eine Person eine erhöhte Sensibilisierung der Sinne haben kann.

Aber der Leser fragt sich nun sicherlich, warum ist dies so schlimm ist, denn eine erhöhte Sensibilisierung der Sinne während einer Untersuchung ist doch als Vorteil anzusehen, um etwas Paranormales besser zu hören / fühlen / zu sehen? Oder etwa nicht?

Nein, denn durch diese Stimulanzien (u.a. Koffein) nimmt man auf einer höheren "Ebene" oder konzentrierter Gerüche, Berührungen oder Geräusche wahr, die normalerweise nicht unterscheidbar sind, als wenn man sie auf normaler "Ebene" erlebt und somit eine "persönliche Erfahrung" sind.
Eine Person kann ein Muskelzucken haben, täglich geschehen diese Muskelzuckungen unregelmäßig (z.B. wenn sich der Körper entspannt), und wird oft von der Person nicht wahrgenommen. Führt man aber vor oder während einer paranormalen Untersuchung Stimulanzien seinem Körper zu, führt dies zu einer Hyperästhesie. Da wird dann dieses Muskelzucken, welches nun auf erhöhter "Ebene" empfunden wird in Kombination mit einer Erwartungshaltung bzgl. des Auftretens paranormaler Phänomene durch und während des Ghosthuntings zu einer Wahrnehnung, dass man von einem Geist berührt wurde, obgleich es sich tatsächlich lediglich um ein Muskelzucken handelte, welches man immer hat, aber einfach nicht bemerkt, ohne die stimulisierten Sinne.

Ein anderes Beispiel könnte eine Person sein, die ein altes Spukhotel besucht und den Ort auch kennt. Während man im sensibilisierten Zustand diesen Ort durchläuft, beginnt sie Tabakgeruch wahrzunehmen. Ein Geruch, der an sich immer da ist, haftend in den Wänden und Gegenständen, den man an sich nicht so wahrnimmt, aber in diesem Zustand können die stimulisierten Sinne weit aus mehr wahrnehmen. Diese erhöhte Sensibilität in Kombination mit dem an sich, sich immer noch dort befindlichen Tabekgeruch dann die Idee, dass ein Geist anwesend sein kann - dadurch bedingt hat sie eine für sich gespenstische Erfahrung. Diese Erfahrung in dem Hotel ist aber dann nicht real, weil der Geruch immer anwesend ist, aber normalerweise nicht im natürlichen Zustand der Sinne wahrgenommen wird.

Hyperästhesie funktioniert auch auf andere Weise. So kann ein Medium jemand sein, das seinen eigenen Verstand manipulieren kann (oder auf andere Weise), um eine Hyperästhesie zu erreichen. Während das Medium in diesem Zustand ist, kann es nützliche Informationen wahrnehmen, über ihren jetzt sensibilisierten Sinne, wie subtilen Gesichtsausdruck, Körperbewegungen oder Sprachtöne, die man in einem normalen Zustand nicht bemerken würde. Das Medium kann dann Fragen beantworten oder den Verlauf einer Sitzung  über die Interpretation ihres hyperästhetischen Zustands ändern.

Paar Fragen, die sicherlich auftauchen:

1.) Wenn zwei Menschen den gleichen "Tabakrauchgeruch" riechen, schließt dies die Hyperästhesie einer Person aus?

Nein, einfach weil die Kraft der Suggestion unglaublich stark ist. Zum Beispiel präsentierte Slosson 1899 eine Studie über die räumlich-zeitliche Verbreitung von mehrdeutigen Wahrnehmungen unter einer Gruppe von Beobachtern. In einer Demonstration im Klassenzimmer schüttete er Wasser über einen kleinen weißen Wattebausch und gab seinen Schülern den Glauben, dass ein chemischer Geruch, den man nie zuvor roch, ausgestoßen wurde. Innerhalb von 15 Sekunden behaupteten die Schüler in der ersten Reihe, sie könnten den Geruch riechen, dann kamen die Schüler hinten, innerhalb weniger Minuten konnten drei Viertel der Klasse den Geruch riechen. Leiden die Schüler an olfaktorischen Halluzinationen oder Verbeugungen gegenüber Gruppenzwang, wollen sie nicht "ausgelassen" oder "anders" sein als ihre Altersgenossen? Was auch immer der Grund ist, Slossons Studie kommt zu dem Schluss, dass Halluzinationen des Geruchs leicht durch Suggestion ausgelöst werden können.

2.) Wenn wir uns also nicht auf unsere Sinne verlassen können, wie quantifizieren wir paranormale Phänomene während der Untersuchungen?

Ganz einfach, man kann es nicht. Die Wahrheit ist, dass kein Geist jemals von irgendjemand bestätigt, gefangen und untersucht, studiert oder gemessen wurde. Wenn es so wäre, wäre die wissenschaftliche Gemeinschaft überall, und alle Ghosthunter / Geisterjäger / Paranormale Ermittler würden aus jedem angeblichen Spukort "herausgeschubst" werden, so dass wissenschaftliche Forschungsteams mit endloser Finanzierung durch die Regierung und den privaten Sektor die Geister studieren könnten .

Ob Sie diese Erklärung mögen oder nicht, es ist die Wahrheit, es gibt absolut keinen Beweis für existierende Geister. (Anmerkung Tom: Es gibt lediglich Hinweise und Indizien, Thesen)

Das sollte dich nicht davon abhalten, nach draußen zu gehen und nach einem Geist zu suchen. Achte nur darauf, ob du das tust, dass deine Beweise und die Art und Weise, wie du sie gesammelt hast, der wissenschaftlichen Überprüfung standhalten ... ansonsten wird die  Geisterjagd nur nach einer mit Nervenkitzel und Spaß und persönlicher Erfahrung!
 

Freitag, 17. August 2018

Movie "Ghosthunter" - Filmhinweis nebst Trailer

Bin mehr durch Zufall auf diesen Film nun gestoßen, nachdem jemand aus meiner Freundesliste bei Facebook die Fanpage geliket hat.


Der australische Film handelt von einem Sicherheitsbeamten, der in seiner Freizeit Geisterjäger ist. Er selber ist seit Jahren auf Suche nach seinem verschollenen Vater und versucht nach einer traumatischen Erfahrung durch den Tod seines Bruders und eines Verkehrsunfalls Erinnerungslücken zu schließen.

Inwiefern er wirklich mit Paranormalem zu tun haben wird... abwarten, aber er hat auf jeden Fall die Neugierde in mir geweckt ihn sehen zu wollen. Denn die Story an sich klingt interessant und bei so manch einem Ghosthunter haben auch derartige persönliche Schicksalserlebnisse nicht zuletzt dazu geführt, dieses Hobby auszuführen. Im Grunde ein Film aus dem Leben und weitaus realitätsnaher als "Ouija" oder "Heilstätten".

Hier sind die Links zu der Facebook-Seite des Films und der Homepage

Wer aber Horror erwartet, könnte wohl entäuscht werden.

Euer Tom Pedall
www.ghosthunter-nrwup.de

Facebook-Gruppe: Das Paranormale