Samstag, 26. Oktober 2019

26102019 Das Portal von Steve Huff #huffparanormal #geisterjagd #geisterjäger #geisterstimmen

 Aufgrund einer aktuellen Unterhaltung mal ein ergänzender Artikel zu dem Portal. Zu diesem Gerät habe ich schon manches geschrieben:

Das "Portal" ist kein Empfangsgerät, sondern ein Wiedergabegerät (simpel ausgedrückt). Die Wiedergabe funktioniert nur, wenn ein anderes Gerät angeschlossen wird, welches alles einspeist (Quelle). Quelle sind Spirit Boxes, Ghost Radio, Div. Apps (zB Portal-App von Steve Huff), eigene erstellte Tondateien. Die handelsüblichen Apps besitzen Datenbanken mit Wortschätzen, überwiegend aus der paranormalen Thematik und werden ganz offensichtlich mittels Random-Funktion (Programmierung) ausgeworfen. Da es Wortschätze sind, die zur paranormalen Thematik passen, ist der Zufall recht hoch, dass etwas "Passendes" kommen kann - oder man bastelt sich zu dem Wort die Zusammenhänge zu einer Geistergeschichte, Spukort oder anwesenden Personen.

Ich habe erst vor ein paar Wochen mit einem Programmierer gesprochen und der bestätigte mir, dass jeder, der wesentliche Ahnung von Programmierung hat und weiss, wie man solche Apps aufbaut, auch seine eigene Wortschatzdatenbank zusammenstellen kann (in beliebiger Sprache), um solche Apps zu kreieren.

Wenn man all diesese nicht berücksichtigt, dann kommen dererlei Apps und Geräte, wie das Portal, als "Zauberkasten" an, über die man auf jeden Fall Livekommunikationen führen kann.

Man darf bei all dem "High Tech"-Geräten auch nicht vergessen, dass Ghosthunter-Equipment sich wirtschaftlich lohnt.

Als die ersten Portale auf den Markt kamen, lagen die Preise bei etwa 3-4 Tsd EUR. Mittlerweile sind die schon was günstiger.

Beispiel: Vor ein paar Monaten hat Steve Huff eine neue "verbresserte" Spirit Box herausgebracht. Er nahm einfach einen herkömmlichen Radioempfänger und baute seine "Technologie" ein. Der Verkaufspreis bei EBAY lag bei über 2 Tsd. EUR Bei Recherchen konnte ein Teamkollege herausfinden, dass eines der Ursprungsgeräte auf dem asiatischen Markt gekauft wurde und zwar für weniger als 10 EUR.

Oder so ein K2 (EMF-Messgerät) - Kaufpreis liegt bei ab 50 EUR. Die Produktion und verbauten Teile liegen zusammen weit drunter.

Mit dem Wunsch der Menschen nach Kontakt mit Verstorbenen wird in vielen Bereichen viel Geld gemacht und da spielt die Ahnungslosigkeit dieser Menschen eine große Rolle bei der Vermarktung - nicht nur von Geräten.

Kurz und knapp

Euer Tom

Mittwoch, 18. September 2019

Die kleine rumänische Hundeseele… #Auslandstierschutz #strassenhunde


Ich wurde im Frühjahr zusammen mit meinen vier Geschwistern im Unterholz am Rande eines Ackers geboren, der außerhalb einer Stadt lag. Mit der Zeit brachte uns unsere Mutter in eine kleine Höhle im Wald, wo es trocken war. Sie war oft lange weg, um auf Futtersuche zu geben. Die Zeit nutzten wir zum Spielen und zum Schlafen, um darüber zu vergessen, welchen Hunger wir hatten.

Eines Tages, als wir einmal außerhalb der Höhle uns aufhielten, humpelte ein alter großer Hund mit nur noch einem Auge und stark ausgeprägten Narben am Hals vorbei. Mit unseren knapp sechs Wochen liefen wir voller Neugierde zu ihm. Er blieb stehen und musterte uns. Als er sprach war er sehr warmherzig und sanftmütig aber auch warnend. Er erzählte uns, dass er einst jahrelang auf einem Hof gehalten wurde. An einer kurzen schweren engen Kette, die ihm in jungen Jahren angelegt wurde, aber trotz seines Wachstums nicht vergrößert wurde, so dass sie sich mit zunehmendem Alter in seinen Hals eingrub. Daher rührten auch seine Narben, von Wundmalen und Entzündungen. Als er 10 wurde, heute ist er 12 Jahre alt, kam ein junger Hund auf den Hof und nahm seine Stellung ein. Er selber wurde vom Hof gejagt und als er nicht gehen wollte, nahm der Bauer seine Schrotflinte und schoss auf ihn. Nicht genug der Schmerzen durch die Wunden am Hals, die nach Abnahme der Kette aufbrachen, so spürte er jede einzelne Schrotkugel die sich in seinen Hinterlauf bohrte. Trotz seiner Verletzungen und Schmerzen begann er zu rennen, soweit man es noch rennen nennen konnte und fand weit entfernt an einem Bachlauf einen Unterschlupf unter einer kleinen Hütte. Es war seltsam für ihn, verjagt und verletzt worden, obgleich er doch nichts falsch gemacht hatte. Sehnsuchtsvoll schaute er hinaus in die Abenddämmerung und langsam an wurde es dunkel und er schlief vor Erschöpfung ein. Mit den ersten Sonnenstrahlen erwachte er, auch weil er das Klappern eines Fahrrades hörte. Neugierig, aber auch mit Angst schaute er hinaus und sah, wie jemand ein Fahrrad an einen Baum abstellte und zum Eingang der Hütte ging, unter der er selbst lag. Die Schritte hielten plötzlich inne und dann sah er den Kopf eines alten Mannes vor sich. Weisse Haare und Bart, die die tiefen Furchen in seinem Gesicht verbargen. Der Mann schaute traurig auf ihn, besonders als er die blutenden Eintrittswunden der Schrottkugeln sah. Er stand dann auf und in die Hütte. Man hörte ein Rumpeln und Klappern und wenige Minuten später war er wieder zu sehen. Er legte eine Decke auf die Wiese, stellte da flache Schüsseln drauf und kam zum Hund zurück. Der alte Mann deutete ihm an, dass er doch herauskommen könne und sprach dabei sehr freundlich. Trotz seiner Furcht durch das Erlebte kroch er hervor und humpelte stark. Der alte Mann brachte ihn zur Decke, auf der eine Schüssel mit frischem Wasser, einem zerteilten Fisch und jede Menge Tücher lagen. War das echt für ihn? Er hielt inne, da er es nicht glauben konnte, dass das für ihn sein könne, aber es war so. Der alte Mann umsorgte ihn so gut er konnte und kümmerte sich auch um seine Wunden. Mit der Zeit baute sich Vertrauen auf und er durfte hier leben und einfach Hund sein. Abends saßen er und der Alte am Bach und schauten zusammen in den Sonnenuntergang. Er erlebte ein Leben, welches er so nicht kannte und was sich toll anfühlte. Nur eines Tages kam der alte Mann nicht mehr, nie mehr und er musste gehen, da das Haus abgerissen und er erneut verjagt wurde. Dies war vor wenigen Tagen und heute erzählte er uns seine Geschichte.

Er wusste nicht, wohin der Weg ihn noch führen wird, aber es wird noch ein hartes und beschwerliches Leben ein und er sich keine große Hoffnungen machen durfte, dass er noch viel älter wird.

Mit den mahnenden Worten, dass sie sich vor Menschen hüten sollen, da es nicht alle gut mit ihnen meinen verließ er uns humpelnd und wir schauten ihm nach, bis er nicht mehr zu sehen war.

Wenig später kam unsere Mutter zurück und die Zeit ging dahin. Wir wurden größer und immer forscher was das Erkunden der Umgebung anging. Dabei trafen wir auch hier und da auf Artgenossen und spielten und gingen gemeinsam auf Entdeckung und Futtersuche. Dabei stießen wir in der Nähe eines Dorfes auch auf Stellen, wo uns die Bewohner Futter und frisches Wasser immer hinstellten. Scheinbar hatte der Alte recht und es gibt doch auch gute Menschen. Die Wochen zogen sich so dahin.

An einem frostigen Morgen im Herbst fielen die ersten Schneeflocken, aber unsere Mutter war nicht da. Wir dachten uns nichts dabei und gingen unseren Erkundungen und der Futtersuche nach. Ich kam an einem großen Gebüsch vorbei als ich Pfoten reglos auf dem Boden liegen sah. Ging dann weiter und aus den Pfoten wurden Beine und je weiter ich um das Gebüsch herum ging, desto mehr sah ich. Was ich sah, zerbrach alles. Dort lag unsere Mutter auf der Seite in einer großen Blutlache und daneben ein blutverschmierter Spaten. Ich ging zu ihr und versuchte sie zu bewegen, aber kurz danach tauchten zwei Männer auf, die ein widerliches Grinsen im Gesicht hatten und mit einer Mischung auf Angst, Hass und Trauer rannte ich, ich rannte und rannte und stolperte dabei manchmal über Äste, aber ich konnte nicht aufhören zu rennen. Als ich zu erschöpft zum Weiterrennen war blieb ich stehen und blickte mich um. Ich war in der Nähe des Dorfes, wo Menschen lebten, die uns Futter und Wasser gaben. Aber ich konnte nicht an Nahrung denken, ich hatte immer noch das Bild vor Augen von unserer Mutter und dem vielen Blut. Hier konnte ich nun nicht bleiben, so dass ich mich entschloss zu meinen Geschwistern zu gehen.

Als ich an unserer Behausung ankam sah ich niemanden, aber dafür viele große Fußabdrücke und ein Gegenstand. Eine gebrochene Stange aus Holz mit einer Metallschlaufe. An der Metallschlaufe hingen Haare und ich musste feststellen, dass die Haare einem meiner Geschwister gehörten. Sind alle weg? Leben sie noch? Wo sind Sie? Ich weiss es nicht und ich versuchte der Spur nachzugehen. Bei der Fährtensuche war ich so konzentriert, dass ich bei der Überquerung einer Strasse den heranrasenden SUV nicht wahrnahm. Ich spürte einen heftigen Schlag gegen meinen rechten Hinterlauf und wurde mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Ich landete in einem Graben und es wurde dunkel um mich herum.

Als ich wach wurde befand ich mich in einem Käfig, kaum 1x1 m groß und mit Fäkalien auf dem Boden. Ich blickte mich um und am liebsten hätte ich meine Nase zugebunden, da überall nur Fäkalien lagen und reihenweise solche kleinen Käfige, wie meiner, mit Artgenossen. Ich wollte aufstehen, aber es war nur schwer möglich, da mein Hinterlauf steif war.

Tag ein, Tag aus die gleiche Prozedur. Zwei Mal am Tag am ein Mann oder eine Frau und füllte unsere kleinen Näpfe auf. Das Futter schmeckte nicht, aber keiner will verhungern.

Es ist hier immer viel los und lautes Gebelle und Gewinnsel, außer wenn die Männer mit ihren Kitteln kommen breitet sich eine gespenstische Ruhe aus und man hört zwar hier und da ein Aufbellen und angstvolles Fiepen, aber es liegt Angst in der Luft. Ich habe von Zwingernachbarn gehört, dass diejenigen, die abholt werden, nie wieder gesehen werden. Bekommen sie die Freiheit? Keiner von uns kennt die Antwort.

Ein paar Tage später kommen wieder die Männer mit den Kitteln und bleiben vor meiner Tür stehen. Ich mach mich ganz klein und kauere mich in eine Ecke in der Hoffnung, dass sie sich mich nicht sehen, da ich keine Überraschungen mag. Es bringt nichts, sie zeigen auf mich, öffnen die Türe und packen mich nicht liebevoll, tragen mich hinaus in den Gang und sperren mich in einen mobilen Käfig. Voller Überraschung erkenne ich den alten Hund wieder, der auf mich und meine Geschwister traf. Unsere Freude über das Wiedersehen war nur von kurzer Dauer, da wir immer mehr Artgenossen in dem Käfig wurden.

Nach einigen Minuten wurden wir in einem kleinen Raum geschoben. Dann schloss man die Tür. Das Licht wurde ausgeschaltet und der Wagen fing an zu vibrieren, da wir alle anfingen zu zittern. Panik machte sich breit. Dann hörte man ein Klacken und ein leises Zischen. Kaum vernahmen wir das Geräusch, überkam mich die Müdigkeit und es wurde schwarz um mich…

Als ich wach wurde stand ich auf einer grünen Wiese mit Bäumen, einem Bach und viele spielende und sich des „Lebens“ erfreuende Artgenossen um mich herum. Schmetterlinge, Bienen und Vögel flogen um her und soweit die Augen reichten war es ein Ort, der Frieden ausstrahlte… und vor allem eines: Freiheit!

Namenlos ging er mit nicht mal einem Jahr über die Regenbogenbrücke, ohne auch nur die Chance auf ein wunderschönes Leben in einer liebevollen Familie zu erhalten oder einfach leben zu dürfen…“

Gewidmet den Straßenhunden von Rumänien und anderen Ländern sowie auch allen anderen Hunden, die abgeschoben und in Tötungsstationen ermordet werden!

verfasst von Tom Pedall, Wuppertal, den 18.09.2019


P.S. Dank vieler kleinerer und größerer privater Shelter/Tierheime, die wirklich auch seriös arbeiten und wo das Tierwohl im Vordergrund steht, gelangt zumindest ein kleiner Teil der „Straßenhunde“ in sichere Obhut. All jenen möchte ich Danke sagen, dass es Euch gibt, die kleine Archen der Hoffnung und Sicherheit betreiben und unterstützen, so dass eine solche Geschichte, wie die von mir verfasste, auch das ein oder andere Mal glücklich endet. Ich selber werde im kommenden Jahr wieder in Rumänien zu sein und zusamen mit Tierschützern dahin gehen, wo man sie vor Ort finden kann und natürlich auch wieder das Tierheim besuchen, wo wir dieses Jahr waren. Über die 2. Reise wird es auch einen Artikel und Podcast geben, wie über die erste Reise.

#strays #adoptnotshop #tierschutz #Auslandstierschutz #tieresucheneinzuhause #hunde #Straßenhunde

Donnerstag, 5. September 2019

Warum mache ich das Ghosthunting? #geisterjagd #paranormales #spuk

Eine Frage, die mir mitunter schon den Öfteren gestellt wurde und die man wie folgt beantworten kann: 


Natürlich um Menschen, die über Spukvorkommnise/paran. Phänomene berichten und oftmals auch Ängste haben, ihnen diese zu nehmen und den Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.

Aber es sind ja nicht nur Privatfälle, mit denen man sich beschäftigt, sondern auch Untersuchungen von Locations, Spukgeschichten, Durchführung von Langzeitprojekten, um u.a. Mythen/Ritualen, esoterischen Thesen und Vorstellungen auf den Grund zu gehen.

Gerade wenn es um Mythen, Rituale, esoterische Vorstellungen und Thesen geht sehe ich es auch als Aufgabe an, rote Linien eben in der Esoterik / Religionen zu überschreiten und jenes zu ergründen, wo andere Angst davor haben, um herauszufinden, was wirklich daran ist. Man ist in gewisser Weise ein Abenteurer.

Sehr oft bekomm ich zu lesen, dass wenn man sich mit Geistern und Dämonen u.a. beschäftigt bzw. sich durch Gläserrücken damit abgibt diese Konfrontation nicht überleben werde, mich einer Besessenheit aussetze oder sogar die Psyche schwere Schäden davontragen wird, weil ein Poltergeist oder Dämon mich heimsucht. Solche Warnungen stammen zum einen von Menschen, die in dem Glauben daran so gefangen sind, dass dies absolute Realität für sie ist (Dämonenbeschwörer, Schwarzmagier u.a.) oder von jenen, die diesen Thesen aufsitzen, weil man sie ihnen einsuggeriert hat oder zu guter Letzt noch von Menschen, die über drei Ecken von Opfern gehört haben. Aber natürlich auch von Menschen, die von eigenen Erlebnissen berichten; aber sind diese -gerade Dämonenerlebnisse- Erlebnisse von realen Dämonen oder basieren die Erlebnisse auf Vorkommnisse, die man in emotional aufgewühlten Momenten durchlebt und weil man es vielleicht nicht anders kennt durch Schilderungen im Internet dann als Dämonen-Phänomene einstuft? Gerade solche Vorkommnisse aufzuklären und denen auf den Grund zu gehen, sind eine Herausforderung im Ghosthunting, welches für mich einen wesentlichen Teil der Tätigkeit als Ghosthunter/Ermittler auch ausmacht. Dies bedeutet nicht, dass man den Betroffenen keinen Glauben schenkt, denn sie haben die Vorkommnisse so für sich auch erlebt (zB aufgrund einer Schlafparalyse), aber ist doch auch wichtig, dass man genauer hinschaut und hier und da einen anderen Denkansatz zur Lösungsfindung mit reinbringt.

Bei all dem was ich als Ghosthunter (und davor) schon gemacht habe, wo der ein oder andere externe „Kollege“, Medium, Geistheiler, Schwarzmagier, Relegionsfanatiker u.a. die haarsträubensten Warnungen aussprachen bzw. sprichwörtlich sich die Buxe füllen, wenn sie an ihre eigenen Warnungen glauben würden, da müsste ich schon zig Mal die qualvollsten Tode gestorben sein, Poltergeist- und Dämonenparties hier gefeiert werden und eine Goldquelle für Psychopharmaka-Hersteller sein. Nur ist all dies nicht Fall und man sollte lieber mal anfangen jene zu hinterfragen, aus welchen Beweggründen sie solche Warnungen aussprechen und ob sie da wirklich auch dran glauben. Da kristallisiert sich dann schnell auch mal so manch Unehrenhaftes heraus. Auch wenn man genauer nachhakt und regelrecht auf den Zahn fühlt kommt so manches Nichtparanormales oder gar Schaumschlägerei heraus. Leider ist es mitunter auch in der paranormalen / esoterischen Community so, dass wenn man sich bestimmte Betitelungen aneignet (Medium, Geistheiler, Schwarzmagier - nur um ein paar mal exemplarisch zu nennen), die Aussagen eine andere Gewichtung haben - mit manchmal fatalen Folgen für Dritte.


Auf den Zahn fühlen ist eine gute Überleitung zu einem der nächsten Artikel :-) und ich gebe einen Hinweis "Testergebnis 0,0% Übereinstimmung"

Euer Tom aus Wuppertal



Harry Potter Bücher = Teufelszeug?

Durch die Medien wabbert gerade so eine Meldung, wonach an einer Schulde in den USA die Harry Potter-Bücher verbannt wurden, da sie lt. eines Exorzisten Teufelszeug sind und die darin niedergeschriebenen Rituale und Zaubersprüche realistisch sind und funktionieren sollen. Eine Meldung, die zu absolutem Schmunzeln führt, wenn man aufgeklärt ist. Aber der Clou an der ganzen Sache ist doch, dass wenn ein Buch mit der Sammlung von Potters-Zaubersprüchen und Ritualen aus dem Mittelalter stammen und ein verstaubtes Exemplar in einer Bibliothek aufgefunden werden würde, sich Esoteriker & Co. darauf stürzen und den Inhalt als „echt“ deklarieren würden.

Dienstag, 16. Juli 2019

Ghosthunter/Ermittler & Gewissen, geht das? #geisterjäger #diegeisterjäger #spukort

Ich sichte gerade meine Aufzeichnungen über meine persönlichen Erlebnisse seit meiner Kindheit, die ich schon einmal niederschrieb. Diese will ich in einem der nächsten Podcasts in meinem YouTube-Channel veröffentlichen - um zum einen zu zeigen, dass auch ich meine Erlebnisse hatte und habe und zum anderen wäre es für die Zuhörer interessant und wer weiss, evtl. hatten die ein oder anderen auch ähnliche Erlebnisse, mal von den üblichen Phänomenen abgesehen.


Bevor ich zum Wesentlichen komme, erlaubt mir einige Ausführungen zur "Vorgeschichte":

Beim Lesen der  Niederschriften bin ich an einem Punkt bzw. Umstand hängengeblieben der einen Bezug zum 2. Weltkrieg hat und dabei geht es nicht um unsere bekannte Infrarot-Aufnahme aus dem Gebiet der Hürtgenwaldschlacht, sondern aus meiner Familie.

Meine luxemburgische Großtante und ihr Mann gaben während der Besetzung von Luxemburg in Echternach befreundeten Juden Unterschlupf und ich hatte erst kürzlich einen Kontakt zu einem der jüdischen Nachfahren. Was ich selber aber erst vor wenigen Wochen von meiner Mutter erfuhr war, dass mein luxemburgerischer Urgroßvater, der Vater meiner Großtante und ihrer Schwester, die meine Großmutter war, während der Besatzungszeit aus der Bevölkerung herausgepickt wurde und vor ein Erschießungskommando der Wehrmacht gestellt wurde. Zivilisten sollten erschossen werden, weil die Bevölkerung sich zu recht weigerte Namen von Mitgliedern der Luxemburger Resistance bekannt zu geben. Durch ein Eingreifen des Ehemannes meiner Großtante, der eine Respektsperson war und was zu sagen hatte, konnte verhindert werden, dass der Schießbefehl ausgesprochen wurde. Die Namen der Mitglieder der Resistance wurden nie verraten. Das tragische war, dass mein Urgroßvater, der vor den Gewehrläufen stand seit dem nie wieder ein Wort sprach und 1947 dann still starb. Mein belgischer Großvater musste sich vor den Häschern der Gestapo verstecken, da er aus einem Gefangenlager geflohen war und leider wurde er dann später doch aufgegriffen und musste Zwangsarbeit in einem Flugzeugmotorenwerk ableisten; er überlebte den Krieg, wie alle Angehörigen meiner Familie.

Seit meiner Jugend interessiere ich mich ja nicht nur für Paranormales, sondern auch besonders für Geschichte und ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich seit meiner Jugend politisch gesehen antirechts stehe und besonders ein Gegner von rechtsradikalen/rechtsnationalen Gesinnungen bin und Antisemitismus verurteile. Diese politische Haltung hat mir in der Frühzeit meiner Ghosthuntertätigkeit schon Ärger mit anderen "Kollegen" gebracht, die u.a. dem Selbstverwaltungs-/Reichsbürgertum nahestanden und vielleicht noch stehen.

Vielleicht fragt Ihr Euch gerade, was hat das denn mit Mystery und Paranormalem zu tun? Dass erkläre ich Euch nun:

Als Ghosthunter untersucht man viele Locations, die mitunter sehr geschichtsträchtig sind. Ich möchte auch nicht verschweigen, dass ich nicht abgeneigt wäre zB Orte wie die Wolfsschanze oder den Obersalzberg bzw. den Bunker unter der Berliner Reichskanzlei zu untersuchen. Sämtliche Orte sind aber geschliffen worden bzw. gesprengt oder überhaupt nicht mehr zugänglich. Es ist nun einmal so, dass man als Ghosthunter sich auch zu solchen Orten hingezogen fühlt, weil schon die  Möglichkeit besteht, dass man dort etwas interessantes aufnehmen könnte und genau dann fliegt lauthals der Vorschlaghammer auf den Tisch, der auf seinen Seiten das Wort "Gewissen" eingraviert hat. Denn angenommen man würde bei einer dieser drei Locations eine Tonaufnahme erhalten, die aufgrund des Gesprochenen und zu Verstehenden eine oder mehrere klare Antworten zu gezielten Fragen evtl. das Vorhandensein einer bekannten Person oder eines Angehörigen der Wehrmacht oder einer anderen deutschen Waffengattung nahelegen oder evtl. sogar bestätigen - die Aufnahme würde nicht publiziert werden. Ja ihr lest bzw. im Podcast hört ihr es richtig - es würde keine Veröffentlichung der Aufnahme erfolgen.

Der Drang eine interessante Aufnahme zu publizieren überwiegt nicht das Gewissen und die Verantwortung. Denn als Ghosthunter der paranormalen Phänomene nachgeht und Locations untersucht, ob es dort Hinweise auf Paranormales gibt hat man auch eine Verantwortung gegenüber jenen, die die Arbeiten und Ergebnisse verfolgen. Viel zu leicht kann man zur Meinungsbildung und Meinungsmanipulation beitragen, gerade auch dann wenn man  Gerätschaften aus der den "Ghosthunter-Spitzentechnologie-Werkstätten" einsetzt.

Und ich könnte es mit meinem Gewissen und der auch mir obliegenden Verantwortung nicht vereinbaren, wenn man aufgrund der Offenlegung der konkreten Ergebnisse vielleicht dann dazu beiträgt, dass diese oder jene Location zu einem Wallfahrtsort für Braunhemden wird.

Ferner gibt es auch Locations, wo man definitiv keine Genehmigungen für bekommt und dies habe ich nich erfunden, sondern weiss es u.a. aus der Korrespondenz mit der zuständigen Ansprechpartnerin des KZ Bergen Belsen. Orte, die ich persönlich niemals für eine Untersuchung aufsuchen würde. Auch da sollte man aus Gewissensgründen von einer solchen Abstand nehmen.

Wie denkt Ihr darüber?  Ist meine Haltung nachvollziehbar oder sagt ihr, die Ergebnisse müsste man veröffentlichen?

Euer Tom

P.S. Kennt Ihr schon die beiden YouTube-Kanäle und habt die Glocke aktiviert? Nein? Macht es, sonst verpasst ihr die neuen Videos :-)

Ghosthunter-NRWUP & RLP
https://www.youtube.com/user/GhosthunterNRWup
TomsTalkMystery
https://www.youtube.com/channel/UCQdEWdE_s_SL1BSIe4lAANA



Samstag, 13. Juli 2019

Gestresste Geister … ?

Wer mich kennt und meine Artikel bzw. Podcasts verfolgt wird sich bestimmt auch an einen Artikel erinnern, wo ich  über Poltergeister erzählte und darum bat, dass ihr mal versucht auch aus der Sicht eines Geistes auf die diesseitige Welt zu blicken, um so ein Gespühr dafür zu bekommen, dass so manche Phänomene die hinlängs als „negativ“ oder gar „gefährlich“ eingestuft werden, wohl eher das Resultat eines Missverständnisses sein können.

Einen solch ähnlichen Artikel haben wir hier vor uns: „Gestresste Geister … ?“

An sich kam mir die Idee zu diesem Artikel als ich über das Waverly Hills Sanatorium in den USA geschrieben habe. Waverly Hills Sanatorium sagt bestimmt den meisten von Euch etwas. Es gilt als einer der Hotspots für paranormale Untersuchungen mit einer potentiellen Möglichkeit auf interessante Aufnahmen. Ähnlich verhält es sich mit Leap Castle oder den Hellfire Caves in Irland, der Hoia Baciu Wald in Rumänien, um nur ein paar Locations zu nennen. Solche Locations sind zweifelsohne interessant für uns, die auch aktiv Ermittlungen / Untersuchungen vor Ort durchführen. Aber, nun kommt das große aber: Könnte ein zu oft durch Ermittler frequentierter Ort und Vornahme von Ermittlungen / Untersuchungen nicht evtl. auch dazu führen, dass man jene temporär vertreibt, die sich da aufhalten? Und ich meine nicht jene, die sich per se in einer temporären Schleife befinden und dauerhaft die gleichen Handlungen zur gleichen Zeit vollziehen.

Also wenn ich mich so versuche in die Position eines Geistes zu versetzen, der noch in einer Location vorhanden ist, weil er es beispielsweise interessant dort findet und dann immer wieder alle paar Wochen durch Ermittlerteams befragt und einem regelrechten Kreuzverhör unterzogen wird, dann könnte mich das auf Dauer schon stressen und auf den Keks gehen – da es ja oftmals die gleichen Fragen auch sind und dazu führen, dass ich mich dann eher verkrümel. Auch könnte doch die Möglichkeit bestehen, dass durch dieses Gefühl des Getresstseins wiederum Emotionen freigesetzt werden, was dann in einem Poltergeist-Phänomen mündet und zur Panik bei Ermittlern führt.

Eine lustige Variante wäre, dass sich Geister Logenplätze bei einer paranormalen Ermittlung sichern und gegeneinander wetten, was der eine oder der andere nun machen wird. Mal hier und da ein kurzer Jux für die Ermittler einbauen, die kreischend weglaufen, weil  Opa Egon der Ermittlerin an die Schläfe tippte und ihr ins Ohr ein leises „Buh“ hauchte. Oder mal ein Gerät herunterfällt, weil Kunibert damit klarmachen wollte, dass dieses teil total unnütz ist.

Aber wie ist denn Eure Meinung dazu? Habt ihr euch dazu mal Gedanken gemacht, ob zu viele Besuche von Ermittlerteams in kurzen Abständen eher kontraproduktiv sein könnten, da es Stress für dort vorhandene Seelen bedeutet? Sicherlich gibt es unter ihnen welche, die sich mitteilen möchten, aber ebenso auch welche, die ihre Ruhe haben möchten oder meint ihr nicht?

Dienstag, 9. Juli 2019

0300 Uhr Dämonenzeit ...

Oftmals liest man, dass man besonders in der Zeit nach 3 Uhr nachts von Dämonen heimgesucht werden kann, da sie ab dann eine erhöhte Aktivität haben und die Zeitspanne soll bis 0330 oder 0333 oder 0400 gehen. Da gibt es unterschiedliche Aussagen.

Wer mich kennt der weiss, dass ich nicht an Dämonen glaube, aber schieben wir das einfach mal beiseite und beschäftigen wir uns nur mit der Uhrzeit.

Also wenn sie nach 0300 Uhr auftauchen sollen, meint man dann Sommer- oder Winterzeit? Zudem, wie schaut es mit den Zeitzonen aus? Beispiel: Ich stelle mich auf spanischer Seite an die Grenze zu Portugal. In Spanien schlägt es 2:59 Uhr, dann mach ich paar Schritte und überquere die Grenze nach Portugal und da ist es dann 1:59 Uhr. Und genau da liegt auch das Problem mit dieser "These" der Dämonenzeit - denn im Grunde müssten sie dann mit den Zeitzonen mitwandern und Zeitzonen sind eine neuzeitliche Entwicklung. Und ich bezweifel, dass die da drüben oder da unten solche Errungenschaften übernommen haben oder haben die in der Dämonenmensa eine Uhr für jedes Land bzw. mehrere je Land, da ja auch mehrere Länder unterschiedliche Zeitzonen besitzen (zB USA). Die Zeitzonen gibt es seit dem 19. Jahrhundert und die Thesen mit der Dämonenzeit sind älter - von daher müssten sie sich zwangsläufig an die Zeitzonen angepasst haben, was ich doch sehr bezweifel.

Man darf bei allem aber auch nicht vergessen, dass die Zahl 3 eher etwas Religiöses hat und zwar hier mal ein Zitat von Wikipedia (Quelle): 

"In der christlichen Zahlensymbolik ist die Drei das Symbol für die Dreifaltigkeit (Trinität) Gottes aus Vater, Sohn und heiligem Geist. Andere Beispiele sind die Heilige Familie, die Heiligen Drei Könige und die Auferstehung Christi am dritten Tag." 

Falls ihr nachts um oder gegen 0300 Uhr wach werdet, dann könnte eher mit einer inneren Uhr oder einem Biorhythmus zu tun haben oder einfach nur damit, dass man das stille Örtchen aufsuchen muss und seit dann froh, dass es in der Wohnung ist und nicht, wie damals bei meinen Großeltern in Belgien ein kleines Plumpsklo im Garten hinter dem Haus ist.

Euer Tom