Dienstag, 23. Oktober 2018

Cyber-Mobbing, Hintergründe, Erklärungen und Hilfe

"Es ist leicht Steine auf jemanden zu werfen, aber die hinterlassenen Beulen bleiben ewig unsichtbar anhaftend ..."


Seit ein paar Jahren befasse ich mich mit dem Thema Cyber-Mobbing und in vielen Bereichen tritt dieses zu Tage - auch in der paranormalen Community bzw. auch übergreifend in der gesamten grenzwissenschaftlichen Community und darüber hinaus.

Ich möchte daher in diesem Artikel auf ein paar grundlegende Problemkonstellationen eingehen, welche Ursachen u.a. Cyber-Mobbing haben kann, wie es dazu kommen kann und auch Hilfestellungen für Menschen bieten, die davon betroffen sind. Dabei greife ich auch auf persönliche Erfahrungen zurück, die mitunter nicht sehr positiv waren und mich in den Grundfesten schon trafen, da sie menschliche Abgründe aufzeigten.

Auch habe ich mich in meinen nachstehenden Ausführungen/Beispielen bewusst dazu entschieden keine konkreten Namen zu nennen, obgleich alles belegbar wäre. Aber dies würde dem Thema hier nicht gerecht werden, da es hier nicht um mich geht. Und zudem lediglich nur ein Kapitel anheizen, was für mich geschlossen ist.

Also dann starte ich mal mit etwas Grundsätzlichem:

In einem meiner letzten Artikel schrieb ich über die Unterschiede zwischen "Fakes / Fehlinterpretation / Täuschung", da es zunehmend schon auffallend ist, dass Begrifflichkeiten und die dahinter stehenden Definitionen immer wieder durcheinander geworfen werden und somit zu verfälschten Darstellungen und grundlosen Anschuldigen führen kann. Nähre Ausführungen findet ihr hier: https://paramysterynews.blogspot.com/2018/09/klarung-zu-fakes-fehlinterpretation.html

Genauso schaut es auch mit den Definitionen bzgl. Cyber-Mobbing und weitergehenden Klassifizierungen aus, worin oftmals die Saat für ein späteres Cyber-Mobbing gelegt wird. Die Kenntnis von Definitionen sind schon wichtig zur Beurteilung und Meinungsbildung. Von daher möchte ich an dieser Stelle auf ein paar wesentliche Definitionen (nebst weiterer Ausführungen meinerseits) aufmerksam machen, die man bei exemplarisch Wikipedia finden kann:

Definition: Kritik

"Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben. Wie die Philosophin Anne-Barb Hertkorn ausgeführt hat, ist Kritik damit „eine Grundfunktion der denkenden Vernunft und wird, sofern sie auf das eigene Denken angewandt wird, ein Wesensmerkmal der auf Gültigkeit Anspruch erhebenden Urteilsbildung.“[1] Sie gilt im Sinne einer Kunst der Beurteilung als eine der wichtigsten menschlichen Fähigkeiten.[2]

Neben der Bedeutung der prüfenden Beurteilung und deren Äußerung in entsprechenden Worten bezeichnet die Kritik – insbesondere in der Verbform kritisieren ebenso wie monieren[3] und die Monierung[4] – auch eine Beanstandung oder Bemängelung. In früheren sozialistischen Staaten laut Duden auch „Fehler und Versäumnisse beanstandende [öffentliche] kritische Stellungnahme als Mittel zur politischen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung“.[5]"
Quelle: Wikipedia - Link https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik

Definition: Fake-News

"Als Fake News (auch Fake-News oder Fakenews[1]; englisch: fake news [ˈfɛɪ̯k(ˈ)njuːs]) werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten[2] bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien zum Teil viral verbreiten. Zunehmend wurde Fake News auch zu einem politischen Schlagwort und Kampfbegriff. Der Rechtschreibduden, der den Begriff 2017 in die 27. Ausgabe aufnahm,[3] definiert ihn als „umgangssprachlich für in den Medien und im Internet, besonders in den Social Media, in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen“.[4]"Quelle: Wikipedia - Link https://de.wikipedia.org/wiki/Fake_News

Zum Thema Fake-News kann man sogar das Veröffentlichen von falschen Zitaten oder Aussagen, die aus einem Zusammenhang herausgerissen wurden, zählen. Das falsche Zitieren erfolgt dabei nicht ungern mit Vorsatz, denn so kann  man quasi jemandem das Wort im Munde umdrehen und um Dritte zu manipulieren. Vielfach fehlt auch die  Einsicht derjenigen, die falsch zitieren und so werden aus einer Aussage des Zitierten eine Version 2.0, die allein betrachtet oftmals eine andere Kernaussage besitzt. So kann man es sogar auch schaffen, dass Disussionen gesprengt werden, ohne dass es zu einem wirklichen Konsens kommt.  Da ich beruflich im juristischen Bereich aktiv beheimatet bin sowie auch Blog-Artikel schreibe, sehe ich es schon als immens wichtig an, dass man Zitatstellen und Aussagen auch wahrheitsgemäß wiedergibt. Je nach Thema fertige ich auch Screenshots von den Quellen an, damit ich notfalls diese auch belegen kann. 

Definition: Hetze / Hetzkampagnen

"Als Schmutzkampagne werden gezielte Maßnahmen bezeichnet, die den Ruf einer Person, einer Gruppe oder Institution beschädigen sollen. Dazu wird die öffentliche Meinung durch die Lancierung falscher oder verfälschter Informationen sowie entsprechender Meinungen manipuliert. Im Extremfall kann aus der Schmutzkampagne eine Hetzkampagne werden, die die Zielperson(en) durch bewusste Mobilisierung von Hass und Aufrufen zur Gewalt an Leib und Leben bedroht."Quelle: Wikipedia - Link https://de.wikipedia.org/wiki/Hetzkampagne

Definition: Mobbing

"Mobbing oder Mobben steht im engeren Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“[1] Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen, in der Regel ständig bzw. wiederholt und regelmäßig, zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen,[2] beispielsweise in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis[3] und im Internet (Cyber-Mobbing). Typische Mobbinghandlungen sind Hänseleien, die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit.[4]"
Quelle: Wikipedia - Link https://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing

Definition: Cyber-Mobbing

"Mit den aus dem Englischen kommenden Begriffen Cyber-Mobbing, auch Internet-Mobbing, Cyber-Bullying sowie Cyber-Stalking werden verschiedene Formen der Verleumdung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Unternehmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder auch mittels Mobiltelefonen bezeichnet. [...]Cybermobbing gehört zu einer der zentralen Gefahren im Umgang mit Internet und neuen Medien."
Quelle: Wikipedia - Link https://de.wikipedia.org/wiki/Cyber-Mobbing

Soviel zu den Definitionen, die sich bei Wikipedia finden lassen. Der Einfachheit halber habe ich diese von dort genommen, da die Platform allgemein bekannt ist. Es gibt auch andere Quellen die man nutzen kann. Aber so oder so sollte man sich mit diesen Begriffsdefinitionen auskennen, um zu verhindern, dass man Missverständnisse verursacht.

Mal etwas allgemeines zu "Kritik" - betrifft viele gesellschaftlichen und Lebensbereiche - und wie aus anfänglicher Kritik es zu Cyber-Mobbing übergeht:

Oftmals wird sachliche Kritik, die, wenn es nicht unterschiedliche Geschmäcker betrifft, sondern wirklich auf guten (evtl. sogar auf beweisbaren) Fundamenten steht auch gerne mal von Dritten als Angriff ausgelegt, obgleich es einfach nur sachliche Kritik ist. Kritik an sich ist sogar etwas positives, sofern sie natürlich sachlich und emotionsfrei erfolgt, denn durch Kritik kann man auch wachsen und wird zu neuen Gedanken angeregt. Natürlich ist es dabei auch wichtig, dass der Gegenüber auch bereit ist, Kritik als solche anzunehmen und in seinen Überlegungen mit aufnimmt. Ob man Kritik dann beherzigt und umsetzt, ist jedem selber überlassen - aber nachzudenken wäre schon ein Fortschritt. Dies wäre der Idealfall und für unsere Gesellschaft förderlich - aber seit Jahren wird es immer schwieriger; nicht nur im realen Leben, auch in den sozialen Medien.

Bestes Beispiel politische Diskussionen - wenn man es wagt gegen die AfD und rechte Gruppierungen zu sein, wird man als linksradikaler Antifaschist betitelt; auf der anderen Seite, wenn man sagt, dass es ein Fehler war, dass es keinen kontrollierten Zuzug von Flüchtlingen gab, werden jene als Nazis betitelt; wenn man dafür einsteht, dass man Bootsflüchtlinge aus Seenot retten soll, bekam ich schon zu lesen, dass ich dann schuld sei, dass deutsche Frauen und Mädchen von schwarzen Horden vergewaltigt werden.
Ich möchte damit einfach nur sagen, dass es immens schwierig geworden ist, wenn Emotionen mit reinspielen, noch sachliche Gespräche zu führen.

Weg von der Politik und hin zur paranormalen Community, obgleich dies auch auf andere noch Anwendung finden kann:

Nur ist es so, dass leider oftmals Kritik so ausgelegt wird, dass sie aus niederen Beweggründen erfolgt, also aus Neid und Missgunst. Also so, dass seitens der Empfänger sachliche Kritik per se nicht als solche dann wahrgenommen wird. Und so kann dann aus der vorgetragenen Kritik ein ungewollter Bumerang werden, der sich vervielfältig und emotionaler wird. Und wenn Emotionen dann im Spiel sind, wird der Bumerang immer größer und größer und aus einer Mücke wird dann sprichwörtlich ein fiktiver missgünstiger und vor Neid zerfressender Elefant der den Kritikabsender entgegenschlägt und die Wahrheit kann man mit der Stecknadel suchen.

Aber warum wird Kritik (wenn sie ehrlich und belegbar ist) denn oftmals falsch ausgelegt? Dies kann zum einen daran liegen, wie sie vorgebracht wird (beispielsweise wenn darin schon Emotionen vorhanden sind) und zum anderen aber auch daran, dass der Kritisierte keine Kritik duldet - da spielt auch manchmal ein wirtschaftlicher Faktor mit eine Rolle sowie persönliche Bestrebungen. Beispiel: Medium / Kartenleger / Esoterik-Shop usw. In diesem Bereich ist es schon recht problematisch, wenn man sich kritisch äußert und da kann die Kritik noch so sachlich sein. Ein anderer Grund warum Kritik oder kritische Anmerkungen nicht geduldet werden, sind die (oftmals auch gezielte) Heroisierung, Glorifizierung und Verherrlichung bestimmter Personen die einen Kult um sich herum entstehen lassen wollen - hat man in vielen gesellschaftlichen Bereichen und Communitys (zB Musiker, Sportler usw.). Aber darüber werde ich wenn in meinem Buch ausführlicher schreiben.

Nicht selten schalten sich Dritte noch mit ein, die sogar selber nur eine emotional beladene wahrheitswidrige Darstellung kennen, um jemand Unliebsamen fertig zu machen, weil sie meinen damit etwas gutes zu tun und jenen, den sie glorifizieren oder mit befreundet sind zu schützen und zu unterstützen.

Und wer dann dabei mitmacht, fragt nicht wirklich mal den Betroffenen, ob dies, was der Anprangernde/Täter sagt überhaupt der Wahrheit entspricht. Die Vorwürfe brauchen nur entsprechend vorgetragen werden und wenn das Opfer an sich unbeliebt/unbequem ist, fällt es um so leichter einfach mitzumachen und die Lawine ist im Rollen. Aber auch in solch einem "Stadium" sollte man versuchen gerecht zu handeln - was aber sehr vielen schwer fällt.

Cybermobbing bzw. auch jenes im realen Leben wird "gerne" genutzt, um irgendwen, der/die nicht der Norm entspricht oder dessen Nase einem nicht passt nicht nur fertig zu machen, sondern auch aus dem Weg zu räumen / zu vertreiben. Hatten wir nicht alle jemanden in der Schulklasse, der immer die Prügel bezog oder dem man die Butterbrote abzockte?  

Aber warum schreibe ich das Vorstehende?

Um zum Nachdenken anzuregen, dass man in der Gesellschaft wieder anfängt, zu einer gesitteteren Streitkultur/Diskussionsführung zurückzukommen, wo besonders persönliche Angriffe keinen Platz haben. Denn man weiss nie, wie der gegenüber, auf der anderen Seite des Bildschirmes wirklich reagiert und es empfindet, weil man die Betroffenen oftmals persönlich gar nicht kennt.

Zum einen, weil es leider immer wieder vorkommt, dass Menschen, die von Cyber-Mobbing bzw. auch Mobbing im persönlichen/schulischen/beruflichen Umfeld betroffen sind, sich in einen Suizid flüchten. Oder sich auch in psychologische Behandlung begeben müssen.

Ferner kenne ich aus meinem Berufsleben auch Betroffene, da ich mitunter auch im sozialen Bereich schon gearbeitet habe.

Und zum anderen, weil ich selber (u.a.) vor knapp vier Jahren Opfer gewesen bin. Da wurden von "Kollegen" fiktive Geschichten und abgeänderte Sachverhalte u.a. über mich in der Community in die Welt gesetzt und die Krönung waren anonyme Drohanrufe. Diese Geschichten wurden dann u.a. von anderen aufgegriffen und weiter ausgeschmückt, so dass ich nur Facebook aufmachen brauchte und schon gab es den neuesten übelsten Tratsch u.a. über mich zu lesen. Ich nahm mir vor, nicht mehr reinzuschauen, aber es blieb nur beim Vorhaben, da ich insgeheim hoffte, dass es von alleine aufhören würde.

Es machte mich derartig fertig, dass ich nach kurzer Zeit nicht mehr konzentriert bei der Arbeit war. Versuchte Rechtfertigungen versandeten und dafür wurde der nächste Spieß rausgeholt.  Meine Gedanken kreisten nur noch über dieses Gehetze - was mich besonders traf war, dass Menschen ("Kollegen"), die sich angeblich als sehr gute Freunde betitelten, mich im Stich ließen - obgleich sie wussten, dass es Lügen waren. Irgendwann war der Punkt erreicht, wo ich temporär schon Gedanken hatte, die nicht gut waren - und schon davor stand zu sagen, dass sollte es noch schlimmer werden, ich mich freiwillig ins Krankenhaus begebe, um einem "Kurzschluss" zuvorzukommen. Da suchte ich dann den Kontakt zu Außenstehenden (u.a. meiner damaligen Arbeitgeberin) und konnte aus dem "Sumpf" herausgezogen werden, da sie die Situation objektiv einschätzen konnten und man mir auch eindringlich riet, dass ich einen Cut mache und für einige Zeit aus Facebook rausgehen solle.

Ich beherzigte die Empfehlung und nach einigen Tagen bekam ich langsam an Abstand zu allem und bis auf wenige -noch wirklich gute- Kontakte, wo ich wusste, dass diese kein falsches Spiel spielen, die Freundschaften beschränkte. In den weiteren Wochen beschritt ich den Rechtsweg (u.a. Schiedsmann und Unterlassungsaufforderung). Kurze Zeit danach kehrte Ruhe ein. Dies zeigte mir, dass offensichtlich Täter nur eine Sprache verstehen und folglich würde ich gar nicht mehr lange fackeln und jederzeit wieder juristische Schritte einleiten.

Mittlerweile kann ich mit dieser Erfahrung besser umgehen. Auch das darüber schreiben hilft mir da sehr - ich hatte damals zig Seiten für mich vollgeschrieben. Diese Erfahrung zeigte mir einfach, dass Freundschaften oftmals nur Fassaden sind und der Schritt zur Heuchelei schnell getan ist. Aber die Erkenntnis hilft auch, objektiver zu sein und gleichzeitig genauer hinzusehen.  

Wenn man bedenkt, dass sich Menschen, die Dienstleistungen (ob entgeltlich oder ehrenamtlich) anbieten und für andere Menschen arbeiten dann auf Lügen und unwahre Geschichten zurückgreifen, um an sich nur besser zu stellen, dann fragt man sich inwiefern sie aufrichtig und ehrlich ihre Dienste vollziehen können.

Aber genug zu dem Thema und ein für mich geschlossenem Kapitel. Um Betroffenen zu zeigen, dass es auch ein "danach" gibt, dafür habe ich die vorstehenden Zeilen mit meinen persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen geschrieben.

Was für Möglichkeiten haben Betroffenen um Hilfe zu bekommen?

Erster oberster Rat wäre, einen cut zu machen und die Aktivitäten und Aufenthalt in den sozialen Medien (sofern dort das Cyber Mobbing vollzogen wird) auf null zu reduzieren.

Ferner das man sich seiner Familie anvertraut und sich auch nicht davor scheut, den Hausarzt anzusprechen. Denn die eigene Gesundheit ist was wichtigste und sie steht über allem.

Rechtfertigungen gegenüber den Vorwürfen, so gut und präzise sie auch sind, helfen defintiv nicht, um ein Cyber-Mobbing zu beenden - so merken die Täter nur, dass sie weiter kommen. Denn beim Cyber-Mobbing geht es ja in erster Linie nicht um den wirklichen Sachverhalt, denn dieser ist oftmals schon längst vom Karren gerutscht.

Eine weitere wesentliche Empfehlung wäre, dass jene, der/die ebenfalls mit Cybermobbing konfrontiert werden - sofern man natürlich gesundheitlich und psychisch dazu in der Lage ist- den Rechtsweg zu beschreiten. Wenn man nicht das Geld für einen Anwalt hat, so kann man über die Rechtsberatungsstelle des Amtsgerichts sich einen sog. Beratungshilfeschein besorgen, kostet 15,00 € und nahezu alle Anwälte werden dann tätig. Sollte ein Gerichtsverfahren notwendig werden, kann man über Prozesskostenhilfe gehen. Einleitung von strafrechtlichen Schritten (Strafanzeige) ist ebenfalls ratsam, auch wenn diese in aller Regel mit dem Hinweis eingestellt werden, dass kein öffentliches Interesse besteht, aber eben nicht immer. Falls sie eingestellt werden, bleibt die Möglichkeit ein Verfahren beim Schiedsmann aufzunehmen und notfalls im Anschluss über einen Anwalt ein Privatklageverfahren einzureichen.

Weitergehende Empfehlungen wären das Aufsuchen von realen Selbsthilfegruppen in Eurer Stadt/Gemeinde oder Angebote im Internet.

Beispielsweise:
https://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/hilfe/hilfe.html
https://weisser-ring.de/
http://www.mobbing-web.de/links/default.php nebst weitergehender Link-Sammlung

Dies war es für heute.... und noch ein Nachsatz:

Wer Betroffener ist, scheut Euch nicht davor Hilfe zu suchen und mit Eurer Familie zu sprechen. Und das wahre reale Leben in all seiner Pracht findet draußen statt, nicht im Internet.
Und an die Täter: Denkt darüber nach, was ihr oftmals aus niederen Gründen anrichtet.

Euer Tom Pedall

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Wenn man alle Ghosthunter in einen Topf wirft....

"Ghosthunter, die auch später noch darüber aufklären, dass eine Begebenheit dann doch einen natürlichen Ursprung hatte, fehlen in der Szene."

oder wie er nun abgeändert lautet:

"Ghosthunter, die auch später noch darüber aufklären, dass eine Begebenheit dann doch einen natürlichen Ursprung hatte, fehlen in der veröffentlichenden Szene."

Eine Aussage, die ich auf einem Blog fand, wo jemand behauptet objektiv über Ghosthunter zu schreiben und eine "Expertenrolle" versucht zu bekleiden. Dies zeigt aber, dass Recherche kein Steckenpferd des Bloggers ist, denn dann würde diese Aussage so nicht geäußert werden. Darüber hinaus wurde die entsprechende Person von mir per E-Mail darauf hingewiesen, dass diese Aussage falsch ist; denn dafür bedarf es nur mal eines Blickes u.a. in unseren Untersuchungsbericht vom 18.06.2018 (Link). Eine Änderung wurde dennoch nicht vorgenommen - da verfolgt wohl jemand ein gewisses Ziel....

Ich darf dabei nur daran erinnern, dass bzgl. der obigen wahrheitswidrigen Aussagen unser Team dies schon vollzieht.  Auch zeigen wir auf, wenn etwas als paranormal gedeutet werden könnte, dies dann aber doch rational zu erklären ist.

Somit widerspricht diese obige Aussage der Objektivität - und führt zu populistischen Fake-News. Es sind nicht die einzigen Falschaussagen  bzw. Fehlinformationen...

Montag, 8. Oktober 2018

"Die Geistersucher" - Meine Meinung...

Ich wurde kürzlich in den sozialen Medien nach meiner Meinung zu dieser YouTube-Serie "Die Geistersucher" gefragt und diese gibt es nun auch hier auf meinem Blog zum Nachlesen:

"Zu Deiner Frage (Was hältst Du von den Geistersuchern?) muss ich kurz ausholen: Die arbeiten offensichtlich mit der SpiritiBox und dem Portal von Steve Huff vornehmlich. Bei der #SpiritBox ist es so, dass die in erhöhter Geschwindigkeit die Radiofrequenzen abscannt und da kann es zuhauf vorkommen, dass man Schnippsel von Sendungen einfängt (Silben, Wörter oder ganze Sätze). Man erwartet Antworten, die passend zur Situation und Geschichte eines Ortes sind und da braucht nur eine Silbe kommen und unser Gehirn bastelt sich die richtige (passende) Antwort automatisch. Wir selber haben mal eine ausprobiert und unser Fazit war: Nein Danke! Man verfälscht damit die Ergebnisse, da eben nicht sichergestellt ist, dass diese Antworten wirklich von Geistern stammen und eben nicht reine Zufallsempfänge sind. Vielfach wird auch was bei dieser Unterhaltungsserie was eingeblendet, was der Zuschauer hören soll bzw. die Protagonisten hören (wollen), was man ohne die Einbledung (Suggestion) nicht verstehen würde.

Zum Portal von Steve Huff ist zu sagen, dass dieses lediglich ein Mischpult/Verstärker ist und kein Empfangsgerät. Es muss ein anderes Gerät vorgeschaltet werden - in erster Linie werden Apps/Software mittels des Mobilfunkgerätes oder Notebooks angeschlossen. Steve Huff hat selber eine App entwickelt, die nennt sich "The Portal" und -dies ist das wesentliche bei der Bewertung- sie verfügt über Datenbanken, wo in erster Linie Wörter/Sätze eingespeichtert, die zu den Thematiken "Geister/Horror/Spuk/Tod/Angst" passen. Diese werden wohl mittels Random-Funktion einfach ausgeworfen. Manche findige Nutzer sagen, dass wenn eine Antwort passt, stammt sie von einem Geist (auch wenn es nur Zufall ist?) - man kann es auch Wunschdenken nennen. Zudem sind die Datenbanken auf englisch und wir kennen nahezu alle doch den Agathe-Bauer-Effekt. Unser Gehirn versucht aus dem Gehörten etwas in unserer Sprache zu hören und werden dann auch englische Sätze zu deutschen. Auch so Apps wie #GhostBox, Ghost Hunt Tool usw. sind nicht zu empfehlen.

Die ganzen Apps, wie auch das Portal sind eher was, um Grusel und Spannung dem Zuschauer zu verkaufen - für wirklich vernünftiges, ehrliches Ghosthunting nicht zu gebrauchen, wenn man wirklich Interesse an fundierten Ergebnissen hat. 


Auch sollte es zu denken geben, dass solche live-Kommunikationen immer mit zusätzlichen "Gruselfaktoren" versehen sind, zB düstere Stimmen mit Hall/Echo-Effekten, die aus den Lautsprechern kommen. Pure Unterhaltung - mehr nicht. 


Somit ist das Fazit, dass diese Stimmen seltenst von Geistern stammen werden, sondern wohl eher aus Datenbanken kommen und Bruchstücke von Radiosendungen sind.


Wenn Dich diese Thematik und Ghosthuting-Equipment oder div. kursierende Thesen interessieren, dann stöbere doch bitte mal in meinem eigenen YouTube-Channel."


Des Weiteren ist im Nachgang noch anzumerken, dass "Die Geistersucher" einen sehr sehr ähnlichen inhaltlichen Aufbau und Aufmachung wie "Die Geisterakten" haben - und beide eben auch reine Unterhaltungsserien sind.

Euer Tom

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Genehmigungen - schwieriges Thema

Immer wieder kann man lesen, dass es schwieriger geworden ist, um an Zutritts-Genehmigungen von Locations zu kommen und dass die Gründe hierfür unmittelbar beim Verhalten div. "Geisterjäger"-Teams liegen sollen. Aber ist dies wirklich so der Fall, dass es schwieriger geworden ist und nur bestimmte Gruppierungen schuld sind? Ist diese Argumentation nicht zu einfach?

Mit den nachstehenden Zeilen versuche ich bei dieser Thematik mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, da ich denke, dass man es sich zu einfach macht, da man auch selber eine Eigenverantwortung hat.

Gefühlt ist es schwieriger geworden Genehmigungen zu erhalten, aber dies liegt mitunter auch daran, dass so manche Locations sich vor Anfragen nicht retten können und dann auch mal Absagen eintrudeln oder mal eine einmalige Genehmigung erteilt wurde und folgende Teams keine mehr erhalten (aus unterschiedlichen Gründen - zB leider auch, weil eine Location in ein schlechtes Licht gerückt wurde oder es von vornherein nur was einmaliges sein sollte usw.).

Es hängt auch viel vom eigenen Auftreten und dem Herantreten an Eigentümern ab, ob man eine Genehmigung erhält oder nicht. Da hilft eine eigene Reflektion oftmals im Vorfeld weiter. Und die Gründe, warum man keine bekommt, können unterschiedlicher Art sein, wie ich nachstehend ausführe - und dies sauge ich mir auch nicht aus den Fingern.

Ein Grund, warum es offensichtlich auch schwieriger geworden ist eine Genehmigung für Locations zu erhalten, liegen auch bei Geisterjäger-Serien (TV / YouTube), die in aller Regel Locations zu Hotspots machen, um eine Fanbase bei Laune zu halten und zu unterhalten und mittels dubioser kritikfähiger Gerätschaften (Portal, Ovilus, Apps u.a.) das Vorhandensein von Geistern suggerieren und irrige Thesen aufrechterhlaten bzw. verbreiten. Zu Thesen und Gerätschaften habe ich hier auf meinem Blog und YouTube-Channel schon des öfteren Ausführungen getätigt.

Aber nicht nur Shows und unseriös auftretende "Ermittler"-Teams mit eigenen Formaten sind sicherlich ein möglicher Grund für das schwierige Erhalten von Genehmigungen, sondern insbesondere auch, weil das Thema "Untersuchung von paranormalen Phänomenen" einen schweren Stand in unserer Gesellschaft hat und durch gewisse Formate das "Bild" noch verschlechtert wird. Dazu gesellt sich aber auch, dass es nicht selten der Fall ist, dass einfach Hausfriedensbruch begangen wird und Eigentümer per se dann negativ gegenüber Anfragen eingestellt sind. So was kann die Runde machen, besonders wenn Eigentümer sich anderorts mal informieren.

Da ich für unser in NRW und RLP vornehmlich agierenden Team den Kontakt mit Eigentümern suche und auch auf Locations aufmerksam werde, wo andere Teams Videos oder Berichte online gestellt haben, bin ich sehr oft erstaunt, wenn ich zu hören bekomme, dass "noch nie eine Genehmigung für eine paranormale Ermittlung erteilt wurde" (z.B. Liederbachtunnel - hier kommt noch hinzu, dass einmal die Stadtverwaltung und die Deutsche Bahn separat eine Genehmigung erteilen müssen und beide bestätigten, dass noch nie eine erteilt wurde). Oder bestes Beispiel: Haus Fühlingen - man findet unzählige Videos, wo div. Personen dort einstiegen und nur einmal wurde da eine Genehmigung für erteilt (und dann wieder zurückgnommen) oder auch Kent School, gleiche Problematik. Beim Fort IX in Köln haben wir selber erlebt, wie plötzlich Fremde dort auftauchten und wir mit der Herbeiholung einer Polizeistreife drohen mussten, damit sie das Gelände wieder verließen. Oder man erhält die Info von Eigentümern, dass Genehmigungen unter einem falschen Vorwand angefragt und erteilt wurden.


Aber allein den "Ghosthuntern/Geisterjägern/Paranormalen Ermittlern" eine Schuld zuzuweisen wäre sehr unfair. Denn auch Möchtegern-Geisterjäger, Kicksuchende sowie Urbexer sind gleichermaßen zu benennen. Gerade auch bei Urbexern ist es so, dass sie zum überwiegenden Teil ohne Genehmigungen agieren und leider Hausfriedensbruch eher als Kavaliersdelikt ansehen, weil sie nach dem Kodex arbeiten "verlasse einen Ort, wie Du ihn vorgefunden hast", weil sie keine Sachbeschädigungen vornehmen oder Müll hinterlassen (aber nicht alle). Hierbei aber so zu tun, als würde eine Vielzahl von Ghosthuntern & Co. dies machen, ist schon sehr zweifelhaft. Dabei ist es eine unumstößliche Tatsache, dass das Betreten eines verlassenen Gebäudes ohne Genehmigung eine Straftat ist - dies ist Fakt. Vor ein einiger Zeit habe ich eine Diskussion mit einer Person (Urbexer) gehabt, die das Verhalten von Urbexern eher verteidigte, als objektiv es zu beuerteilen. Und ich finde es doch sehr vermessen, wenn man so tut, als wäre dieser Umstand (Straftat - Hausfriedensbruch) zu ignorieren und ein gutes Beispiel dafür ist sogar ein dt. Geisterjäger-Format, wo sie auf die Polizei/Sicherheitskräfte trafen und das Gelände verlassen mussten. Hierbei erzeugt man das Bild: "Wir armen "Ermittler", man behindert unsere Arbeit" - und das Schlimme ist, Fans glauben dies und übergehen so ein Fehlverhalten (mal Münchhausengeschichten außer Acht gelassen). Dabei wird sogar der Eindruck vermittelt, dass man ruhig Gesetze brechen darf - und dann wundern wir uns, wenn die Gesellschaft verroht? Sollten solche Formate mitunter nicht auch eine Vorbildfunktion haben? Aber für einen Klick, Abo, View verstößt man lieber gegen Gesetze...

Man kann viele Gründe heranführen, aber unter'm Strich ist es so, dass es eine Mischung aus allem ist. Schuldzuweisungen helfen nicht weiter; man kann selber nur versuchen es besser zu machen.

Euer Tom

Sonntag, 30. September 2018

Hyperästhesie - potentielle Wahrnehmungsstörung bei der Geisterjagd

Bei dem nachstehenden Artikel handelt es sich überwiegend um eine Übersetzung eines Artikels des von mir sehr geschätzten und befreundeten australischen Kollegen Allen Tiller. Nach Rücksprache habe ich von ihm die Erlaubnis erhalten, seinen Artikel auf deutsch wiederzugeben, da ich seine Meinung teile:


Die meisten Ghosthunter / paranormalen Ermittler arbeiten überwiegend und gerne nachts. Hierzu gibt es für sie viele gute Gründe. Die Dunkelheit fügt einen gruseligen Faktor hinzu, einige Orte sind nachts für die Öffentlichkeit geschlossen, was den Agierenden die Bewegungsfreiheit auf der Location ohne Störung/Unterbrechung ermöglicht. Andere bevorzugen die Ruhe und die Tatsache, dass es -gerade in Sommermonaten- es dann auch kühler ist, Klänge weiter reisen können und Umweltgeräusche minimiert werden. Manche gehen auch tagsüber ihrer Arbeit nach und können nur nachts Ghosthunting betreiben - was auch immer der Grund sein mag, fast alle verwenden Kaffee oder Energydrinks, damit sie während der Untersuchungen wach bleiben.

Übermäßiger Konsum von Koffein kann Hyperästhesie beim Menschen auslösen (das ist nicht die einzige Ursache, sondern die, auf die sich Allen Tiller in seinem Artikel konzentrierte). Koffein erzeugt eine Stimulation des Rückenmarks, des Kortex und der Medulla im Zentralnervensystem und führt so zu einem vorübergehenden Überempfindlichkeitszustand, bei dem eine Person eine erhöhte Sensibilisierung der Sinne haben kann.

Aber der Leser fragt sich nun sicherlich, warum ist dies so schlimm ist, denn eine erhöhte Sensibilisierung der Sinne während einer Untersuchung ist doch als Vorteil anzusehen, um etwas Paranormales besser zu hören / fühlen / zu sehen? Oder etwa nicht?

Nein, denn durch diese Stimulanzien (u.a. Koffein) nimmt man auf einer höheren "Ebene" oder konzentrierter Gerüche, Berührungen oder Geräusche wahr, die normalerweise nicht unterscheidbar sind, als wenn man sie auf normaler "Ebene" erlebt und somit eine "persönliche Erfahrung" sind.
Eine Person kann ein Muskelzucken haben, täglich geschehen diese Muskelzuckungen unregelmäßig (z.B. wenn sich der Körper entspannt), und wird oft von der Person nicht wahrgenommen. Führt man aber vor oder während einer paranormalen Untersuchung Stimulanzien seinem Körper zu, führt dies zu einer Hyperästhesie. Da wird dann dieses Muskelzucken, welches nun auf erhöhter "Ebene" empfunden wird in Kombination mit einer Erwartungshaltung bzgl. des Auftretens paranormaler Phänomene durch und während des Ghosthuntings zu einer Wahrnehnung, dass man von einem Geist berührt wurde, obgleich es sich tatsächlich lediglich um ein Muskelzucken handelte, welches man immer hat, aber einfach nicht bemerkt, ohne die stimulisierten Sinne.

Ein anderes Beispiel könnte eine Person sein, die ein altes Spukhotel besucht und den Ort auch kennt. Während man im sensibilisierten Zustand diesen Ort durchläuft, beginnt sie Tabakgeruch wahrzunehmen. Ein Geruch, der an sich immer da ist, haftend in den Wänden und Gegenständen, den man an sich nicht so wahrnimmt, aber in diesem Zustand können die stimulisierten Sinne weit aus mehr wahrnehmen. Diese erhöhte Sensibilität in Kombination mit dem an sich, sich immer noch dort befindlichen Tabekgeruch dann die Idee, dass ein Geist anwesend sein kann - dadurch bedingt hat sie eine für sich gespenstische Erfahrung. Diese Erfahrung in dem Hotel ist aber dann nicht real, weil der Geruch immer anwesend ist, aber normalerweise nicht im natürlichen Zustand der Sinne wahrgenommen wird.

Hyperästhesie funktioniert auch auf andere Weise. So kann ein Medium jemand sein, das seinen eigenen Verstand manipulieren kann (oder auf andere Weise), um eine Hyperästhesie zu erreichen. Während das Medium in diesem Zustand ist, kann es nützliche Informationen wahrnehmen, über ihren jetzt sensibilisierten Sinne, wie subtilen Gesichtsausdruck, Körperbewegungen oder Sprachtöne, die man in einem normalen Zustand nicht bemerken würde. Das Medium kann dann Fragen beantworten oder den Verlauf einer Sitzung  über die Interpretation ihres hyperästhetischen Zustands ändern.

Paar Fragen, die sicherlich auftauchen:

1.) Wenn zwei Menschen den gleichen "Tabakrauchgeruch" riechen, schließt dies die Hyperästhesie einer Person aus?

Nein, einfach weil die Kraft der Suggestion unglaublich stark ist. Zum Beispiel präsentierte Slosson 1899 eine Studie über die räumlich-zeitliche Verbreitung von mehrdeutigen Wahrnehmungen unter einer Gruppe von Beobachtern. In einer Demonstration im Klassenzimmer schüttete er Wasser über einen kleinen weißen Wattebausch und gab seinen Schülern den Glauben, dass ein chemischer Geruch, den man nie zuvor roch, ausgestoßen wurde. Innerhalb von 15 Sekunden behaupteten die Schüler in der ersten Reihe, sie könnten den Geruch riechen, dann kamen die Schüler hinten, innerhalb weniger Minuten konnten drei Viertel der Klasse den Geruch riechen. Leiden die Schüler an olfaktorischen Halluzinationen oder Verbeugungen gegenüber Gruppenzwang, wollen sie nicht "ausgelassen" oder "anders" sein als ihre Altersgenossen? Was auch immer der Grund ist, Slossons Studie kommt zu dem Schluss, dass Halluzinationen des Geruchs leicht durch Suggestion ausgelöst werden können.

2.) Wenn wir uns also nicht auf unsere Sinne verlassen können, wie quantifizieren wir paranormale Phänomene während der Untersuchungen?

Ganz einfach, man kann es nicht. Die Wahrheit ist, dass kein Geist jemals von irgendjemand bestätigt, gefangen und untersucht, studiert oder gemessen wurde. Wenn es so wäre, wäre die wissenschaftliche Gemeinschaft überall, und alle Ghosthunter / Geisterjäger / Paranormale Ermittler würden aus jedem angeblichen Spukort "herausgeschubst" werden, so dass wissenschaftliche Forschungsteams mit endloser Finanzierung durch die Regierung und den privaten Sektor die Geister studieren könnten .

Ob Sie diese Erklärung mögen oder nicht, es ist die Wahrheit, es gibt absolut keinen Beweis für existierende Geister. (Anmerkung Tom: Es gibt lediglich Hinweise und Indizien, Thesen)

Das sollte dich nicht davon abhalten, nach draußen zu gehen und nach einem Geist zu suchen. Achte nur darauf, ob du das tust, dass deine Beweise und die Art und Weise, wie du sie gesammelt hast, der wissenschaftlichen Überprüfung standhalten ... ansonsten wird die  Geisterjagd nur nach einer mit Nervenkitzel und Spaß und persönlicher Erfahrung!